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Electronic Arts: Neue Generation, neue Marken

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Die Spieler würden zwar stets neue Dinge wollen, gerade am Ende einer Konsolengeneration aber eher auf bestimmte Marken festgelegt sein, da auch ihre Freunde die Call of Dutys und Assassin's Creeds dieser Welt spielen. Neue Marken hätten es dann sehr schwer; erst mit frischer Hardware gebe es dann wieder mehr kreatives Potenzial, so Ubisoft-Gründer und -Geschäftsführer Yves Guillemot vor einigen Wochen.

Bei Sony sieht man das natürgemäß etwas anders: Auch im Spätherbst einer Generation sei Platz für Neues. So hatte der Hersteller in der jüngeren Vergangenheit u.a. Titel wie The Last of Us, Rain oder Beyond angekündigt. Ähnlich sieht es Randy Pitchford: Neue Marken gehen immer - man müsse eben etwas produzieren, das die Leute wollen. Als Beispiel zog der Gearbox-Chef ausgerechnet einen unter Ubisoft-Flagge veröffentlichten Titel heran: Brothers in Arms sei schließlich ein halbes Jahr vor dem Verkaufsstart der Xbox 360 in den Handel gekommen und habe sich 3,2 Mio. Mal verkauft.

Bei Electronic Arts liegt man da eher auf einer Wellenlänge mit dem Konkurrenten: Die Auftaktphase der nächsten Generation sei der Zeitpunkt für Frisches, merkt Frank Gibeau im Interview mit GI.biz an. Der oberster Herr aller EA-Label hatte bereits vor einigen Tagen verlauten lassen, dass der Hersteller an drei bis fünf neuen Marken arbeitet, die innerhalb der ersten zwei Jahre im kommenden Zyklus vom Stapel laufen sollen.

Die Innovationsbemühungen in der aktuellen Generation würden jetzt in bereits etablierten Marken stattfinden. Mit Need for Speed: Most Wanted gehe der Hersteller doch ein ziemliches Risiko ein, und zwischen Battlefield: Bad Company 2 und Battlefield 3 habe es sehr viele Unterschiede gegeben.

Natürlich würde immer nach neuen Marken verlangt - am Ende der Generation "belohne der Markt" derartige Unterfangen nicht mehr. Sie würden höchstens akzeptabel laufen, aber kein Durchbruch sein.

"Wenn du eine neue Marke auf den Markt bringst, dann musst du etwas sehr sehr Beachtliches abliefern, und das ist einfacher, wenn du neue Technologie hast, die dir neue Möglichkeiten gibt. Das hier ist der längste Zyklus, den wir bisher erlebt haben, und wir haben den Punkt erreicht, an dem eine gewisse Ermüdung eingetreten ist. Die Leute fragen sich, was man als nächstes machen wird. Ich habe die Maschinen gesehen, für die wir Spiele machen - sie sind spektakulär."

Gibeau kann sich aber vorstellen, dass kommende Hardwarezyklen vielleicht auch zehn Jahre dauern werden - dann werde man seine Markenstrategien natürlich auch überdenken müssen.

Kommentare

Wigggenz schrieb am
Boesor hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
Außerdem ist es so schlimm nun auch wieder nicht. Ernsthaft, was bringen Activision, EA und Ubisoft denn noch wirklich interessantes heraus?
Das wird wohl unterschiedlich bewertet.
ich hab mir zuletzt das wirklich überraschend (?) gute Driver: San Francisco gekauft. Dazu kommt die Anno Reihe. Starcraft 2 von Activision/Blizzard, EA ist mit Battlefield dabei...
Du hast recht, das wird unterschiedlich bewertet. Anno interessiert mich noch ein wenig am Rande, aber kaufen würde ich es mir so oder so nicht. Hauptsächlich MP-basierte Spiele wie SC2 und BF interessieren mich dagegen gar nicht.
Boesor schrieb am
Wigggenz hat geschrieben:
Außerdem ist es so schlimm nun auch wieder nicht. Ernsthaft, was bringen Activision, EA und Ubisoft denn noch wirklich interessantes heraus?
Das wird wohl unterschiedlich bewertet.
ich hab mir zuletzt das wirklich überraschend (?) gute Driver: San Francisco gekauft. Dazu kommt die Anno Reihe. Starcraft 2 von Activision/Blizzard, EA ist mit Battlefield dabei...
Wigggenz schrieb am
Boesor hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
Ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir AC:R und AC3 kaufen würde, auch wenn ich mit den Spielen wahrscheinlich Spaß hätte. Ich würde ständig daran denken, dass ich quasi Leute bezahlt habe, die u.A. behaupten, 95% aller PCler würden ihre Spiele raubkopieren.
Ernsthaft?
Wenn das schon ausreichend ist dürfte die Liste der akzeptablen Spieleunternehmen für dich recht klein sein.
Und im richtigen Leben mit wirklich bösen Unternehmen dürfte es dann richtig rund gehen.
Klar, solch eine Konsequenz finde ich bewundernswert, auch wenn es das Leben nicht gerade leichter macht.
Spiele sind zum Glück ein Gut, auf dass man sehr leicht verzichten kann. Lebensmittel usw. sind da natürlich eine andere Sache. Aber wenn man schon auf etwas sehr leicht (im Vergleich zu anderen Gütern) verzichten kann, warum es dann nicht auch tun?
Außerdem ist es so schlimm nun auch wieder nicht. Ernsthaft, was bringen Activision, EA und Ubisoft denn noch wirklich interessantes heraus?
Auch schon vorher habe ich mir nur wenig Spiele gekauft, damit dann Spaß gehabt. Da macht eine fehlende Reihe auch nicht den Unterschied. Ich spiele sehr viele alte Spiele und auch relativ viel an der Wii, wo Nintendo bisher noch einigermaßen vernünftig agiert hat (was sich leider auch mit der WiiU ändern wird, was ich befürchte).
Boesor schrieb am
Wigggenz hat geschrieben:
Ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir AC:R und AC3 kaufen würde, auch wenn ich mit den Spielen wahrscheinlich Spaß hätte. Ich würde ständig daran denken, dass ich quasi Leute bezahlt habe, die u.A. behaupten, 95% aller PCler würden ihre Spiele raubkopieren.
Ernsthaft?
Wenn das schon ausreichend ist dürfte die Liste der akzeptablen Spieleunternehmen für dich recht klein sein.
Und im richtigen Leben mit wirklich bösen Unternehmen dürfte es dann richtig rund gehen.
Klar, solch eine Konsequenz finde ich bewundernswert, auch wenn es das Leben nicht gerade leichter macht.
Wigggenz schrieb am
Boesor hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
EA hätte aber an SotD verdient, das ist der Punkt.
Das heißt, hätte ich mir SotD gekauft (was ich noch nicht einmal auf dem Schirm hatte sondern hier nur nenne weil es als Beispiel perfekt zu passen scheint), hätte ich nicht nur an die Entwickler, sondern auch an den Geldtopf von EA gezahlt. Und Geld, dass einmal in den Topf von EA fließt, ist nicht an Spiele wie SotD gebunden, sondern kann von EA für alles mögliche verwendet werden, also z.B. auch für die Finanzierung anderer Spiele, die dann wieder 08/15-Shooter inklusive DRM, Onlinepass und Day-1-DLC sein können.
Indirekt unterstützt man also durch Kauf von Spielen mit EA-Logo eben solche Maßnahmen, selbst wenn das Spiel, was man kauft, selbst nicht davon betroffen ist.
d.h. du verzichtest lieber auf ein Spiel was dich interessiert und von dem du dir Spielspaß versprichst, weil dadurch evtl ein anderes Spiel entsteht, welches dir keinen Spielspaß bietet...
Diese Art von Selbstbeschneidung kann ich nicht verstehen.
Was ich in der Situation getan hätte, wenn SotD mich tatsächlich interessiert hätte, kann ich nicht sagen.
Bei mir ist nur momentan Assassin's Creed so ein Fall. Der letzte Ableger, den ich mir gekauft habe, war Brotherhood. Aufgeregt über Ubis DRM habe ich mich dabei immer, nur war ich zu schwach um einfach "nein" zu sagen.
Was in den letzten Tagen jedoch so von Ubisoft zu hören war, macht mir den Laden noch unsympathischer. Das fängt damit an, dass die PC-Community durchweg als kriminell angesehen wird und hört auch damit nicht auf, dass man behauptet, durch "Feintuning" und optionale Missionsziele werde eine ideale Schwierigkeit erreicht (AC:B mit Erfüllung von optionalen Zielen war immer noch furzeinfach).
Ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir AC:R und AC3 kaufen würde, auch wenn ich mit den Spielen...
schrieb am

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