BioShock Infinite (Shooter) von 2K Games
BioShock Infinite
BioShock Infinite
Science Fiction-Shooter
Entwickler: Irrational Games
Publisher: 2K Games
Release:
26.03.2013
26.03.2013
26.03.2013
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Nein, es ist nicht die überraschende Wendung – Infinite lebt nicht von dem einen definierenden Moment. Seine Geschichte ist viel komplexer als die des ersten BioShock; es führt gleich mehrere rote Fäden zu einem packenden Abenteuer um Schuld und Sühne zusammen. Und um Liebe. Denn der große Star ist nicht sein Held, sondern ein Mädchen, um das ein Kampf zwischen Himmel und Hölle entbrennt: Elizabeth.

"Bring uns das Mädchen!"

Booker DeWitt hat Schuld auf sich geladen. Welche, das bleibt zunächst offen. Nur eins ist offensichtlich: Sie ist groß genug, dass er einen ungewöhnlichen Auftrag annimmt. "Bringen sie uns die Kleine und tilgen sie die Schuld", verspricht das mysteriöse Pärchen, das ihn anno 1912 im aufgewühlten Ozean an den Eingang eines Leuchtturms rudert. Das klingt
Video
Willkommen in Columbia - einem der eindrucksvollsten Schauplätze der Spielewelt.
vertraut; BioShock begann auf fast die gleiche Weise. Diesmal allerdings fährt der Fahrstuhl nicht auf den Grund des Meeresbodens. Diesmal schießt ihn eine kleine Kapsel direkt in den Himmel – in die Wolkenstadt Columbia. Hier wird das Mädchen, Elizabeth, gefangen gehalten. Und Booker wird sie befreien...

Die Ruhe und der Sturm

BioShock Infinite stammt aus der Feder von Ken Levine und ist genau wie sein Vorgänger (an BioShock 2 war Levines Studio Irrational Games nicht beteiligt) ein waschechter Ego-Shooter. Die Kämpfe werden in den Straßen einer architektonisch beeindruckenden Stadt ausgetragen. Sein Markenzeichen sind so genannte Kräfte, die Booker eine Art magische Fähigkeiten verleihen: Er schleudert Blitze, Feuerbälle, wehrt Kugeln ab, macht Feinde zu Verbündeten oder lässt sie schweben. Zwischen den Feuerwechseln erlauben Pausen das ruhige Erkunden der Umgebung – Booker findet Geld, Munition, Medizin sowie Energie für den Einsatz der Kräfte oder erhält die benötigten Ressourcen an Verkaufsautomaten. Manche bieten auch Erweiterungen seiner Fähigkeiten oder Waffen an.

Booker findet nicht zuletzt Ausrüstung, die ihm ganz unterschiedliche Vorteile bringt. So entscheidet er sich, ob eine Serie erfolgreicher Abschüsse die Durchschlagskraft seiner Waffen erhöht oder ob ein Nahkampfangriff Gegner in Brand steckt. Er wählt, ob er durch
Oberflächlich ein ganz normaler Ego-Shooter - in dem inhaltlich viel mehr drin steckt.
Oberflächlich ein ganz normaler Ego-Shooter - in dem inhaltlich viel mehr drin steckt.
das Fallenlassen einer Waffe einen geisterhaften Mitstreiter erschafft oder ob er für den Einsatz einer Kraft seine Gesundheit anzapft, falls die eigentlich benötigte Energie erschöpft ist. 30 solcher Eigenschaften gibt es, vier davon darf er nutzen. So passe ich seine Fähigkeiten meinem Spielstil an, zumal ich mit Infusionen auch Schildenergie, Gesundheit oder die Menge der Kräfte-Energie in jeweils zehn Schritten steigere.

Infusionen und Ausrüstung muss Booker allerdings erst finden und manche Erweiterung steht gut sichtbar in einem verschlossenen Raum. Je gründlicher ich in Geschäften, Wohnungen, Kellern und  Lagerräumen also nach Schlüsseln oder geheimen Zugängen suche, desto zielgerichteter kann ich Booker stärken. Ganz typisch für BioShock: Zahlreiche Tagebuch-Aufnahmen beleuchten den Hintergrund der Welt sowie Bookers Geschichte. So erschließe ich Columbia beim ruhigen Hinschauen sowohl spielerisch als auch erzählerisch für mich, wobei mir diesmal übrigens in zuvor besuchten Vierteln keine neu erschienenen Gegner in die Quere kommen.

Kommentare

  • So, habe das Spiel nun zum vierten mal durchgespielt. Das erste mal auf englisch. Und ich muss nun im Nachhinein sagen: Die deutsche Synchro kann sich hören lassen. Besonders Torben Liebrecht als Booker DeWitt macht eine extrem gute Figur. Meiner Meinung nach steht sie der englischen Synchro in  [...] So, habe das Spiel nun zum vierten mal durchgespielt. Das erste mal auf englisch. Und ich muss nun im Nachhinein sagen: Die deutsche Synchro kann sich hören lassen. Besonders Torben Liebrecht als Booker DeWitt macht eine extrem gute Figur. Meiner Meinung nach steht sie der englischen Synchro in nichts nach. Shandra Schadt klingt etwas jünger und mädchenhafter als Courtnee Draper. Das ist geschmackssache. Da hat mir Draper besser gefallen. Warum jedoch einige die englische Synchro so sehr über den Klee lobten, ist mir aber unverständlich. Leider zeigt die Story mehr und mehr Fehler auf, je nachdem wie intensiv man sich damit beschäftigt. Es gibt zu viele Ungereimtheiten und viele Dinge wurden einfach nicht zu Ende gedacht. Und damit meine ich nicht das Großvaterparadoxon, das sich bei Zeitreisegeschichten nie vermeiden lässt, außer vielleicht im Film [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Primer_%28Film%29]Primer[/url]. Trotzdem immer noch ein klasse Ding!
  • Also mich hat lediglich gestört, dass man tatsächlich ständig mit den gleichen Gegnern in großer Anzahl konfrontiert wird. Mit den verschiedenen Vigors aber immer neue Experimente zu betreiben empfinde ich als großen Pluspunkt beim Gameplay. In den Actionphasen kann man sich immer mal was neues  [...] Also mich hat lediglich gestört, dass man tatsächlich ständig mit den gleichen Gegnern in großer Anzahl konfrontiert wird. Mit den verschiedenen Vigors aber immer neue Experimente zu betreiben empfinde ich als großen Pluspunkt beim Gameplay. In den Actionphasen kann man sich immer mal was neues überlegen und damit liegt BI für mich klar über dem Shooter Standard. Wer natürlich die Vigors ignoriert und einfach klassisch rumballert, verpasst einiges. Ja, man kommt auch ohne Vigors durch aber hier die Wahl zu haben gefällt mir gerade erst. Aber gut, das ist meine Ansicht. Ich hatte damit jedenfalls jede Menge Spaß kombiniert mit einer tollen Story (Logiklöcher hin oder her, die darf's geben, es ist ja fern jeglicher Realität) und damit ist es ein gutes Spiel, besser als das meiste, was ich in letzter Zeit so gezockt hatte.
  • Ich setz das jetzt mal in Spoiler JoeCartoon schrieb:
    [spoiler]Booker wird nach der Taufe nicht von einer oder fünf Liz's getötet (die Anzahl ist hier eher symbolisch), sondern von ALLEN Liz's aus sämtlichen Variationen, welche nach der Taufe ohne ihr
     [...]
    Ich setz das jetzt mal in Spoiler JoeCartoon schrieb:
    [spoiler]Booker wird nach der Taufe nicht von einer oder fünf Liz's getötet (die Anzahl ist hier eher symbolisch), sondern von ALLEN Liz's aus sämtlichen Variationen, welche nach der Taufe ohne ihr Zutun entstanden wären. Sie hat dem Multiversum im wahrsten Sinne des Wortes ein Schnippchen geschlagen und einen möglichen Abzweig vollständig gelöscht, ohne Bookers Zeitstrahl zu vernichten. Damit hat sich Liz außerdem selber gelöscht, oder zumindest ihre das Zeit-Raum-Kontinuum bedrohende Variante.[/spoiler]
    [spoiler]Dadurch erschaffen sie lediglich alle neue Zeitlinien, die bestehenden bleiben aber bestehen und somit dürfte auch keine Elizabeth und kein Booker verschwinden. Es gibt ja auch keine feste anzahl an Universen sondern es entstehen immer neue für alle Möglichkeiten die sich ergeben. Ab dem Moment in dem sie eingreifen befinden sie sich nicht mehr in dem selben Universum in dem nicht eingegriffen wird. Witzig auch das Menschen sich scheinbar verändern wenn ihre anderen ichs sterben. Da es bei all den unzähligen Möglichkeiten aber sicher immer eine gibt in der jemand tot ist müsste somit eigentlich jeder Mensch in jeder Version Wahnsinnig sein, z.b. wird ja in einer Realität New York Bombardiert.[/spoiler]

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

Facebook

Google+