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Konsole
Entwickler: Microsoft
Publisher: Microsoft
Release:
22.11.2013
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Xbox One: Hardwareanalyse & Vergleich zur PS4

Xbox One (Hardware) von Microsoft
Xbox One (Hardware) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Bei der Vorstellung der Xbox One am Dienstag hatte Microsoft zwar diverse Eckdaten der Hardware genannt, war dabei aber nicht wirklich ins Detail gegangen. Den Takt des Hauptprozessors schlüsselte das Unternehmen ebenso wenig auf wie die Art des Hauptspeichers. Zum Grafikchip schwieg sich der Hersteller komplett aus. Und so wurde dann auch geunkt, in Redmond wolle man den Direktvergleich mit der Konkurrenz vermeiden.

Die Hardware-Spezialisten von Anandtech und Digital Foundry haben sich genauer mit den vorliegenden Daten beschäftigt. Und stellten dabei fest: Große Abweichungen von den im Februar durchgesickerten Infos gibt es wohl nicht.

Dass Hauptspeicher vom Typ DDR3 zum Einsatz kommt, konnte man sowohl Nahaufnahmen des Motherboards in einem Wired-Artikel als auch dem Hinweis auf die Verwendung von SRAM in einer Hardware-Session entnehmen. Sony setzt bekanntermaßen auf das flottere GDDR5-RAM, während Microsoft versucht, den geringeren Durchsatz durch das Integrieren von 32 MB SRAM etwas wettzumachen. Der ist flott und direkt mit der APU verdrahtet - aus Entwicklersicht ist Sonys Ansatz jedoch deutlich komfortabler.

Digital Foundry mutmaßt, Microsoft habe von Anfang an auf die Multimedia-Fähigkeiten des Systems gebaut und deswegen auch mit 8 GB RAM geplant. Zum Zeitpunkt des Auftakts der Entwicklung der Xbox One (Codename Durango) sei DDR3 der einzige wirklich realistische Weg zu jenem Ziel gewesen, dementsprechend habe man auch von Anfang an auf das Tandem aus RAM und SRAM gesetzt. Ein kurzfristiger Wechsel auf GDDR5 in der finalen Phase sei deswegen nicht mehr möglich gewesen.

Sony dagegen habe vermutlich von Anfang an auf GDDR5 gebaut und ursprünglich erstmal mit 2 GB RAM geplant. Aufgrund der einfacheren Architektur habe man hier aber leicht ausbauen können. Das Blog geht auch davon aus, dass Microsoft bis zuletzt davon überzeugt war und darauf spekulierte, dass die PS4 nur mit 4 GB RAM ausgestattet sein wird. Dann hätte die Xbox One zwar den langsameren, aber größeren Speicher gehabt. Sony selbst hatte Entwicklern bis zur Enthüllung der Konsole im Februar mitgeteilt, das System habe 4 GB RAM. Die Mannen um Mark Cerny müssen im Winter dann aber sehr zuversichtlich gewesen sein, dass man sich für die Massenproduktion der Konsole ausreichend Speicherchips mit 512 GB GDDR5-RAM sichern kann.

Auf Basis der Leistungsangabe eines Microsoft-Entwicklers konnten dank etwas Mathematik Rückschlüsse auf den Grafikchip der One gezogen werden. Dieser wartet wohl wie in der einst durchgesickerten Spezifikation mit 12 Compute Units auf. Das PS4-Gegenstück hat hier mit 18 CUs einen Leistungsvorteil von 50 Prozent. (Beide Magazine gehen davon aus, dass die Chips mit der gleichen Taktrate von 800 MHz laufen. - Anm. d. Red.)

Digital Foundry schätzt, die schwächere GPU der Xbox One sei der Speicherarchitektur des Systems geschuldet: Microsoft habe schließlich noch den SRAM-Speicher auf dem Die unterbringen müssen. Im Gegensatz zu Sony, wo man das Siliziumbudget dementsprechend für einen besser ausgestatteten Grafikchip einsetzen konnte.

Da der DDR3-Speicher und der kleinere Grafikchip eine geringere Leistungsaufnahme haben, gilt immerhin: Die Xbox One dürfte in Sachen Stromverbrauch etwas sparsamer und außerdem leichter zu kühlen sein.

(Bildquelle: Anandtrech.com)



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Kommentare

Heruwath schrieb am
Das ist cool, wie Leute mit angeblichem Hardware 1mal1 um sich schmeißen. Dann mache ich das auch mal.
Ihr habt Recht mit der Aussage, dass sich die CPU und die GPU den RAM teilt. Das ist aber kein Nachteil sondern ein direkter Vorteil. Da die CPU mit der GPU arbeiten muss ist der Weg der Daten bei der PS4 direkter. Die Daten müssen erst nicht von CPU über Mainboard in den RAM, dann über Mainboard/PCI-Express auf die Platine der Grafikkarte und von dort in den GRAM und von dort über Platine zur GPU. Der Austausch erfolgt noch über die Platine aber auf dieser ist die CPU und GPU direkt platziert. Es gibt auch kein zwei separaten RAM Bereiche somit kann die CPU und die GPU die Daten an einer Stelle abholen und platzieren. Desweiteren ist dieser RAM einheitlich DDR5, was dafür sorgt, dass keine unerwünschten Flaschenhälse entstehen.
All diese Punkte führen zu dem Schluss, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Komponenten viel effektiver ist als bei einem PC. Es mag sein, dass die heutigen Grafikkarten schneller sind, aber sie alle müssen mehr Schnittstellen überwinden. Was bringen mir zwei Autobahnen, wenn diese nur mit einer Bundesstraße miteinander vebunden sind. Es ist einfacher und effektiver.
Ich rede extra nicht von XBO, da hier einige Vorteile einfach nicht gegeben sind.
Dann muss man noch bedenken, dass auf dem PC ein aufwändigeres Betriebssystem, welche die Masse an unterschiedlichen Komponenten abarbeiten muss. Beim PC muss man über Treiber/DirectX/OpenGL auf die einzelnen Komponenten zugreifen während der Zugriff bei einer Konsole direkt vom OS gehandhabt wird. Noch einige Schnittstellen weniger. Diese Schnittstellen erfordern ein objektiv arbeitende Software. Diese Software muss mit unterschiedliche Arten von CPUs, GPUs, RAM usw. arbeiten können. Ein Konsole wird sich nicht ändern und die Software kann auf eine ganz bestimmte Konstellation optimiert werden.
Also im Endeffekt mit richtiger Optimierung wird eine PS4 bessere...
Hiri schrieb am
War doch klar das die PS4 mehr Dampf unter der Plastikhaube hat ;)
Zumal der Xbox One nur 5GB für Games zur verfügung stehen von ihren tollen 8GB DDR3 :lol: man muss ja undbedingt neben dem Videospielen noch Fernsehen können, Skype nutzen können und natürlich Musik von Justin Bieber hören wärend man im IE surft und dabei wird man vom super duper tollen Kinect dabei aufgezeichnet.
Lord Fana schrieb am
was mir sehr wichtig ist:
24.05.13 - Sony hält PS4-Spiele-Entwickler dazu an, ihre Spiele möglichst mit einer Bildrate von 60 fps und 1080p Auflösung herzustellen. Das sagte Stewart Gilray, Studioleiter von Oddworld-Macher Just Add Water, in einem Interview.
Quelle: gamefront.de
ich brauch nich überwiegend mehr effekte und sondergleichen, sondern einfach ein sauberes bild mit ner guten bildwiederholrate, ordentlicher kantenglättung usw.
zur XBO:
gut das mit der accountbindung, und dem noch offenen gebrauchtspielmarkt das is ma die eine seite, die scheiße klingt aber abwarten, mir macht viel mehr das mit der kack kamera sorgen, ich für mich brauch so'n schrott nich, ich will nur gechillt aufm sofa hängen mitm controller in der hand und zocken, irgendwelche rumgehampel oder rumgefuchtel brauch und will ich nicht!
wollte mir eigentlich eventuell beide konsolen holen, aber bei M$ warte ich wohl doch lieber bis es ne ge"jailbreak"te variante gibt :D scheiß auf kamera und sprachsteuerung und "permanenten" onlineservice
PS. ich hab zwar zur zeit nur ne PS3 und tendiere definitiv mehr zur Sony Seite seit Jahren, aber ich bin kein verkappter M$ Hater, ich hatte auch ma ne 360, hat mir nur nich so sehr gefallen, und bin danach wieder zurück zu Sony gewechselt
Imperator74 schrieb am
Hmmm.... ich denke bei der XBO werden die standby Kernel für die TV Funktionen einige Ressourcen brauchen. Und 1 CPU-Kern der zur Überwachung der Systemintegrität zur Verfügung steht. :mrgreen:
Temeter  schrieb am
Nerix hat geschrieben:
Locuza hat geschrieben:Also von der Xbox 1 gesehen sieht es ja eher so aus:
Hässliches Memory-System , 1.2 TF , 5 GB für Games.
Laut Kotaku stehen von der GPU-Leistung nur 90% für Spiele zur Verfügung:
1) Running: The game is loaded in memory and is fully running. The game has full access to the reserved system resources, which are six CPU cores, 90 percent of GPU processing power, and 5 GB of memory. The game is rendering full-screen and the user can interact with it.
http://kotaku.com/the-five-possible-sta ... -509597078
http://www.neogaf.com/forum/showthread.php?t=565505
Macht wahrscheinlich keinen großen Unterschied, aber dennoch ein interessantes Detail.
Naja, 10% der Grafikleistung und 25% der Rechenleistung fallen da gleich mal weg. Nur warum? Mein PC kommt als Spitzenwert auf 4% auslastung mit 1,7GB-Ram-Verbrauch bei Win 7, mit einem Browser und Musik im Hintergrund. Die Grafikkarte ist praktisch im Leerlauf.
Ich wiederhole mich, aber waren Konsolen nicht mal so toll, weil sie im Gegensatz zum PC kompromisslos auf Spiele ausgelegt waren?
schrieb am

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