Electronic Arts: Ex-Chef Probst zur Auszeichnung als schlechteste Firma: "So lange ich atme, wird sich das nicht wiederholen" - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.
Unternehmen
Entwickler:
Publisher: Electronic Arts

Wie findest Du das Spiel?

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       
von ,

Electronic Arts: Übergangs-Chef Probst erläutert seine Strategie gegen die Auszeichnung als schlechtestes Unternehmen der USA

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Larry Probst war nach John Riccitiellos Rücktritt im Jahr 2013 kurz Übergangs-Chef bei Electronic Arts und versuchte in dieser Zeit offenbar massiv, am angeschlagenen Image des Unternehmens zu arbeiten: Das berichtet CNet.com in einer Reportage über Electronic Arts und seine zweifache Auszeichnung als schlechtestes Unternehmen der USA, welche vom Verbaucher-Magazin Consumerist vergeben wurde. "So lange ich atme, wird sich das nicht wiederholen", sei Probsts Fazit zu jener Zeit gewesen, der laut Reportage regelrecht vor Wut an die Decke gegangen sei. Dazu habe er z.B. eine Konferenz mit Führungskräften des Unternehmens in einer "Rehabilitationsgruppe" organisiert, um eine Reihe von Strategien zu entwickeln, mit denen man sich besser auf die Sorgen und Wünsche der Spieler einstellen kann.

Sein Nachfolger Andrew Wilson, der den Posten des CEO im September 2013 übernahm, knüpfte offenbar an das Projekt an: Im Februar 2014 trommelte er die 146 höchstrangigen Mitarbeiter für ein verhältnismäßig ungewöhnliches Meeting zusammen, um besser verstehen zu können, warum die Kunden so wütend auf EA sind. Der Autor der Reportage dazu:

"Die Gruppe wurde zum Basketball-Feld geführt, welches übergangsweise in einen Konferenzraum mit jeder Menge Computern und Netzwerkanschlüssen umgebaut wurde. Stundenlang mussten sich die Führungskräfte mit der installation, dem Beheben von Fehlern und dem Spielen der Spiele beschäftigen. Sie hörten sich außerdem Kunden-Anrufe der Hotline an, um die Frustration der Spieler aus erster Hand hören zu können."

Wilson selbst habe eingeräumt, dass EA in der Vergangenheit nicht immer ein glückliches Händchen bewiesen habe, wenn man darüber nachdachte, wie sich geschäftliche Entscheidungen auf das Erlebnis der Spieler auswirkt.




Quelle: CNet.com

Kommentare

Twan schrieb am
Kann ich so unterschreiben, kann mich nur nicht so eloquent ausdrücken. ;)
Kajetan schrieb am
Twan hat geschrieben:In Foren wird laut getönt und selten gehandelt.
Das ist wohl wahr. Entscheidend sind hier aber nicht diejenigen, die sich Foren äussern, was eh nur ein Bruchteil aller Kunden tut, sondern diejenigen, die handeln ohne sich zu melden.
Gehandelt wird aber erst nach einigen Reinfällen und ich kann mir schon vorstellen, dass im Laufe der Jahre EA jede Menge Alt-Kunden verloren hat. Was aber keine Rolle spielt, wenn a) kein Bezug zwischen DRM und Umsatzrückgang hergestellt wird, danach auch gar nicht explizit geschaut wird, b) wenn im Vergleich zur Gesamtzahl aller Kunden einfach zu wenige nicht mehr kaufen, so dass man dies als statistische Schwankung in einem schwachen Quartal/Jahr interpretieren kann und c) wenn es EA gelingt entsprechend neue Kunden zu finden, die zuerst noch auf die Schnauze fallen müssen :)
Plek schrieb am
Bambi0815 hat geschrieben:
frostbeast hat geschrieben:Activision sind die wahren Bösen hier. Während EA einfach nur dumme Fehler macht, ist Activison besser darin, sein Image zu halten.
Acitvision hat doch nur COD, WOW, Diablo3
Die haben COD, Skylanders, Destiny, Wolfenstein und noch viele viele kleine Marken.
Unterschätze das mal nicht. ;)
Twan schrieb am
Kajetan hat geschrieben:
[Shadow_Man] hat geschrieben:Man lernt oder will einfach nicht aus Fehlern lernen. Den Leuten ging der Immer-Online-Zwang bei Sim City auf den Keks und die Kritik war deswegen sehr groß.
EA lernt nur auf der Basis von Umsatzeinbrüchen. Und dann lernt man gerne das falsche, weil zwischen Umsatzeinbrüchen und DRM-Protest in den Powerpoints, die dem Vorstand vorgelegt werden, kein Zusammenhang hergestellt wird. EA hat zwar seine Zielgruppen bis zum Erbrechen analysiert und transparent gemacht, doch sowas wird nicht erfasst. Und weil es nicht erfasst wird, existiert es nicht. Ist ein typisches Managementproblem, wenn das Reporting nicht in der Lage ist die Gesamtwirklichkeit einer Firma abzubilden.
Oder es haben zuwenig Umsatzeinbrüche stattgefunden, weil der Mehrheit der EA-Kunden DRM als Thema ziemlich juck ist.

Das ist wohl die Antwort, es kann wohl kein Umsatzeinbruch aufgrund von DRM-Protesten aufgezigt werden, weil da einfach keiner vorhanden ist. In Foren wird laut getönt und selten gehandelt. Wenn von den 20.000, die international in allen Foren ihren Nichtkauf ankündigen, am ende 2.000 nicht Kaufen fällt das nicht auf, weil eh 2k Neukunden dazu gekommen sind.
Wir kennen doch alle diesen schönen Screeni von Steam, mit der Gruppe, die CoD boykottieren wollte.....
schrieb am

Facebook

Google+