DOTA 2: Valve bannt 21 Profi-Spieler auf Lebenszeit

 
von Paul Radestock,

DOTA 2: 46 Profi-Spieler in Cheating-Skandal involviert - harte Strafen als Folge

DOTA 2 (Taktik & Strategie) von Valve Software
DOTA 2 (Taktik & Strategie) von Valve Software - Bildquelle: Valve Software
Gleich 46 Profi-Spieler wurden nach einer Untersuchung von Betrugsvorwürfen bei der regionalen chinesischen Winter Tour des DOTA Pro Circuit, kurz DPC, von DOTA 2 Esports-Events ausgeschlossen.

In den Skandal waren gleich mehrere namhafte Spieler wie AlaCrity, FelixCiaoBa oder Flyby involviert. Nachdem Valve den Vorfall genauer überprüft hat, sind gleich 21 Spieler auf Lebenszeit bei Turnieren von DOTA 2 gesperrt.

DOTA 2: Team Knights erschleicht sich dritten Platz - und wird prompt gebannt


Dass Lügen kurze Beine haben, stellt Publisher Valve mit dem aktuellen Geschehen einmal mehr unter Beweis: Noch im Januar qualifizierte sich das Team mit dem dritten Platz in den DPC-Matches für einen Platz im jüngst abgehaltenen Lima Major von DOTA 2. Obendrein strichen die Knights ein Preisgeld von satten 27.000 US-Dollar ein. Nun wurden sie wegen eines angeblich verwendeten Vision Hacks kurzerhand gebannt.

Dieser brachte den Knights allerdings wenig, scheiterten sie doch ohnehin mit einer schwachen Bilanz von 1 zu 15 in dem namhaften Turnier. Kurz nach dem Event nannte sich das Team in Antarctic Penguins um und strich den Großteil ihres alten Kaders, wobei das gesamte neue Roster auf der Verbotsliste steht. Technisch gesehen haben die Penguins nach wie vor einen Slot in den kommenden Spring Tour Regionals in China. Wie es um ihre Teilnahme letzten Endes steht, ist derweil jedoch unklar.





Die Sperren wurden Perfect World Esports zufolge wegen "Beeinträchtigung des fairen Wettbewerbs" ausgesprochen. Unter den 21 lebenslang gesperrten Spielern findet man auch auch den recht bekannten Flyby, ebenso wie FelixCiaoBa und AlaCrity. Sie dürfen nie wieder an offiziellen DOTA 2-Turnieren teilnehmen. 13 weitere Spieler erhielten eine zweijährige Sperre, zwölf weitere wurden über den Verlauf eines Jahres von den allen offiziellen Wettbewerben ausgeschlossen.

Mit den Sperren der ehemaligen Knights und den EHOME-Spielern, denen die Manipulation von Matches vorgeworfen wird, verliert die chinesische Esport-Szene von DOTA 2 glech zwei ihrer stärksten Teams. Allgemein dürften die Bans die betroffenen Teams vor Schwierigkeiten stellen und einige Lücken in die Kader reißen.

Letztes aktuelles Video: The Dueling Fates

Quelle: Twitter / @Tr1H4rd3rDota2, weibo

Kommentare

greenelve2 schrieb am
Da geht wieder mal ein Beben durch eine Community, die höchste Kreise erfasst.
schrieb am