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Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: TweakTown
Electronic Arts könnte "bald" Abstand von jährlichen Veröffentlichungen der Sportspiele wie FIFA, Madden NFL und Co. nehmen und stattdessen auf fortlaufende Online-Updates (Game as a Service) oder Spiele-Abonnements setzen. In der Bloomberg-Show "Studio 1.0" sagte Andrew Wilson (Chief Executive Officer von Electronic Arts), dass es zunehmend einfacher werden würde, den Spielcode online via Download weltweit zu verteilen - und daher müssten sie keine jährlichen Veröffentlichungen mehr machen. Man könnte diese Spiele vielmehr als Live-Service (365 Tage pro Jahr) verstehen, heißt es weiter. Er erklärte, dass der Wandel zum Digitalvertrieb die Live-Services und damit das Modell "Game as a Service" praktikabler gemacht hätte. Der erste Schritt zu den Spiele-Abonnements könnte bereits EA Access auf der Xbox One und Origin Access auf PC sein.

Wilson beschreibt, dass in den vergangenen fünf Jahren ein großer Wandel beim Konsum von Medien stattgefunden hätte, und zwar durch die Kombination aus digitalen Streaming-Angeboten und Abonnements. Der Medienkonsum (Fernsehen, Musik hören und Bücher lesen) hätte sich dadurch fundamental geändert und das hätte auch Auswirkungen auf den Vertrieb von Computer- und Videospielen. Er nimmt das Mobile-Spiel Madden NFL als Beispiel. Es wurde vor drei Jahren veröffentlicht und seither nicht "ersetzt", sondern ausschließlich mit Upgrades weiter verbessert und die Nutzerzahl sei stetig gestiegen. Aber der vollständige Wechsel in die "Online-Welt" würde einige Herausforderungen mit sich bringen, vor allem bei Titeln, die man auf den großen Fernseher spielen würde.

Ferner malt er sich eine Zukunft aus, in der die Grenzen zwischen der realen und der virtuellen Welt immer weiter verschwimmen werden. So könnte man zum Beispiel Punkte oder Belohnungen erhalten, wenn man im echten Leben am Fußballtraining teilnehmen würde, bevor man FIFA spielt - oder wie viele Eier man im Kühlschrank hat, bevor man Sims spielt. Eine Schlüsseltechnologie in diesem Augmented-Reality-Szenario sei die Erfassung der Position des Nutzers. Sein Fazit: "Es gibt eine Welt, die nicht allzu weit entfernt ist, in der sich Videospiele von einer diskreten, bewussten Erfahrung zu einer indiskreten, unbewussten Erfahrung entwickeln werden".

Quelle: Bloomberg

Kommentare

Nuracus schrieb am
Matt.s_hit_you hat geschrieben: ?
12.11.2017 15:23
Die Abschaffung des Bargelds wäre für so manche Branche der Tod. Was glaubt ihr, wie viele kleine Geschäfte und Restaurants echt kämpfen müssen. 2% Kreditkartengebühren oder 0,8 % EC Gebühren sind da nicht ohne zumal da einfach nur Parasiten mitverdienen wollen. (...)
Der Punkt ist, wir finanzieren dadurch eine Branche, die es nicht wert ist, so großzügig entlohnt zu werden. Es ist im Grunde eine Sauerei, denn Kreditkartenunternehmen und Banken kassieren erst den Kunden und dann nochmal den Unternehmer für ihren "Service" ab - und das Blödvolk klatscht Beifall....
Sorry, das seh ich jetzt erst und möchte das nicht so stehen lassen.
Wirtschaft und Gesellschaft ist immer im Wandel, und so sieht es auch hier aus.
Bereits seit 2 Jahren sind die Kreditkartengebühren für Händler erheblich gesunken, wir reden hier von deutlich unter 0,5% pro Geschäft (genauen Wert habe ich nicht im Kopf).
Sprich, wenn ich für 100 ? bei Saturn oder Aldi oder sonstwo einkaufe mit meiner VISA oder MasterCard, dann zahlt der Händler für dieses Geschäft nur noch irgendwas um die 20 oder 30 Cent.
Im Gegenzug erhält der Händler die Garantie, dass er das Geld auch wirklich erhält.
Es stimmt, früher lagen die Gebühren bei 2 oder 3 %, aber die Zeiten sind (zum Glück) vorbei.
Von daher, wegen Kreditkarten wird sicherlich kein kleines Geschäft oder Restaurant zumachen müssen.
In Schweden zahlt man beim Bäcker auch nicht mehr mit Bargeld, und das Bäckereiensterben in Deutschland hat eindeutig nichts mit Kartenzahlungen zu tun (ich kenn selber kaum Bäcker, wo man überhaupt mit ec-Karte zahlen kann).
Gesichtselfmeter schrieb am
Hoffentlich haben die next-gen Konsolen einen Einwurfschlitz für Münzen. :lol:
Der Kreis schliesst sich...Gaming ist wieder in der Kneipe um die Ecke angekommen, wo der Jupp früher sein Gehalt am Automaten verspielt hat.
Wenn das so weitergeht, habe ich mehr Bock in nem verrauchten Hinterzimmer Karten um Zaster oder Gummibärchen zu spielen.
Doc Angelo schrieb am
James Dean hat geschrieben: ?
15.11.2017 17:33
Um mal einen kleinen Gedankengang zu vollführen: Stell dir vor, du hast einen Haufen Medien, den die du gerne vor dem Vergessen retten möchtest: Spiele, Filme und Musik. Du nimmst eine Metallkiste und packst sie voller Blu-Rays, VHS-Kassetten, DVDs, Festplatten, USB-Sticks usw. usf.
In 150 oder 200 Jahren gräbt es jemand aus und wird absolut nichts mehr damit anfangen können und es als Müll wegschmeißen.
Ich mal mir das Ganze eher so aus: Ich nehme eine technologische Mischung aus Techniken und Programmen, die offen und frei zugänglich dokumentiert sind. Ich lege diese Dokumentation den Datenträgern bei, sodas jeder - mit den entsprechenden technologischen Mitteln - die Lese-Geräte reproduzieren kann. Ich wähle also einen Datenträger, der lange Zeit stabil bleibt. Da gibts gerade jede Menge Forschung. Als Formate für Partitionierung (falls nötig), Dateisysteme und für Dateien nehme ich nur offene und freie Formate, wie zb. ODF, PDF, Opus und VP9 auf EXT2.
Das bringt natürlich alles nix, wenn ein post-apokalyptischer Vollhonk den ganzen Scheiß findet und sich aus den Datenträgern ne Halskette macht. Dagegen gibts keine technische Lösung.
Sir Richfield schrieb am
dx1 hat geschrieben: ?
15.11.2017 19:03
Und jetzt muss ich erst mal gucken, wie es zu diesem Off-Topic gekommen ist ?
"Games as a Service" vs "Spiele, die man auch in X Jahren noch spielen kann"
dx1 schrieb am
James Dean hat geschrieben: ?
15.11.2017 17:33
? versuch heute mal, ein Lochkartenlesegerät zu finden.
Grundsätzlich stimme ich Dir zu, doch Lochkarten passen nicht so ganz als Beispiel.
Lochkarten kann man mit bloßem Auge lesen. Und Lochkarten wurden noch vor wenigen Jahren manuell geschrieben ? bei Präsidentschaftswahlen in USA. :wink: Zum Lesen von Microfiche und Mikrofilm dagegen benötigt man wenigstens etwas zur optischen Vergrößerung, was sich aber (wie Mikroskope ab ~1600) in Handarbeit herstellen ließe.
Und jetzt muss ich erst mal gucken, wie es zu diesem Off-Topic gekommen ist ?
schrieb am

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