Apple: Gerücht: TSMCs OLED-Panels könnten in Apples Premium-Headsets für VR und AR zum Einsatz kommen

 
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Apple - Gerücht: TSMCs OLED-Panels könnten in Apples Premium-Headsets für VR und AR zum Einsatz kommen

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Apple (Unternehmen) von - Bildquelle: The Information
Aktualisierung vom 11. Februar 2021, 16:59 Uhr:

Kaum einTag vergeht derzeit ohne ein neues Gerücht zu Apples möglichen VR- und AR-Headsets: Laut anonymer Quellen der japanischen Tageszeitung Nikkei (via Golem.de) soll der Auftragsfertiger TSMC zusammen mit Apple daran arbeiten, Micro-OLED-Panels für AR-Geräte herzustellen.

Die besonders dünnen, leichten und effizienten Bildschirme aus einem geheimen taiwanesischen Labor könnten also in Apples AR- und VR-Headsets zum Einsatz kommen, so die Mutmaßung der Zeitung. Die Entwicklung befinde sich allerdings noch in einer frühen Phase, so dass die Serienproduktion der Panels mit unter einem Zoll Durchmesser erst in ein paar Jahren starten könnte.

Aktualisierung vom 9. Februar 2021, 12:54 Uhr:

Die Gerüchteküche rund um Apples möglicherweise geplantes Premium-VR-Headset mit AR-Funktionen brodelt weiter. Diesmal ist es wieder Bloomberg, welches erfahren haben will, dass der ehemalige Hardware-Chef Dan Riccio mittlerweile persönlich die Leitung der Entwicklung übernommen habe. "Die Entwicklung des ersten Apple-Headsets soll vor Herausforderungen gestanden sein, weshalb Apple Riccio auf das Projekt ansetzte", erläutert Mixed.de.

Seit seinem Start bei der Firma im Jahr 2008 habe Riccio die Entwicklung aller wichtigen Apple-Produkte geleitet, etwa die von iPod, iPad und iPhone oder auch Mac-Modellen. Das Gerücht passe laut Bloomberg zum Rücktritt Riccios als Hardware-Chef vor rund einem Monat, als er ankündigte, sich im Unternehmen mit all seiner Zeit und Energie auf etwas "Neues" zu konzentrieren, von dem er unheimlich begeistert sei.

Aktualisierung vom 8. Februar 2021, 12:35 Uhr:

Das Technik-Magazin The Information (via Uploadvr.com) behauptet mittlerweile, Bilder eines "späten Prototypen" von Apples geheimem VR-Headset gesehen zu haben: Auf diesen ähnele das eigenständig funktionierende Gerät einer Skibrille mit leichten austauschbaren Stoff-Kopfbändern, die eine räumliche Audiolösung integriert hätten. Der Preis betrage 3.000 Dollar und es seien zwei Bildschirme mit jeweils 8K-Auflösung eingebaut - inklusive Augentracking und Foveated Rendering (nur der kleine Bereich im Fokus des Auges wird vom Grafikchip mit hoher Auflösung berechnet).

Über zwölf Kameras könnten fürs Inside-out-Tracking, die Einblendung der Außenwelt oder das geplante Handtracking (evtl. mit einem aufgesetzten Fingerhut) genutzt werden, so das Magazin. Wie immer sind derartige Gerüchte mit Vorsicht zu genießen, zumal sie in diesem Fall einen gewaltigen Sprung zu derzeitigen Headsets darstellen würden (die Oculus Quest 2 etwa hat "lediglich" eine Auflösung von 1.832 x 1.920 (also etwas über 2K) pro Auge, kostet aber auch nur grob ein Zehntel des vermuteten Preises). Auch ein sehr früher Prototyp der Oculus Rift hatte übrigens ein Skibrillen-Format.

Ursprüngliche Meldung vom 21. Januar 2021, 15:46 Uhr:

Gerüchte über VR- und/oder AR-Headsets von Apple gibt es seit Jahren - wonach etwa über 1.000 Mitarbeiter an entsprechender Hardware arbeiten sollen. Laut aktueller anonymer Insider-Berichte auf Bloomberg.com sei ein Release des VR-Headsets mit dem Projektnamen "N301" vermutlich bereits für 2022 angesetzt.

Obwohl das Konzept eines eigenständigen Systems mit eingebautem Akku der Oculus Quest 2 ähnelt, solle es sich aber um ein hochpreisiges Premium-Produkt handeln, für das Apple bewusst nur einen Nischenmarkt einkalkuliert habe. Ein genaue Preisspanne wurde noch nicht vorausgesagt, aber Apple hat derzeit als Premiumprodukt z.B. einen Mac Pro ab 6.499,00 Euro im Angebot.

Apple selbst habe kein Kommentar zu den angeblichen Plänen abgeben wollen, doch laut der Gerüchte solle einer der fortschrittlichsten und kraftvollsten Chips verbaut werden - inklusive einem Display mit "viel höherer Auflösung als in existierenden VR-Produkten". Manche der getesteten Chips hätten bereits die Performance eines M1-Mac-Prozessors übertroffen.

Ein (für Apple untypischer) eingebauter Lüfter sei ebenfalls geplant. Da Prototypen bei Tests zu klobig, schwer und strapazierend für den Nacken ausgefallen seien, sei man zur Verwendung eines Stoff-Gehäuses übergegangen - eine Vorgehensweise, die auf ähnliche Weise bereits bei der Google Daydream oder ersten Oculus Quest zum Einsatz kam. Aktuell befinde sich das Gerät noch im Stadium eines späten Prototypen. Die noch nicht finalen Pläne könnten sich vor dem Launch also noch ändern, so die Quellen.

Da es sich primär um ein VR-Gerät handeln soll, sei es in der Nutzung für Spiele, Videos sowie die Kommunikation vorgesehen. AR-Funktionen für die Einblendung von Computergrafik in die reelle Welt seien verhältnismäßig eingeschränkt. Die Pläne sähen vor, nur etwa ein Gerät pro Tag in einem der physischen Apple-Stores zu verkaufen. Bloomberg berechnet daraus, dass es sich bei grob 500 Stores also um nur wenig mehr als 180.000 Einheiten pro Jahr handeln würde; die übrigen Vertriebskanäle noch nicht eingerechnet.

Des Weiteren hat der Konzern laut der Gerüchte ein AR-Headset namens "N421" in Arbeit, dies allerdings erst in einer deutlich frühen Konstruktions-Phase, in der die zugrundeliegende Technik entwickelt wird. Dieses Produkt sei noch Jahre von einer Veröffentlichung entfernt, obwohl das Unternehmen bereits anpeile, es 2023 zu enthüllen.

Beim VR-Headset habe Apple im Laufe der Entwicklung den normalerweise für Brillen ausgesparten Platz reduziert, um den Formfaktor zu verkleinern und das Headset näher an den Kopf zu bringen. Für Brillenträger plane man einsetzbare Linsen mit persönlichen Sehstärken vor den Screens. Dies brächte wiederum ganz eigene rechtliche Probleme auf verschiedenen globalen Märkten mit sich.

Apple’s Design-Chef Jony Ive habe dafür gesorgt, dass ursprüngliche Streaming-Pläne von einer Art Hub-Box zur Brille verworfen worden seien. Stattdessen solle alles eigenständig funktionieren, also ähnlich wie bei der Quest (2). Die Größe läge bei einigen derzeitigen Prototypen etwa bei der einer Oculus Quest - wobei nicht klar ist, ob Bloomberg damit das erste oder kleinere zweite Modell meint. 

Ähnlich wie bei Facebooks selbstständigen VR-Systemen experimentiere auch Apple mit einer Steuerung per Hand-Tracking, welches offenbar mit den Kameras des eingebauten Inside-out-Trackings eingefangen werden soll. Dazu gehöre auch eine Art virtuelles Keyboard in der Luft. Es sei aber noch unklar, ob dies gleich für das erste Modell des VR-Headsets veröffentlicht werde. Der eigene angebundene AppStore sei mit dem intern "rOS" genannten System verknüpft.

Für die Gerüchte spricht z.B., dass Apple erst im vergangenen Jahr die Firma NetxVR geschluckt hat, welche sich auf Aufnahmen großer Live-Events und Konzerte in VR spezialisiert hatte. Bloomberg vermutet, dass das VR-Headset primär dazu diene, eine Grundlage für das später geplante AR-Headset zu schaffen. Dieses werde von Apple als mainstreamtauglicher, aber auch als kniffliger in der Entwicklung angesehen.

Quelle: Bloomberg.com; The Information (via Uploadvr.com), Mixed.de

Kommentare

Flojoe schrieb am
KillingArts hat geschrieben: ?
11.02.2021 17:33
Flojoe hat geschrieben: ?
10.02.2021 19:09
KillingArts hat geschrieben: ?
10.02.2021 12:23

Ein iPhone ist ein Premium-Produkt für den privaten Nutzer. Ein Mac Pro ist ein Premium-Produkt für den professionellen Nutzer.
Das VR Headset ist doch auch ein Produkt für den professionellen Nutzer? Dann kann man das doch mit dem MacPro vergleichen?
Das wissen wir eben noch nicht. Zudem ging es mir darum, dass das ?Premium? Attribut nicht automatisch so einen Vergleich validiert. Selbst wenn also ein Vergleich zwischen Mac Pro und dem kommenden VR Headset sinnvoll ist, ist der Grund nicht, dass beide Premium-Produkte sind.
Aber... Ich.... :sabber:
KillingArts schrieb am
Flojoe hat geschrieben: ?
10.02.2021 19:09
KillingArts hat geschrieben: ?
10.02.2021 12:23
Flojoe hat geschrieben: ?
22.01.2021 08:00

Wieso? Sind Zwei Premium Produkte. Kann man schon vergleichen.
Ein iPhone ist ein Premium-Produkt für den privaten Nutzer. Ein Mac Pro ist ein Premium-Produkt für den professionellen Nutzer.
Das VR Headset ist doch auch ein Produkt für den professionellen Nutzer? Dann kann man das doch mit dem MacPro vergleichen?
Das wissen wir eben noch nicht. Zudem ging es mir darum, dass das ?Premium? Attribut nicht automatisch so einen Vergleich validiert. Selbst wenn also ein Vergleich zwischen Mac Pro und dem kommenden VR Headset sinnvoll ist, ist der Grund nicht, dass beide Premium-Produkte sind.
Flojoe schrieb am
KillingArts hat geschrieben: ?
10.02.2021 12:23
Flojoe hat geschrieben: ?
22.01.2021 08:00
yopparai hat geschrieben: ?
21.01.2021 22:36
Der Verweis auf den Mac Pro ist nun wirklich selten dämlich.
Wieso? Sind Zwei Premium Produkte. Kann man schon vergleichen.
Ein iPhone ist ein Premium-Produkt für den privaten Nutzer. Ein Mac Pro ist ein Premium-Produkt für den professionellen Nutzer.
Das VR Headset ist doch auch ein Produkt für den professionellen Nutzer? Dann kann man das doch mit dem MacPro vergleichen?
Halueth schrieb am
KillingArts hat geschrieben: ?
10.02.2021 12:23
Flojoe hat geschrieben: ?
22.01.2021 08:00
yopparai hat geschrieben: ?
21.01.2021 22:36
Der Verweis auf den Mac Pro ist nun wirklich selten dämlich.
Wieso? Sind Zwei Premium Produkte. Kann man schon vergleichen.
Ein iPhone ist ein Premium-Produkt für den privaten Nutzer. Ein Mac Pro ist ein Premium-Produkt für den professionellen Nutzer.
Und bei dem Headset wissen wir noch nicht, ob es für den privaten oder professionellen Nutzer gedacht ist. Bleibt also nur, dass der Vergleich so stehen bleiben kann, oder man komplett auf einen Vergleich verzichtet, da unter dieser Prämisse auch ein Vergleich mit egal welchem Produkt aus dem Hause Apple unsinnig werden würde, außer es handelt sich um eine andere VR-Brille (was nicht geht, ist ja die erste aus dem Hause Apple).
Ich sehe für mich in dieser Brille keinen wirklich Nutzen, oder Mehrwert. Lediglich indirekt, indem der technologische Fortschritt natürlich vorrangebracht wird.
Ich glaube auch kaum, dass Apple auf einmal ein unglaubliches Spieleangebot exklusiv für diese Brille aus dem Ärmel schütteln würde. Dann noch der warscheinlich sehr hohe Preis und vermutlich keine Möglichkeit sie am PC nutzen zu können, erst recht nicht unter Windows...
Usul schrieb am
Sonarplexus hat geschrieben: ?
10.02.2021 09:16
Und womit soll das Ding befeuert werden? Mit dem M1? M1 besser als Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 1050 Ti
Zumal die Abkehr von der x86 Architektur nicht gerade optimistisch stimmt, was die Verfügbarkeit kommender Spiele angeht. Wenn die News stimmt, dann kommt das VR-Set zur Unzeit.
Vielleicht solltest du dich daran erinnern, daß der Snapgradon-Prozessor in der Oculus Quest 2 genauso ein ARM-Prozessor ist.
Was mobile Prozessoren angeht, sorgen Apple mit ihrer Umstellung für enorm viel Bewegung. Etwas Besseres für den Markt kann ich mir eigentlich kaum vorstellen - egal, ob es sich um Laptops, Handys oder eben AR/VR-Brillen handelt.
schrieb am