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Oldschoool-Beat-em-Up

 

Eine entführte Tochter

Jeder Held braucht eine gut feuernde Motivation - und was ist motivierender, als die unschuldige, milde lächelnde, blonde, eine rosa Schleife im Haar tragende Tochter des besten Freundes / des Bürgermeisters / des Meisters im Allgemeinen aus den dreckigen und ungepflegten Händen eines wahnsinnigen Wissenschaftlers / drei Meter großen Gang-Anführers / ehemals besten Freundes des Helden, der mittlerweile durch Gehirnwäsche / ein schlechtes Vorbild / Videospiele zur bösen Seite übergelaufen ist, zu befreien?

Gut gemischte Helden

Ein Held ist kein Held, denn ein wahrer Held ist nur so viel Held, wie seine heldigen Helden-Kumpanen Helden sind. Also braucht es ein gut gemischtes Team, das mindestens einen der folgenden Stereotypen enthalten sollte:

  • einen gut gebauten, blond gelockten Jüngling mit eng anliegender Blue Jeans und weißem Shirt, durch das seine mächtiges Sixpack hindurch schimmert
  • eine noch besser gebaute, langmähnige Prügeltussi, die bestenfalls einen breiteren Gürtel trägt, und der es nichts ausmacht, im harten Streetfighter-Alltag mit Strapsen herumzulaufen
  • einen Bärenmann, der derart vor Muskeln strotzt, dass er kein Hemd der Welt mehr tragen kann, dafür aber idealerweise neben seinem Tagesjob als liebevoller Kinderarzt oder Waisenhausbetreiber abends entweder Wrestler für einen guten Zweck oder Schrebergärtner ist


  • Um auch die Randgruppen einzubeziehen, sollte im Heldenkader auch mindestens ein Kind (Breakdancer, Uber-Hacker oder Jung-Herkules), ein Roboter (der zwar Gefühle, aber keine echten Beine hat) sowie mindestens ein Schläger Platz finden, der eine rote Militärmütze sowie ein gleichfarbiges Cape trägt.

    Eine Gegner-Klonarmee

    Unter 200 Feinden pro Level steht der klassische Oldschool-Beat-em-Up-Held morgens nicht mal auf. Aber wo nimmt man so viel Feindfleisch her, gerade in Zeiten wie diesen, in denen es mit der Konjunktur nach oben geht? Die Antwort ist ganz einfach: Klonen! Ganze Hundertschaften identischer Widersacher sind perfektes Aufwärm-Material, im Verlaufe eines Spiels werden ganze Großfamilien ausgerottet. Tragisch, aber leider notwendig.

    Heilsames Geflügel!

    Sanikasten? Defibrillator? Arztbesuch? Oder gar ein Krankenhaus? Pillepalle! Es gibt nur ein Wundermittel, das einen am Rande der Blutlosigkeit taumelnden Oldschool-Beat-em-Up-Helden zurück ins Prügelleben bringen kann - und das ist ein Huhn! Gebraten muss es sein, auf einem Teller muss es liegen, aus einer Kiste muss es kommen, nur dann entfaltet es seinen wahren Zauber! Kein Held ohne Huhn!

    Aufsammelbarer Kram

    Jeder Held, der seinen Namen wert ist, legt Wert darauf, für seine Arbeit entlohnt zu werden. Deswegen freut er oder sie sich wie ein Schnitzel, wenn ein zerschlagenes Fass oder eine Kiste einen oder mehrere der folgenden Gegenstände enthält: Eine Halskette, einen Goldbarren, eine Melone, einen Brief an Mutti, ein Stück Kohle, ein Bleirohr, eine Miniatur-Version von sich selbst, einen gebrauchten Kaugummi, einen Rubin, ein Sandwich, einen Blumenstrauß, eine Ananas oder einen Sack Geld. Sowas sollte man immer dabei haben.

    Nicht mehr Bewegung als nötig

    Ein echter Oldschool-Beat-em-Up-Held ist ein Meister seines Fachs, er hat mehr schwarze Gürtel als Chuck Norris, eine Bewegung seines kleinen Fingers lässt ganze Gegnerreihen vor Schreck tot umfallen. Deswegen braucht er keine 100 Kombos, dem Held von Welt reichen eine Hand voll Bewegungen, um seine Feinde zu dezimieren: eine Schlagkombo, ein Sprungkick (mit Salto!), ein Nahkampftritt, ein Wurf und ein Kick/Schlag nach hinten - und vielleicht noch das eine oder andere Spezialmanöver, na gut, meinetwegen. Aber mehr auch nicht!

    Gemeingefährliche Bossgegner

    Ein Bossgegner ist nicht einfach nur ein Typ, der ein bisschen größer ist als die anderen und ein bisschen mehr aufs Maul gibt als Otto-Normalgegner. Ein Endgegner ist ein Tyrannosaurus Rex von einem Mann! Eine Naturgewalt, ein Koloss, der, wenn er nur wollte, mit einem dreckigen Hohnlachen das ganze uns bekannte Universum sprengen könnte. Gelegentlich ist ein Endgegner aber auch ein Kerl in einem Rollstuhl, der mit Armbrust-Pfeilen um sich ballert, ein Clown mit gut gespitztem Regenschirm, ein Samurai, der sich etwas zu leicht ein Katana abnehmen lässt - oder einfach zwei schlagkräftige Mädels statt einem!

    Tja, so einfach ist das! Berücksichtigt ihr diese Ratschläge, ist das weltbeste Oldschool-Beat-em-Up schon so gut wie erschaffen! Okay, ihr müsstet vielleicht noch programmieren können. Oder das eine oder andere Talent für Pixelgrafik haben. Und mit Trackern umgehen, denn ein Oldschool-Beatm-em-Up braucht auch einen Oldschool-Beat-em-Up-Soundtrack! Aber prinzipiell ist alles geschafft! Seht nach oben: »Streets of Hamburg 4« ist auch ohne Bewegung ein voller Erfolg!

    Okay, Live-Action-Screenshot muss immer sein, das ist klar.

    Na gut, einen noch. Aber das ist dann auch wirklich der letzte. Versprochen!

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    Sonstiges
    Entwickler: 4Players
    Publisher: 4Players
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