4Sceners: Solskogen 2011: The Suntouchables - Special, Sonstiges, Spielkultur - 4Players.de

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von Bobic

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4Sceners (Sonstiges) von 4Players
Solskogen 2011: The Suntouchables
Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: -
Release:
kein Termin
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Lange ließ der Demo-Sommer auf sich warten. Nun fiel endlich der Startschuss für die heiße Phase in der Demoszene, denn bekanntlich finden in den nächsten Wochen einige namhafte Demo-Partys statt und allüberall wird fleißig an neuen Releases gearbeitet. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn doch gerade eben erst ein paar leckere Demos und Intros veröffentlicht wurden. Nämlich auf der Solskogen 2011 in Norwegen. Dort verkroch man sich nicht in dunklen Ecken, sondern ließ die Shader glühen, brachte die Lautsprecherboxen zum Beben und knallte uns ein paar richtig feine Technikspielereien auf den Tisch. Den dort veröffentlichten audiovisuellen Schmaus stellen wir an dieser Stelle vor:


1. Platz, 4k Intro: 4096: Electric Space Odyssey / Keyboarders & YP (EXE / Video)
Schon 'cdak' hat bewiesen, dass eine Soundkulisse, die nur aus Geräuschen besteht, zusammen mit visuell und technisch beeindruckenden Effekten, ganz hervorragend auch in der 4k-Intro-Szene funktionieren kann. Nun beschreiten auch Keyboarders und Youth Uprising diesen Weg. Ihr '4096: Electric Space Odyssey' bezeichnen sie als Remix der 4k-Intro 'Code is my pr0n' von Nuance. Ähnlichkeiten zwischen den beiden Werken sind allerdings kaum auszumachen. Hier dreht sich alles um einen Planeten, der mal im stylischen Wireframe-Look, dann mit ihn und seine Einzelteile umrandeten Leuchtstreifen zeigt. Das Ganze ist technisch so sensationell gelöst und trotz Noise-Sound unheimlich atmosphärisch. Vor allem aber muss man sagen, dass man diese Art von Effekten bislang noch nicht in 4096 Bytes gesehen hat. Brillant!

1. Platz, Demo: Calyx / Penumbra
Penumbra sind Neuankömmlinge in der Demoszene. Gleich mit ihrem ersten Werk stehen sie ganz oben auf dem Treppchen, nämlich beim Demo-Wettbewerb der Solskogen 2011. Calyx heißt ihr Theaterspiel, mit welchem sie den Atmosphärehammer auspacken. Eine Gebilde aus schlängelnden, breiten Bändern stellt das Zentrum ihrer Demonstration dar. Es windet sich, wird in stylischen, abwechslungsreichen Kamerawinkeln präsentiert. Zuerst nur in grauen Farben, doch schon bald kommen sanfte Braun- und Grüntöne hinzu. Doch nie zu viel, um den harmonischen Eindruck zu zerstören. Die Ambient-Klänge im Hintergrund untermalen das zauberhafte, sanftmutige Geschehen gar prächtig, können bei zu viel Lautstärke aber deutlichen Schaden am Gehör veruraschen. Also Vorsicht und nicht zu stark aufdrehen, denn es wäre Schade, wenn man dieses atmosphärische Kleinod nicht öfters anschauen könnte.

2. Platz, Demo: A short burst of rage / Kvasigen
Aus Kvasigens Höllenfeuer schält sich die Wut hervor. In wahrhaft höllischer Geschwindigkeit und mit mächtig viel Krach unterlegt rauschen Würfeltürme, Platten und eine Tunnelsequenz auf den Zuschauer zu - und zwar so schnell, dass dieser von dem High-Speed-Rausch fast erdrückt wird. Doch so überraschend er auch gekommen, so schnell ist der Wutanfall der Norweger schon wieder vorbei und lässt uns, nach Luft hechelnd, zurück.

2. Platz, 4k Intro: Traskogen - TRSAC 2011 Invitation / Loonies
Mit gerendertem Text, der sich in luftige Partikel auflöst, laden uns Loonies zur TRSAC Demo-Party ein. Gestochen scharf und sauber werden die einzelnen Buchstaben angezeigt, wobei der pastellfarbene Filter die Sinne benebelt. Mit belanglosen Synth-Sounds und dem immer wiederkehrenden Ablauf (Text - Staub) erkennen wir nach knapp drei Minuten, dass diese 4k Intro zwar technisch astrein programmiert wurde, Loonies aber schon weitaus bessere, spektakulärere Intros geschaffen haben. Seinen Zweck als Einladungsdemo und Party-Produktion erfüllt das kleine Ding aber allemal.

7. Platz, Wild Demo: Music Colly #1 (Music Disk) / Resistance
Ein wahrhaft hässliches Entlein haben Resistance da in petto. Mit 'Music Colly #1' gewinnen die Norweger nun wirklich keinen Schönheitswettbewerb. Doch ist das Visuelle sowieso eher nebensächlich, wenn es um eine Music Disk geht. Was zählt ist die Musik, und hier punkten die Jungs vorbildlich. Zwar sind nur fünf Stücke enthalten, die bieten jedoch feinen Chip-Tune-Sound, Mainstream tauglichen Dance-Style und einen der abgefahrensten und kreativsten Dubstep-Songs, die uns bislang untergekommen sind. Unbedingt einmal reinhören!

 

 

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