Stadt der toten Engel
Die Frau wurde übel zugerichtet. Sie liegt voller Blut in einem Hinterhof von Los Angeles. Ein Straßenpolizist und ein paar Kollegen sind schon da, sichern den Tatort und geben mir kurz einen Überblick. Gab es Zeugen? Wer hat die Leiche wann gefunden? Ich gehe ganz nah ran, beuge mich über sie, um meinen Blick mit dem Analogstick über ihren verstümmelten Körper schweifen zu lassen. Ein gewöhnlicher Mord ist das jedenfalls nicht. Ich suche nach Spuren, kann alles genau anschauen, drehen und wenden.
Was bedeuten z.B. die Buchstaben "BD" auf ihrem Bauch? Ich gehe näher ran, spüre einen Schütteln, drücke kurz einen Knopf und schon wird das Ganze automatisch in meinem Notizbuch als Hinweis vermerkt. Dann nehme ich ihren linken Arm, drehe ihn vorsichtig und schaue mir die Hand und einzelne Finger genauer an - da fehlt ein Ring! Das ist schon die zweite Frau, die derart misshandelt wurde. Mittlerweile spricht man im Dezernat vom "Werwolf-Killer". Gibt es wirklich einen Zusammenhang oder handelt es sich nur um einen Trittbrettmörder?
Mörderische Inspiration
Die Entwickler von Team Bondi (The Getaway
) haben sich für ihren Thriller von einem bis heute ungelösten Frauenmord der späten 40er Jahre inspirieren lassen. Unter dem Titel "Black Dahlia" wurde der mysteriöse Stoff bereits filmisch (2006 von Brian de Palma) und literarisch (1987 von James Ellroy) behandelt. Und man merkt dem Spiel vom verrauchten Hauptmenü bis hin zum eleganten Hut die akribische Recherche der Hintergründe an: Die Stadt der Engel wirkt von der Architektur bis hin zur Mode überaus authentisch.
Die Kulisse ist stilvoll und ansehnlich. Die einzelnen Schauplätze werden allerdings nicht so detailliert dargestellt wie etwa in Heavy Rain
, was Interieur und Umgebung angeht - das macht aber nichts. Meist werden die eher durchschnittlich designten Hintergründe weich gezeichnet, während die hervorragend inszenierten Hauptdarsteller mit ihren fotorealistischen Gesichtern scharf im Vordergrund agieren. Aber die schönen Oldtimer und schnieken Anzüge können nicht darüber hinweg täuschen, dass es unter der Oberfläche der Stadt gärt.
Die Frau wurde übel zugerichtet. Sie liegt voller Blut in einem Hinterhof von Los Angeles. Ein Straßenpolizist und ein paar Kollegen sind schon da, sichern den Tatort und geben mir kurz einen Überblick. Gab es Zeugen? Wer hat die Leiche wann gefunden? Ich gehe ganz nah ran, beuge mich über sie, um meinen Blick mit dem Analogstick über ihren verstümmelten Körper schweifen zu lassen. Ein gewöhnlicher Mord ist das jedenfalls nicht. Ich suche nach Spuren, kann alles genau anschauen, drehen und wenden.
Was bedeuten z.B. die Buchstaben "BD" auf ihrem Bauch? Ich gehe näher ran, spüre einen Schütteln, drücke kurz einen Knopf und schon wird das Ganze automatisch in meinem Notizbuch als Hinweis vermerkt. Dann nehme ich ihren linken Arm, drehe ihn vorsichtig und schaue mir die Hand und einzelne Finger genauer an - da fehlt ein Ring! Das ist schon die zweite Frau, die derart misshandelt wurde. Mittlerweile spricht man im Dezernat vom "Werwolf-Killer". Gibt es wirklich einen Zusammenhang oder handelt es sich nur um einen Trittbrettmörder?
Mörderische Inspiration
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| Am Tatort kann man alles drehen und wenden: Wer steckt hinter den bestialischen Frauenmorden in Los Angeles? |
Die Kulisse ist stilvoll und ansehnlich. Die einzelnen Schauplätze werden allerdings nicht so detailliert dargestellt wie etwa in Heavy Rain





