Final Fantasy 16: Neue Details zu Gameplay und Story

 
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Final Fantasy 16: Neue Details zu Gameplay und Story

Final Fantasy 16 (Rollenspiel) von Square Enix
Final Fantasy 16 (Rollenspiel) von Square Enix - Bildquelle: Square Enix
Produzent Naoki Yoshida teilt ein paar neue Infos zum kommenden Rollenspiel Final Fantasy XVI. Neben dem aktuellen Entwicklungstand geht er auf Einzelheiten zu Geschichte, Welt und Kampfsystem ein.

Mit Final Fantasy 16 erwartet uns in rund einem Jahr der neueste Teil der beliebten Rollenspiel-Serie. Produzent Naoki Yoshida, der für seinen Arbeitgeber schon bei Final Fantasy 14: A Realm Reborn, die Kohlen aus dem Feuer geholt hat, gibt neue Info-Happen über das Rollenspiel preis.

Keine Open-Word, effektreiche Kämpfe


Zuerst einmal erklärt Yoshida, dass absichtlich auf eine große offene Spielwelt verzichtet wurde, um Leerlauf zu vermeiden. Stattdessen bewegt sich Protagonist Clive, der manchmal auch auf einige Begleiter – die von der KI gesteuert werden – zählen kann, in abgesteckten Gebieten, die an ein mittelalterliches Setting angelehnt sind. Die Story umfasst dabei drei Lebensabschnitte des jungen Recken. Gestartet wird mit Clive als Teenie, weiter geht es in seinen Zwanzigern und er wird auch noch weitere zehn Jahre altern, bis sich die Geschichte schließt.

Ab einem gewissen Punkt der Story verfügt Clive über die Macht, riesige Wesen herbeizurufen, die ihm im Kampf unterstützen. Früher Summons genannt, haben Shiva, Ifrit und Co. heute den Rufnamnen Eikons. Die Fähigkeiten der Eikons können laut Yoshida kombiniert werden, ein Umschalten sei in den actionreichen Kämpfen jederzeit möglich. Ob der putzige Wolfswelpe Torgal ebenfalls in die Auseinandersetzungen eingreifen kann, wollte Yoshida noch nicht beantworten.

Für das Kampfsystem zeichnet sich Ryota Suzuki verantwortlich, der auch in Devil May Cry 5 für die durchgeknallte Action auf dem Bildschirm gesorgt hat. Es soll auch Kämpfe geben, in denen die Eikons – wie in einem Godzilla-Prügelspiel – gegeneinander antreten. Diese Kaiju-Fights sollen dann unterschiedlich ausfallen, mal an einen Shooter und mal an ein Wrestling-Match oder einen Arena-Kampf erinnern.

Das ist noch zu tun


Der aktuelle Entwicklungsstand von FF16 lässt die Hoffnung aufkeimen, das der angepeilte Release im Sommer 2023 gehalten werden kann. Laut Yoshida ist das Spiel bereits komplett durchspielbar, natürlich müssen Gameplay und Zwischensequenzen noch weiter verfeinert und verbessert werden. Auch die Tonaufnahmen sind noch nicht komplett im Kasten, zudem steht noch das große Debugging an, bei dem es den letzten, verbleibenden Bugs an den Kragen gehen soll.

Zuletzt gibt der Producer an, dass keine weiteren DLCs für FF 16 geplant sind, mit dem Kauf des Spiels bekommt der Spieler eine „komplette Erfahrung“, die nichts missen lassen soll. Darüber hinaus soll noch in diesem Jahr ein brandneuer Trailer veröffentlicht werden.



Kommentare

Zirpende_Grille schrieb am
Keine Open World? Super!
DMC-mäßiges Kampfsystem? Immer her damit!
Hauptcharakter altert? Finde ich nicht so prall, aber werde mich damit anfreunden müssen.
Hauptsache ist, dass der Cringe-Faktor nicht over 9000 ist. Musste FFVII Remake abbrechen, weil ich dieses permanente "ooh!", hmm?!", "uuuh" und das Overacting nicht mehr ertragen habe. Damit haben Sie ja sogar Vanille aus XIII getoppt, was schon schwer genug war.
AshenOne schrieb am
Das problem der neuen FFs an der fehlenden weiblichen Hauptfigut (die es eh nur in 2 FFs gab) festzulegen ist schon sehr weit hergeholt. FF7 und 10 gelten mit 6 als die besten FFs aus der Reihe.
Aber ja, die charakterzeichnung ist mit sicherheit eins der größten probleme der letzten FFs wie ich finde. Sehr schwach geschrieben und eindimensionale charaktere. Besonders die Boyband in 15 war schlimm, wo jeder einzelne ein einziges klischee war. Aaber darüber hianus hat FF viele andere probleme die man nennen kann.
Auch wenn FF sich immer mehr von meinem persönlichen geschmack entfernt hat (KS, OW, Charaktere), bin ich schon noch gesapnnt auf 16. Denn ich glaube genau den letzten Punkt, könnten die in dem Teil wenigstens besser hinkriegen.
Cheraa schrieb am
PfeiltastenZocker hat geschrieben: ?23.06.2022 10:30 Final Fantasy existiert doch eh nicht mehr in der bekannten Form seit Sakaguchi weg ist. FF12 hat sich 0 wie ein Final Fantasy angefühlt, FF13 mehr wie eine Persiflage, FF14 ist irgendeine Anime-Shounen Handlung die mit serienbekannten Elementen arbeitet, aber vom Writing her 0 an Sakaguchis Spielen anmutet und außerdem ein MMO was damit eh auf die Konsequenzen zur Spiellogik scheisst und somit eine Menge Potenzial liegen bleibt.
Spielerisch ist FF12 eines der besten der Reihe. Die Story war zu überhastet aber das Spiel hatte wohl das gleiche Problem wie 15 in der Entwicklung.
Das Writing von FF14 Shadowbringers und Endwalker stellt einfach mal alles in den Schatten, was Sakaguchi geschrieben hat. Ist einfach so.
FF15 der traurige Tiefpunkt der sich Final Fantasy als 2. Haut wie ein Reptil überstülpt aber 0 daran erinnert und letztendlich auch die "Phantasie" (mit "ph" geschrieben ganz wichtig) aus der Serie tilgt mit realistischen Elementen und dreisten Product-Placement.
Das Hauptproblem von 15 ist...die offene Welt. Man hat es versucht und ist gescheitert. FF konnte aber noch nie open World und war halt auch schon immer ein sehr lineares, dafür aber cineastisches RPG.
Das Problem besteht doch nicht durch den Mangel eine weiblichen Hauptfigur, sondern greift viel tiefer.
Keine Ahnung wie man weibliche Hauptfiguren überhaupt erwähnen kann, da nur FF6 und 13 überhaupt einen wirklich tragenden, weiblichen Charakter besitzen. Bei allen anderen Teilen sind es Nebencharaktere die den männlichen Hauptcharakter in Szene setzen.
Wulgaru schrieb am
Yuna ist doch Standard-Priestress-Chosen-One von der Stange. Die ist doch total langweilig. :D
Nebenbei ist X auch nicht von Sakaguchi, da ist er nur Executive Producer gewesen. IX ist sein letztes FF als Producer (und sein bestes imho).
Ich fand danach X-2 überraschend gut (vor allem wenn man diesen All-In-Fanservice mit Humor nimmt) und XII nach einigen Jahren Replay doch besser als ich es in Erinnerung hatte. Wie ein langweiligeres Xenoblade ohne Story, aber an sich ein gutes Spiel. XIII war eine Vollkatastrophe. Mich überrascht das XV jetzt doch nicht so gut ankam. Bis auf die Boybandparodien hatte das doch ganz gute Kritiken?
Da das Online-Spiel so erfolgreich ist, wird es spannend ob und wie sich ein neuer Solo-Teil davon abheben will.
PfeiltastenZocker schrieb am
Uwe sue hat geschrieben: ?23.06.2022 09:24 das scheint mir ja so richtig beschissen zu werden. mag ein gutes spiel werden aber eben kein FF mehr.
die japaner haben noch immer nicht begriffen, dass ein starker weibelicher charakter schon imm die größte stärke von FF war. schon wieder gestrichen. schon wieder bekommen sie kein 10? von mir!
Final Fantasy existiert doch eh nicht mehr in der bekannten Form seit Sakaguchi weg ist. FF12 hat sich 0 wie ein Final Fantasy angefühlt, FF13 mehr wie eine Persiflage, FF14 ist irgendeine Anime-Shounen Handlung die mit serienbekannten Elementen arbeitet, aber vom Writing her 0 an Sakaguchis Spielen anmutet und außerdem ein MMO was damit eh auf die Konsequenzen zur Spiellogik scheisst und somit eine Menge Potenzial liegen bleibt.
FF15 der traurige Tiefpunkt der sich Final Fantasy als 2. Haut wie ein Reptil überstülpt aber 0 daran erinnert und letztendlich auch die "Phantasie" (mit "ph" geschrieben ganz wichtig) aus der Serie tilgt mit realistischen Elementen und dreisten Product-Placement.
FF16 könnte viiiiielleicht ein gutes Spiel werden, aber knüpft garantiert auch nicht an das typische Final Fantasy Feeling an, denn das was man da geboten bekommen sieht eher so aus als würde da jemand gerne ein 2. The Last Remnant machen.
Das Problem besteht doch nicht durch den Mangel eine weiblichen Hauptfigur, sondern greift viel tiefer. Der Serien-Papa ist tot, niemand von damals außer Nomura und Kitase (der mehr ein Geschäftsmann ist) sind da noch an Bord.
Außerdem gibt es ja auch eine weibliche Figur in der Geschichte, sie ist nur nicht aktiv spielbar und nicht dauerhaft(?) an der Seite des Protagonisten. Ich halte auch Yuna aus FFX für die beste weibliche Hauptfigur der Spielehistorie und habe mich als Kind in den Charakter verknallt, ich glaube aber nicht dass Östrogene allein oder romantische Elemente (falls du darauf anspielst) eine phantastische Geschichte tragen, wie sie uns damals vor vielen Jahren verzaubert hat.
Außerdem das...
schrieb am