Battlefield 5: Frauen auf dem Schlachtfeld: EA-Frontmann über Diversität, Geschlechter und seine Tochter - 4Players.de

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Shooter
Entwickler: DICE Schweden
Publisher: Electronic Arts
Release:
19.10.2018
19.10.2018
19.10.2018
Alias: Battlefield V , BFV , BF5
Vorschau: Battlefield 5
 
 
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Battlefield 5: Frauen auf dem Schlachtfeld: EA-Frontmann über Diversität, Geschlechter und seine Tochter

Battlefield 5 (Shooter) von Electronic Arts
Battlefield 5 (Shooter) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Seitdem bekannt ist, dass in Battlefield 5 auch weibliche Soldaten vertreten und spielbar sein werden, häuften sich Kommentare, dass weibliche Charaktere in diesem Szenario allem Anschein nach die Immersion einiger Spieler stören würden. Manche Spieler hätten sich lieber einen "realistischen Ansatz anstatt politischer Korrektheit" (#NotMyBattlefield) gewünscht, heißt es. Auf dieses Thema hat sich nun Patrick Söderlund (Chief Creative Officer von EA) gegenüber Gamastura zu Wort gemeldet.

Söderlund verteidigte die Entscheidung der Entwickler und die Diversität im Spielebereich. Er sagte: "Das Thema [Frauen] in Battlefield ist etwas, was das Entwicklungsteam vorangetrieben hat. Battlefield 5 dreht sich stark um das Verborgene, das Unerzählte, das Unbekannte. Die allgemeine Auffassung ist, dass es im Zweiten Weltkrieg keine Frauen gab. Aber es gab eine Unmenge Frauen, die sowohl im Zweiten Weltkrieg kämpften als auch am Krieg teilnahmen."

Er erklärte weiter: "Ich habe eine 13-jährige Tochter, die, als der Trailer rauskam und sie die ganze Aufregung sah, mich fragte: 'Dad, warum passiert das?' Sie spielt Fortnite und meinte: 'Ich kann ein Mädchen in Fortnite sein. Warum sind die Leute so verärgert darüber?" Sie sah mich an und sie konnte das nicht verstehen. Und als Elternteil, wie zum Teufel soll ich darauf reagieren, und ich sagte einfach: "Weißt du was? Du hast Recht. Das ist nicht in Ordnung.' "Das sind Leute, die ungebildet sind - sie verstehen nicht, dass dies ein plausibles Szenario ist, und hört zu: Es [Battlefield 5] ist ein Spiel. Und heute ist das Spielen geschlechterdifferenziert, wie noch nie zuvor. Es gibt viele Frauen, die spielen wollen, und Männer, die als harte Badass [Frau] spielen wollen. (...) Wir treten für die Sache ein und ich denke, dass die Leute, die es nicht verstehen, zwei Möglichkeiten haben: entweder akzeptieren sie das oder sie kaufen das Spiel nicht. Ich bin mit beidem einverstanden. Es ist einfach nicht ok."

Gegenüber The Verge sagte Lars Gustavsson (Lead Designer) vor einer Woche, dass er von der negativen Reaktion auf die Einbeziehung der Frauen überrascht war, gerade weil so viele Fans nach weiblichen Charakteren gefragt hatten: "Wenn ich einen Dollar für jedes Interview bekäme, in dem die Leute uns gefragt hatten, warum es keine weiblichen Soldaten [in den Spielen] gibt, dann wäre ich ein reicher Mann."

Letztes aktuelles Video: E3 2018 Exklusive Spielszenen Grand Operation Narvik Tag 2


Quelle: The Verge, Gamasutra
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Kommentare

billy coen 80 schrieb am
ZappZarapp69 hat geschrieben: ?
Gestern 19:09
billy coen 80 hat geschrieben: ?
Gestern 18:01
Nee, aber es ist sehr heuchlerisch von einer Redaktion.
Ok, dann gibt es also auch das im Artikel beschriebene Sexismus-Problem nicht, weil einer von den 150 Redakteuren selbst mal was sexistisches geschrieben hat, oder wo willst Du mit Deiner Argumentation hin?
Ohje, sind wir bei der panischen Rettung wackeliger Narrative schon wieder beim vermehrten Einsatz von Strohmännern angekommen? Zumal, oh welch Wunder, der Strohmann nicht einmal funktionieren würde, würdest du nicht so (gezielt) entkontextualisiert zitieren.
Erstens befindet eine Redaktion darüber, was wie veröffentlicht wird. Und wenn eine Redaktion auf der einen Seite keine Probleme mit derart vor pathologischer Ressentimentgeladenheit triefenden Texten hat, dann ist es schon erheblich heuchlerisch, dann auch Texte zu veröffentlichen, in denen man sich über den Sexismus "der anderen" und "der Gesellschaft" echauffiert. Das hat mit einem unter 150 nichts zu tun (was übrigens eine lächerliche Zahl ist, denn da gibt es zahlreiche Weibchen und Männchen, die einen recht hohen Output derlei Rotze produzieren; und das leider nicht nur beim Spiegel). Aber du würdest es einer Redaktion auch wahrscheinlich mit derselben Benevolenz durchgehen lassen, wenn man nichts dagegen hat, einen Björn Hoecke einen weitgehend inhaltsgleichen Text über...
ZappZarapp69 schrieb am
billy coen 80 hat geschrieben: ?
Gestern 18:01
Nee, aber es ist sehr heuchlerisch von einer Redaktion.
Ok, dann gibt es also auch das im Artikel beschriebene Sexismus-Problem nicht, weil einer von den 150 Redakteuren selbst mal was sexistisches geschrieben hat, oder wo willst Du mit Deiner Argumentation hin?
billy coen 80 schrieb am
ZappZarapp69 hat geschrieben: ?
Gestern 17:27
abcde12345 hat geschrieben: ?
Gestern 15:07
Ich hoffe dir schlagen solche Berichte wie du sie weiter oben zitiert hast nicht zu sehr auf's Gemuet, da kann man sich ja nur an den Kopf fassen. ^^'
Ich hoffe irgendwann darüber hinwegzukommen. ;-)
billy coen 80 hat geschrieben: ?
Gestern 16:57
Hmmm... wobei wohl gerade der Spiegel da mal wesentlich zurückhaltender sein sollte in seiner Empörung über Sexismus, solange man dort selbst eine Bühne bietet für Personen wie diese:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 97493.html
Das eine macht das andere nicht weniger bedeutsam. ;-)
Nee, aber es ist sehr heuchlerisch von einer Redaktion. Zumal der Spiegel selbst mit zu denen gehört, die permanent so tun,...
ZappZarapp69 schrieb am
abcde12345 hat geschrieben: ?
Gestern 15:07
Ich hoffe dir schlagen solche Berichte wie du sie weiter oben zitiert hast nicht zu sehr auf's Gemuet, da kann man sich ja nur an den Kopf fassen. ^^'
Ich hoffe irgendwann darüber hinwegzukommen. ;-)
billy coen 80 hat geschrieben: ?
Gestern 16:57
Hmmm... wobei wohl gerade der Spiegel da mal wesentlich zurückhaltender sein sollte in seiner Empörung über Sexismus, solange man dort selbst eine Bühne bietet für Personen wie diese:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 97493.html
Das eine macht das andere nicht weniger bedeutsam. ;-)
schrieb am