Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots - Test, Action, PlayStation 3 - 4Players.de

 

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Stealth-Action
Entwickler: Kojima Productions
Publisher: Konami
Release:
05.03.2009
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ab 5,90€
Spielinfo Bilder Videos
Metal Gear Online

Wo andere Hersteller vielleicht ein komplett eigenes Spiel auf den Markt schmeißen würden, hat sich Konami von den ursprünglichen Plänen verabschiedet und mit Metal Gear Online (MGO)die Onlinegefechte für bis zu 16 Spieler auch noch in Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots gepackt. Bevor es losgeht, müsst ihr allerdings zunächst die etwas nervige Anmelde-Prozedur über euch ergehen lassen. Anstatt einfach mit eurer PSN-ID flott und unkompliziert ins Spiel einsteigen zu können
Dank SOP-Vernetzung habt ihr eure Mitstreiter jederzeit gut im Blick.
, müsst ihr neben einer separaten Game-ID auch noch eine Konami-ID anlegen - natürlich beides mit einem eigenen Passwort (und einem beschränkten Zeichensatz). Dann noch schnell Adressdaten und E-Mail-Adresse eintragen - erst dann dürft ihr euch bei MGO anmelden und damit beginnen, euren Charakter zu basteln. Allerdings bekommt ihr hier nur das Starterpack, in dem ihr lediglich eine Figur anlegen sowie mit diversen (wenigen) Gadgets und Klamotten von der Sonnenbrille bis zur Sturmhaube ausstatten dürft. Im Prinzip verfolgt Konami mit MGO ein ähnliches Konzept wie EA und DICE mit dem kommenden Battlefield: Heroes: Das Grundprogramm wird kostenlos geliefert, während ihr für zusätzliche Inhalte die Kreditkarte zücken müsst. Wie und zu welchen Preisen ihr den Online-Teil in diesem Fall erweitern könnt, lässt sich noch nicht genau abschätzen. Auch steht noch ein großes Fragezeichen hinter der Frage, ob spätere Zusätze die Spielbalance negativ beeinflussen und großzügigen "Investoren" mit stärkeren Waffen oder effektiveren Tarnanzügen mehr Macht auf dem Schlachtfeld gegeben wird.

Der etwas andere Shooter

Fakt aber ist: Auch in dem Starter-Pack bekommt ihr mit MGO einen vollwertigen Mehrspielermodus, dessen Konzept direkt von Metal Gear Solid: Portable Ops und Metal Gear Solid 3: Subsistence übernommen und dabei leicht erweitert wurde. Dazu zählt z.B. das SOP-System, das auch in der Geschichte um Snakes Solo-Einsatz eine wichtige Rolle spielt und es euch ermöglicht, euch mit euren Teammitgliedern zu synchronisieren. Dabei salutiert ihr am Beginn einer Runde einfach in der Gruppe und schon sind die Nanomaschinen aller Spieler miteinander vernetzt. Der große Vorteil: Ihr seht nicht nur, wo sich eure Mitspieler befinden - selbst durch Wände hindurch erkennt ihr eine farblich hervorgehobene Silhouette -, sondern bekommt auch die Position von Feinden übermittelt, die sich gerade in ihrem Blickfeld befinden. Für Teams und Clans ist SOP somit eine enorm große Hilfe und gleichzeitig eine prima Idee, die man in dieser Form noch
Vor allem im Team macht MGO eine Menge Spaß.
nicht in einem teambasierten Shootern gesehen hat. Doch ganz normal ist MGO ohnehin nicht, denn auch hier bedient ihr euch an Elementen, die typisch für die Serie sind. So könnt ihr euch auch in Onlinegefechten unter Kartons verstecken und so den an sich hektischen Shooter-Spielablauf mit Stealth-Elementen anreichern. Es ist ein tolles und gleichzeitig spannendes Gefühl zu sehen, wie ein Gegner an euch vorbeirennt, während ihr unter dem Pappkarton kauert. Wenn ihr ihn dann noch von hinten attackiert - sei es mit Waffengewalt oder im Nahkampf durch CQC-Techniken - ist die Genugtuung umso größer. Oder in welchem anderen Spiel (God of War mal ausgenommen) werdet ihr mit Katapulten durch die Luft geschleudert, um größere Entfernungen zurückzulegen? Es sind gerade solche Momente, in denen Kojima das eigentlich ernste Geschehen mit einer Prise Humor auflockert - man denke hier auch an die Jagd nach den putzigen Figuren Kerotan (Frosch) und GO-KA (Quietsche-Entchen) im Stil von Capture the Flag oder der klassischen Eroberung, wie man sie schon aus MGS 3: Subsistence kennt. Und gerade das macht auch MGO zu etwas ganz Besonderem im Mehrspieler-Einerlei. 
       

Kommentare

Skywalker_ schrieb am
So . Ich habe jetzt endlich meine PS3 mit MGS4 .
Ich bin zwar erst am anfang vom zweiten Akt in Südamerika aber was ich bis jetzt erlebt habe stellt alles was ich bis jetzt in Videospielen erlebt habe in den Schatten (Naja vieleicht das Ende von MGS3 nicht).Eine solche Atmosphäre in Videospielen gab es noch nie.
Was mir aber nicht passt ist die Bewetung von 4Players(Sorry)
"Nur" 90 Punkte???
Bei der Vorstellung dass eine hirnlose Ballerei wie Call of Duty 4 einen Punkt mehr hat wird mir schlecht.
Mgs 4 hätte 95 Punkte verdient denn besser als GTA4 ist es allemal.
After Eight schrieb am
After_Eight hat geschrieben:Ich schätze auf 90 %
Hört sich alles gut am, um aber von nem Meisterwerk zu reden fehlt wohl noch einiges.
Aber für die armen PS3ler ist so ein Exklusivtitel mal wieder gut bevor deren Konsole verstaubt :P
Jetzt fällt mir grad auf dass ich Recht hatte^^ :cheer:
mosh_ schrieb am
El Konsolero hat geschrieben:Joa, aber das hiess es auch bei Teil2. :P
Naja, da ka dann Substance. Vlt werden die Msler mit Subresistence bedient oder bekommen zumindest MGO. We will see :D
schrieb am