The Sinking City - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Action-Rollenspiel
Entwickler: Frogwares Studio
Release:
28.06.2019
28.06.2019
2019
28.06.2019
Jetzt kaufen
ab 54,90€
Spielinfo Bilder Videos
Rollenspiel? Nicht wirklich...

Die Fokussierung auf Traglast, Kampf & Co in der Charakterentwicklung ist mir unverständlich. Warum gibt es keinerlei rhetorische oder psychologische Talente? Warum gibt es kein Schloss knacken oder Ähnliches? Warum kann man nicht seine paranormalen oder detektivischen Fähigkeiten verbessern? Apropos: Türen werden plump eingerannt, Schlösser aufgeschossen. Es ist mir jedenfalls vollkommen schleierhaft, wie man dazu mit Pegasus ein Pen&Paper-Abenteuer namens "Schwarze Tiefen" aufsetzen kann! Aber Moment, wenn ich das hier in der Beschreibung lese...

"Schwarze Tiefen ist besonders für Neueinsteiger oder Spieler, die ein nicht allzu komplexes Regelwerk bevorzugen."


..wird wieder einiges klar. Liebe Lovecraft-Interessierte, liebe Pen&Paper-Einsteiger: Es gibt seit 1981 ein bis heute aktualisiertes und richtig gutes Regelwerk von Sandy Petersen bei Chaosium. Das empfehle ich euch dringend. So, und jetzt
ewdewd
Manche Bereiche der Stadt lassen sich nur mit dem Boot erreichen.
weiter zu The Sinking City, das sich zwar zu all den enttäuschenden Digitalisierungen von Lovecrafts Werk gesellt, aber das tatsächlich auch gute Seiten hat, die es vor einem Verriss retten.

Die guten Seiten


Was macht The Sinking City also gut? Die Story rund um eine verschollene Tiefsee-Expedition kann durchaus neugierig machen, zumal im Hintergrund einige Morde und Entführungen stattfinden, die man nicht sofort zuordnen kann. Vor allem, wenn man selbst mit dem Taucheranzug in die Tiefe des Meeres absteigt und bizarre Felsen oder Wesen sieht, fühlt man sich in seiner metallenen Hülle trotz Harpune und Leuchtraketen endlich wieder mehr wie der verwundbare Held in einem Lovecraft-Abenteuer.

Mir gefällt z.B., dass man aufgrund der überfluteten Straßen nicht alles zu Fuß, sondern teilweise nur mit dem Boot erreichen kann und dass man einige Questziele auf der Karte aktiv suchen muss, indem man Straßennamen durchstöbert. Das ist noch sehr leicht und hat man erstmal genug Schnellreise-Telefonzellen entdeckt nicht besonders gefährlich: Vorher muss man aber schonmal durch ein infiziertes Gebiet, das wie ein Ghetto abgeriegelt ist - da gibt es in Tonnen und Kisten viel Beute, aber aus dem Boden brechen schnell zig Monster, da hilft nur schnell durchlaufen.

Man kann die Gefahr bzw. den Anspruch verstärken, wenn man im Schwierigkeitsgrad nicht nur den Kampf in drei Stufen, sondern auch die Detektivarbeit anpasst; so bekommt man schon auf "normal" weniger optische Hilfsanzeigen und weniger
wedwe
Das Kombinieren von Hinweisen und die offenen Schlussfolgerungen gehören zu den wenigen Stärken des Spiels.
klare Hinweise auf das, was als Nächstes zu tun ist. Auch die fünf Zeichen an Türen, die für Bewohner, Beute, Gefahr etc. stehen sind eine nette Idee.

Hinweise kombinieren

Überhaupt hat die Recherche gute Ansätze, die etwas logisches Nachdenken erfordern: Hinweise aus Dialogen werden zunächst als separate Notizen abgelegt, die man aktiv miteinander kombinieren muss - wie etwa ein Motiv und einen Mordverdächtigen. Außerdem kann man aus diesen passenden Hinweisen mehrere Schlussfolgerungen ziehen, so dass man einen Täter am Ende eher entlastet oder klar beschuldigt. Je nachdem wie man sich hier entscheidet, gibt es kleinere Konsequenzen wie Belohnungen oder größere Folgen innerhalb der Story mit ihren mehreren Enden. Hier und an weiteren Stellen bemerkt man die Expertise der Sherlock-Holmes-Macher.

Man kann im Krankenhaus, bei der Polizei oder Zeitung z.B. in Archiven stöbern, um bestimmte Personen zu finden. Dabei muss man drei Indizien aus vier möglichen Kategorien eingeben, darunter etwa der Zeitraum, der Bezirk oder die Art des Verbrechens, um ein Ergebnis zu bekommen. So fühlt man sich jedenfalls deutlich mehr als Privatdetektiv als etwa in Judgment, wo man gar nichts selbst recherchiert. Zwar ist das Sammeln von Hinweisen an Tatorten eher banal, weil man erst alle Monster erledigt und dann einfach alles anklickt, was irgendwo markiert ist. Trotzdem sorgt das Drehen von Gegenständen samt Erkenntnissen für aktives Untersuchungsflair à la The Room.

Kommentare

CryTharsis schrieb am
Cold-fire hat geschrieben: ?
01.07.2019 15:12
Hmm. Hatte mir das Spiel schon vor einer Weile bei Amazon vorbestellt und jetzt liegt der Versand Termin von Amazon bei Mitte August? Auch bei vielen anderen Händlern steht das dass Spiel zur Zeit nicht lieferbar ist, wenn man nicht unbedingt 70 Euro zahlen will. Sehr schade, hätte das Spiel gern im Urlaub gespielt.
Weiß jemand von euch vielleicht warum man das Spiel im Moment so schlecht bekommt?
Gruß
Vermutlich ist die Nachfrage wesentlich höher als erwartet.
Hast du eine Müller-Filiale bei dir in der Nähe? Dort kosten die Konsolenfassungen nur 50?. Und wenn du einen Rossmann-Coupon hast, gibt es nochmal 15% Rabatt.
Alex Roivas schrieb am
Ich kauf das Ding.
Mich hat schon zuletzt Call of Cthulhu total gerockt und das hatte ne miese Wertung hier.
Das war ein schöner Lovecraft Walking Simulator mit genialen Schauplätzen. Das Fischerdorf hatte zwar wenig begehbare Straßen aber trotzdem hat mich das Spiel geflasht. Eins der wenigen der letzten Jahre die ich durchgezockt habe, das will schon sehr viel heißen. Ich glaube das letzte Game davor wo ich nen Endscreen gesehen habe war Tropical Freeze.
Und wenn mir nur der Ort gefällt und ich die Detektiv Arbeit mag reicht mir das schon. Und sicher wirds den ein oder anderen Performance Patch geben. Ausserdem freu ich mich auf ne gute deutsche Lokalisation. Ist ja heute was besonderes.
Das Ding gibts in der Day One mit Karte für 59,-
Weiß jemand welche Steuerungs Settings es für die Analog Sticks gibt bei Sinking City ? Lefty, Sticks swappen ö.ä. ?
Cornholio schrieb am
@Topic: Schade, nach Call Of Cthulhu habe ich echt alle Hoffnungen in Sinking City gesetzt. Hatte mich zunächst über die Epic Exklusivität geärgert, das ist damit aber ja auch vom Tisch :D etwas positives hat es ja. Waruuuuum schafft niemand ein offizielles, geniales Lovecraft Spiel :(
Go!nes hat geschrieben: ?
29.06.2019 13:15
ugac hat geschrieben: ?
28.06.2019 22:52
Go!nes hat geschrieben: ?
28.06.2019 22:30
Verstehe nicht wie man so einen Stoff in den Sand setzen kann...
Die Penumbra Teile (geistige Vorgänger von Amnesia) sollten übrigens nicht unerwähnt bleiben ;)
Zu den Filmen gibt es mindestens 3 die keine C- Movies sind:
"Call of Cthulhu" und "The Whisperer in Darkness" (Beides von der H.P. Lovecraft Historical Society, welche auch gute Hörspiele zu den Geschichten machen)
und der Indifilm "Die Farbe" von Huan Vu (macht gerade neben warhammer 40k filmchen ein Traumlandeprojekt)
Ich weine immer noch James Cameron und Guillermo del Toro hinterher...
Danke!
Die Filme hatte ich gerade total ausgeblendet.
"Call of Cthulhu" fand ich gut. Ist aber kein Film, den ich jedem empfehlen würde. Einfach auf Grund der gewollten Machart.
"Whisperer in Darkness" habe ich noch nicht gesehen,
SpoilerShow
der Trailer hat mir einfach zuviel der Kreaturen preisgegeben.
(Auch eine meiner Lieblingsgeschichten)
Die Farbe...Joar. Habe ich gesehen und mochte es allein schon, da man merkt, das Vu wirklich Herzblut reingesteckt hat. Irgendwie hat es mich aber nicht ganz überzeugt, ohne das ich weiß worauf ich mit dem Finger zeigen soll. Vllt die Darstellung der "Farbe". Einerseits klug gelöst, andererseits nicht wie ich es mir vorgestellt habe. :lol: Trotzdem so ziemlich die beste Verfilmung. Vu arbeitet gerade übrigens auch an einem "Traumlande" Film.
Es gibt auch noch eine spanische Variante von "Die Farbe aus dem All", den Titel habe ich aber gerade nicht parat. Der war auch ok.
Das mit Del Toro ärgert mich auch bis heute. Dem hätte ich zugetraut was vernünftiges aus der Vorlage zu machen.
Whisperer...
ugac schrieb am
mr archer hat geschrieben: ?
01.07.2019 06:02
Und wieder ein Titel, der der "Open World" - Pest erliegt. So was wie "Alan Wake" wäre heute wohl fast schon undenkbar.
Urgh Alan Wake.
Ich mochte Geschichte und die Anspielungen aber jungejunge, hat mir das Gegnerdesign+ Verhalten das Spiel versaut. Lange nicht mehr so den Bildschirm angeschrien.
Am Ende habe ich mich wirklich nur noch durchgequält und war froh als das "Gehe von a nach b nach c" vorbei war.
Jazzdude hat geschrieben: ?
29.06.2019 14:03
ugac hat geschrieben: ?
28.06.2019 21:06
Ich habs erwartet: Maximal mittelmäßiges Spiel mit Lovecraft Bonus.
Dann bleib ich wohl bei Darkness Within und Dark Corners of the Earth.
Darkness Within!
Das vergessen immer viele, mich eingeschlossen. Zwar "nur" ein Point n Click und ingesamt etwas angestaubt, aber eine wirklich tolle Atmosphäre die so wirklich auch aus einem Buch kommen könnte.
Oh yes!
Die Atmosphäre war der Hammer. In Teil 2 hat man auch einen Buchhändler getroffen, der stark einem gewissen Autor ähnelt. :D
Scratches ist auch n sehr gutes Ding. Hatte bei Standbildern noch nie so ein Herzpochen.
Go!nes hat geschrieben: ?
29.06.2019 13:15

Whisperer in Darkness solltest du aber schon sehen, der spoiler nervt zwar aber die Adaption ist meiner Ansicht gut gelungen. Die spanischen Filme sind bestimmt von Stuart Gordon. Der hat schon viel Stoff von Lovecraft verfilmt. Meist handwerklich gut aber im Fall von Dagon scheitert der Film am Hauptdarsteller. From Beyond hatte diesen merkwürdigen Sado Maso twist.
John Carpenter hat übrigens in seiner Apokalypsen Trilogie auch einen Lovecraft´schen Film gebracht, Mächte des Wahnsinns mit Sam Neil.
SpoilerShow
Hier ist übrigens eine nette Verfilmung von Der Musik des Erich Zann, ziemlich Buchgetreu
Ahja, Mouth of Madness habe ich total vergessen. Danke für die Tipps!
Von Gordon war der nicht, aber k.a. der war auch nicht sonderlich gut, von daher spar ich mir jetzt mal die Recherche. Dagon fand ich ok. Halt n bisschen trashig aber...
LePie schrieb am
mr archer hat geschrieben: ?
01.07.2019 06:02
Und wieder ein Titel, der der "Open World" - Pest erliegt. So was wie "Alan Wake" wäre heute wohl fast schon undenkbar.
Apropos Pest, hast du mal A Plague Tale ausprobiert? Den Leuten von Asobo würd ich ein lineares wie atmosphärisch starkes Cthulhu-Adventure zumindest durchaus zutrauen.
Balla-Balla hat geschrieben: ?
30.06.2019 12:01
Achso, du kaufst einfach alles und spielst es an, wenn´s nix taugt, kommt´s halt weg.
Das handhaben ein paar Foristen hier wie bspw. unser Hydro tatsächlich genau so. Wenn man nahe am Release fix wieder verkauft, kann sich auch der monetäre Verlust ungefähr in den Grenzen einer sonst üblichen Ausleihgebühr halten:
SpoilerShow
hydro skunk 420 hat geschrieben: ?
25.06.2019 22:10
Und schwupps, ist Bloodstained verkauft. Verlust insgesamt: 0,79?
Es lebe Retail. \o/
Nicht unbedingt eine veritable Lösung für jedermann/-frau, aber wenn man Spiele völlig spoilerfrei oder mit unverfälschtem Ersteindruck erleben möchte ¯\_?_/¯
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.