World of WarCraft: Shadowlands: Das Covenant-System als zentrales Element und Schlüssel zum unendlichen Turm

 
World of WarCraft: Shadowlands
Release:
2020
Vorschau: World of WarCraft: Shadowlands
 
 

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World of WarCraft: Shadowlands - Das Covenant-System als zentrales Element und Schlüssel zum unendlichen Turm

World of WarCraft: Shadowlands (Rollenspiel) von Blizzard Entertainment
World of WarCraft: Shadowlands (Rollenspiel) von Blizzard Entertainment - Bildquelle: Blizzard Entertainment
Das Covenant-System, also der Pakt, den man mit einer der vier Fraktionen eingehen wird, soll ein zentrales Element in World of WarCraft: Shadowlands sein, dies hob Game Director Ion Hazzikostas in einem Gespräch mit Sloot via MMO-Champion hervor. Bisher dachten einige Spieler, dass das Bündnis lediglich ein kosmetisches Element wäre.

Pro Paktfraktion (Kyrianer, Nekrolords, Nachtfae oder Venthyr) gibt es eine spezielle Fähigkeit, eine neue Fertigkeit pro Klasse (vorläufiger Überblick), eine Art Talentbaum zur fortlaufenden Charakter-Verbesserung, spezielle legendäre Gegenstände, Transmog-Zeug, Story-Quests usw. Die Entwickler wollen versuchen, dass die Fähigkeiten zwischen den Pakten so ausbalanciert sein werden, dass es keine großen Stärkeunterschiede zwischen ihnen gibt, damit die Wahl des Paktes nicht primär auf Basis der Maximierung der Effektivität der Klasse entscheiden wird, sondern eine Rollenspiel-spezifische Entscheidung darstellt. Obgleich sich die Spieler an unterschiedliche Fraktionen binden können, werden sie weiterhin gemeinsam Quests machen können, wobei das nicht auf die "kleine Covenant-Kampagne" zutrifft. Anstelle der Abgesandtenkisten bei den Weltquests wird es mit den "Covenent-Callings" eine ähnliche Variante geben. Trotz des Covenant-Systems soll Shadowlands sehr freundlich für Alts/Twinks/Zweitcharaktere sein.

Zu den neuen und wichtigen Endgame-Inhalten gehört Torghast, der Turm der Verdammten im Schlund. Der Turm ist ein unendliches, sich veränderndes Dungeon mit Roguelike-Mechaniken, das man alleine oder mit bis zu fünf Spielern betreten kann. Der Schwierigkeitsgrad wird dynamisch an die Größe der Gruppe und die Klassenrolle angepasst und je weiter man von Stockwert zu Stockwerk vordringt, desto höher steigt der Schwierigkeitsgrad. Die ersten Testläufe für diese prozedural generierten Inhalte waren die Insel-Expeditionen und die Visionen in Battle for Azeroth sowie der Magierturm in Legion. Bei jedem Besuch des Turms ändern sich die Anordnung der Räume, die Gegner, die Fallen und die Belohnungen. Eine zeitliche Beschränkung im Turm gibt es zum Glück nicht. Im Gemäuer findet man "Anima", mit dem man seinen Charakter während des Turmaufenthalts verstärken kann. Man kann z.B. wählen, ob die Gesundheit (mehr Lebensenergie) oder die Meisterschaft (mehr Schadenspotenzial) erhöht werden soll. Diese Verbesserungen gelten nur solange man sich im Turm befindet. Bestimmte Events sollen die Besuche im Turm zusätzlich interessanter machen.

Laut Hazzikostas wird es "ziemlich freizügige" Beschränkungen für "Torghast-Runs" geben. Dieses Zugangssystem wird auf Schlüsseln basieren, die man auf verschiedene Arten im Spiel erhalten kann. "Wenn man mehr WoW spielt, wird man mehr Torghast-Schlüssel erhalten", erklärte er sinngemäß. In Torghast wird man kosmetische sowie legendäre Belohnungen bekommen. Auch der Story-Fortschritt soll mit dem Turm in Verbindung stehen. Die legendären Gegenstände werden von einem "erfahrenen" Schmiede-Meister-NPC hergestellt, wobei man die Rezepte für die legendären Sachen aus verschiedenen Quellen (Torghast, Maw und Shadowlands) erhalten wird. Die Rezepte werden accountweit freigeschaltet. Außerdem können "hergestellte Handschuhe" mit Macht versehen werden, damit sie legendär werden. Es wird unter Umständen möglich sein, "alte Boni" auf die (neuen) legendären Gegenstände zu platzieren. Torghast wird im Laufe der Erweiterung neue Umgebungen, Kreaturen, Events und Belohnungen erhalten. Im Moment sind keine Ranglisten geplant.



Des Weiteren wird der "Missionstisch" (dort können die Anhänger/Champions/Gefolgsleute auf Missionen geschickt werden) mit einem "Abenteuersystem" ausgebaut, das an Auto-Battler à la Dota Underlords, Team Fight Tactics und Dota Auto Chess erinnert. Als Spieler wird man sich für fünf Charaktere entscheiden müssen, die dann gegen mehrere Gegner bekämpfen. Im Kampflog sollen die Kämpfe beschrieben werden. Neben diesen Auto-Battle-Abenteuern wird es auch normale Missionen für die Gefolgsleute geben - inkl. der gewohnten Konter-Mechanik. Den Missionstisch findet man bei den Paktpartnern.

Auf der BlizzCon 2019 deutete Blizzard Entertainment an, dass sie sich vorstellen könnten, Raytracing via RTX-Unterstützung zu implementieren, obgleich das Online-Rollenspiel vorrangig auf so vielen PC-Systemen wie möglich laufen soll. Erste Zeichenketten/Strings zu diesen Engine-Features sind im Shadowlands-Client entdeckt worden, nämlich DXR Support (DirectX Raytracing), Raytracing-Schatten und Variable Rate Shading. Wobei diese Hinweise nicht zwangsläufig bedeuten müssen, dass sie auch später tatsächlich umgesetzt werden, aber die Entwickler "spielen" allem Anschein nach mit den Features. Einstellungsmöglichkeiten für einen Controller bzw. ein Gamepad wurde ebenso ausfindig gemacht. Im Blizzard-Forum ist zudem der Xbox Adaptive Controller als konkretes Beispiel genannt worden.

Letztes aktuelles Video: Features-Übersicht

Quelle: Sloot, MMO-Champion, Blizzard

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