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EA: Über Risiken & Mirror's Edge

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Im zweiten Teil seines Interviews bei Gamasutra legt John Riccitiello dar, dass er vielleicht geeignet für den Posten des Geschäftsführers bei Electronic Arts ist, das Konzipieren von Spielen aber doch lieber anderen Leuten überlässt. So sagt er über Mirror's Edge :

"Ich war totel überzeugt davon, dass das Spiel in der Third-Person-, nicht in einer First-Person-Perspektive gespielt werden muss, weil ich Faith [die Hauptprotagonisten - Anm. d. Red.] sehen wollte."

Seine Bedenken seien auch der Grund, warum es jetzt Spiegel in dem Spiel gibt - damit man den Charakter sehen kann. Vor jenem Meeting sei das noch nicht der Fall gewesen, so Riccitiello, der über seine ursprüngliche Einstellung sagt: "Ich habe da wirklich falsch gelegen." Generell ist er recht zufrieden - vor einem Jahr hätte wohl niemand gedacht, dass ein größerer westlicher Publisher Titel wie Mirror's Edge oder Dead Space herausbringen könnte.

Die Entscheidung, mit Grashopper Manufacture und Shinji Mikami zusammenzuarbeiten, habe er sich auch nicht leicht gemacht, da die Beteiligten schon recht speziell seien. Letztendlich vertraue er aber den Entwicklern und habe sich deswegen dazu entschlossen, den Deal abzusegnen.

Nachdem Brütal Legend wohl nicht von Activision übernommen wurde, wurde vereinzelt spekuliert, dass sich EA das Spiel von Double Fine (Psychonauts) unter den Nagel reißen könnte. Riccitiello merkt nur an:

"Ich habe es gesehen. Es ist mir sehr wohl bewusst, was das für ein Spiel ist. Es ist ein signifikantes kreatives Risiko. [...] Manchmal werden aus signifikanten kreativen Risiken einige der besten Produkte, die es überhaupt gibt. Spore was auch ein signifikantes kreatives Risiko. Das gilt auch für Die Sims . Portal . BioShock . Das gilt aber eben auch für Grim Fandango."

Double Fine-Gründer Tim Schaefer war seinerzeit zuständig für das wohl letzte der großen LucasArts-Adventures gewesen. Das Spiel wurde von den Kritikern zwar in höchsten Tönen gelobt, verkaufte sich allerdings eher unterdurchschnittlich.

Kommentare

a.user schrieb am
A/W hat geschrieben:
Ilove7 hat geschrieben:Wieso bioshock? :?:

Wahrscheinlich wegen den Erfahrungen bei System Shock 2 wo EA auch Puplisher war.
System Shock 2 ist zwar einer der besten Shooter , war aber seiner Zeit zu weit vorraus und ist es heute noch.
Erst Bioshock war ein Erfolg
Es wurde viel von Systen Shock 2 übernommen , aber die Rollenspiel Elemente komplet entfernt um es Massenmarkt tauglich bzw. Konsolen tauglich zu machen.
system shock 2 war in vielen punkten ein rückschritt gegenüber system shock 1.
konsolero schrieb am
Find ich auch gut.
Mit einer Third-Person Perspektive hätt ich erstens 100% Interesse am Spiel verloren, und zweitens ist das Mittendrin Gefühl so auch viel Größer.
Aber warscheinlich wollte der EA-Clown wiedermal den Einstieg für den Massenmarkt mit der einfacheren Perspektive ansprechen.
Mit der Ansicht rechtfertigte er auch schon Battlefield Heroes, aber was reg ich mich überhaupt auf.
Mirros Edge in Third Person=Ghetto-Tomb Raider.
Don. Legend schrieb am
Also zu Mirrors Edge, finde es gut, dass es in der 1st Person Sicht ist. Somit erlebt man mal diese Adventure Spiele aus einer neuen Sicht. Ich freue mich schon auf die Time Trials, und wenn dann Online jeder meinem Geist hinterher rennt :D
Spunior schrieb am
Kajetan hat geschrieben:Ich weiß, dass Freedom Force hierzulande ein kommerzieller Totalausfall war, dachte aber, dass sich das Teil zumindest in den USA ganz gut verkaufen konnte.
Der erste Teil lief da ganz solide - sonst hätte es wohl keine Fortsetzung gegeben, aber es tut natürlich schon weh, wenn so ein Spiel in einem PC-affinen Markt wie Deutschland nicht zündet. FF vs. Third Reich ist dann AFAIK auf beiden Seiten des Atlantiks ziemlich untergegangen.
Ich persönlich fands ja klasse ... aber mein Geschmack ist eh ein wenig seltsam :)
Ich habe es auch gemocht, mit seinem Comic-Fokus und dem Humor hat es aber leider eben nur eine sehr spezielle Zielgruppe angesprochen. Die Schnittmenge aus Comic-Anhängern und Taktikspiel-Fans ist wohl nicht allzu groß. Ich habe jetzt auch nicht mehr in Erinnerung, gegen welche anderen PC-Titel FF/FF vs. TR seinerzeit antreten mussten.
Kajetan schrieb am
Spunior hat geschrieben:siehe System Shock 2 und Freedom Force.
Ich weiß, dass Freedom Force hierzulande ein kommerzieller Totalausfall war, dachte aber, dass sich das Teil zumindest in den USA ganz gut verkaufen konnte. Oder lief das im Lande der Bunten Spandexanzugträger auch nicht so gut? Weisst Du hier mehr?
Ich persönlich fands ja klasse ... aber mein Geschmack ist eh ein wenig seltsam :)
schrieb am

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