Far Cry 6 - Test, Shooter, PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X

 

Test: Far Cry 6 (Shooter)

von Marcel Kleffmann



Entwickler:
Publisher: Ubisoft
Release:
07.10.2021
07.10.2021
07.10.2021
07.10.2021
07.10.2021
07.10.2021
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ab 54,99€
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Reif für den Urlaub

Grafisch präsentiert sich Far Cry 6 gut, aber nicht überragend - so richtig Next-Gen ist der Shooter nicht. Klar: Viele Außenbereiche und Landschaften mit viel Vegetation sehen vor allem bei tief stehender Sonne richtig gut aus, laden zum Verweilen ein und verströmen eine tolle karibische Atmosphäre, die Sound und Musik weiter unterstreichen. Andererseits könnten Animationen und Gesichtsmodelle mehr bieten. Gleiches gilt für karge Innenräume oder Copy-Paste-Gebäude. Die Interaktivität der Objekte in der Welt ist abseits vom Feuer und glänzenden Mitnehm-Sachen eher eingeschränkt.

Die Auflösung wird auf allen Konsolen dynamisch an das Spielgeschehen angepasst. Laut VGTech nutzt die Xbox Series X eine leicht höhere Auflösung als die PlayStation 5. Auf Xbox Series X/S und PlayStation 5 werden 60 fps geboten (sehr seltene Frametime-Ausreißer, auf PC gefühlt häufiger).  Gegenüber der Xbox Series S haben die anderen beiden "Next-Gen-Konsolen" bei der Grafikpracht leicht die Nase vorne. Auf PlayStation 4 und Xbox One läuft der Shooter mit 30 fps - natürlich mit grafischen Abstrichen und noch durchaus sehenswerter Kulisse.

PC-Umsetzung

Die PC-Version gibt sich etwas CPU-hungrig und unterstützt DXR-Raytracing (Reflexionen und Schatten), was je nach Szenerie keinen bis mittelmäßigen Unterschied macht. Das Spiel unterstützt AMD FidelityFX Super Resolution (FSR) als fps-Boost und gerade die Ultra-Quality-Einstellung sorgt für ein sehr ordentliches Gesamtbild. Höhere FSR-Einstellungen schränken die Bildqualität zu sehr ein. Nvidia DLSS wird nicht unterstützt. Und dann gibt es noch ein optionales HD-Texturenpaket (mehr Details aus der Nähe), das mindestens 11 GB Video-RAM voraussetzt und in 4K-Auflösung mit maximalen Details somit eine RTX 3080 überfordert. In 1440p sollten 10 GB Video-RAM für die HD-Texturen ausreichen. Ubisoft hat das Spiel übrigens in Zusammenarbeit mit AMD optimiert - wie schon bei den Vorgängern. Die Systemanforderungen findet ihr hier.

Einstellungen für alle Fälle
PC: Raytracing-Reflexionen auf nasser Straße.
PC: Raytracing-Reflexionen auf nasser Straße.

Absolut vorbildlich sind die Einstellungsmöglichkeiten von Steuerung (Doppelbelegung), Bedienung (Tasten halten), "Gameplay-Hilfen", Assistenzsystemen und Interface-Elementen wie Interaktionshinweise, Gesundheitsbalken, Welt-Symbole oder blinkende interaktive Objekte. So kann wahlweise eingestellt werden, dass man bei voll gekipptem Analogstick sprintet, was Selbiges erleichtert und eine zusätzliche Taste freimacht.

Es fehlen bloß separate Empfindlichkeiten für Vertikale und Horizontale - und der Menü-"Mauszeiger" steuert sich nicht ganz so gut wie in anderen Konsolenspielen. Ansonsten ist das, was Ubisoft hier an Optionen auffährt, große Klasse.

Weitere Inhalte folgen

Der Post-Launch-Plan von Ubisoft.
Der Post-Launch-Plan von Ubisoft.
Nach dem Launch soll das Spiel durch regelmäßige, kostenlose Inhalte erweitert werden, z.B. wöchentliche Aufstände, Sondereinsätze (neue Areale und Spielmechaniken) und drei Crossover-Missionen mit Danny Trejo, Rambo und Stranger Things. Der Season Pass wiederum bietet drei DLC-Episoden, in denen man drei Far-Cry-Bösewichte Vaas Montenegro, Pagan Min and Joseph Seed selbst spielen darf. Die Episoden werden als "Die-and-Retry-Erlebnis" nach Roguelite-Vorbild beschrieben.
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Kommentare

Temeter  schrieb am
str.scrm hat geschrieben: ?14.10.2021 08:31natürlich gibt's keinen Oscar dafür, aber weder damals noch heute erwarte ich von Spielen das Rad neu zu erfinden und sowohl damals als auch heute schaffen es manch Spiele trotzdem
Far Cry wird wohl nie dazugehören, aber 2 und 3 waren für mich bis heute einfach einmalig in mancherlei Hinsicht
ich bin mit dem 6er noch nicht durch, aber jede Castillo Szene fande ich bis jetzt großartig
Vaas hatte deutlich zu wenig Screentime ja, aber das Spiel war auch erheblich kürzer und abseits von ihm fande ich auch den Doktor, Hoyt und Sam klasse - die Szene als man seinen Bruder verprügeln muss um nicht aufzufliegen - das hat bei mir damals einfach alles voll gezündet und bis heute hat es sich nicht geändert, auch ohne Nostalgiebrille, da ich es noch hin und wieder spiele :)
Also für mich hatten die Far Cry 3+ Bösewichte schon immer überzogenes B-Movie flair. Die wirst gefangengenommen, und dann gibts ne ordentlich theatralische Szene, die zeigt, wie bekloppt die Typen sind. Ist fast wie eine erzwungene Casting-Show, wo sie 5 Minuten so richtig zeigen dürfen, wo es an Tassen im Schrank mangelt.
Sicher, das mag Spaß machen, und überhaupt Flair zu haben ist bereits ein Gewinn für AAA-Titel, aber als großartig würde ich das nicht bezeichnen.
Da fand ich nen Heath Leadger-Joker viel überzeugender.
JuJuManiac schrieb am
Habe jetzt 30 Stunden im Spiel und gut die Hälfte davon im Coop. Hier ist meine total subjektive Pro- und Contra Liste für alle Interessierten:
Pro:
- Die Story ist WEITAUS besser als in Far Cry 5. Ich habe es gehasst, dass mir ständig absoluter Müll ins Gesicht gepredigt wurde und der Protagonist das wortlos über sich ergehen lässt. Dani ist jetzt zwar auch kein tiefer Charakter, aber wenigstens spricht sie und die Story macht weitestgehend Sinn.
- Die Grafik der Umgebung und der Welt ist einfach nur total geil. Für Grafikhuren wie mich einfach traumhaft.
- Der Coop funktioniert bis auf einige Seltsamkeiten und Glitche (Kram wie: ich sehe im Camp andere Klamotten an mir, als die die ich anhabe und mein Coop Partner sieht die richtigen an mir) tadellos und macht sehr viel Spaß.
- Das Waffenhandling ist fein und die Knarren sehen toll aus
- Das Fahrzeughandling ist völlig ok, die neuen Fahrzeuge wie der Buggy, der mit Gleitschirm fliegen kann, finde ich toll
- Gegnerische Camps sind nicht alle so klein wie in FC 5, sondern auch mal eine riesige Ölbohrplattform, wo man sich erstmal drüber kämpfen bzw schleichen muss.
- Die Gefechte sind gefühlt intensiver, als in FC5.
- Der Sammelkram und das "abarbeiten" von Stützpunkten, Straßensperren etc. fühlt sich irgendwie deutlich weniger generisch an, als in FC 3 oder 5 (4habe ich nicht gespielt).
- Der beste, stimmigste und charismatischste Bösewicht bisher, dessen Auftritte immer ein Höhepunkt sind. (dessen Gesichtsanimation allerdings besser sein könnte und der etwas wenig genutzt wird bisher. Von den Seeds hatte ich bereits nach dem Intro in FC5 die Schnauze voll und stöhnte immer vor Leid, wenn ich mir da wieder einen Sermon anhören musste.)
- Die Musik im Auto und die sammelbaren Lieder (18 Stück) sind größtenteils sehr cool und machen Südsee-Stimmung, vor allem wenn der eigene Char das Lied mitsingt.
Con:
- Die Grafik der Kleidung ist von 1999 und der widerliche Dreck auf der Haut des Protagonisten ist ekelhaft. Als Grafikhure...
Maschinenkopf schrieb am
Ich hab und werde wohl FC6 nicht zocken, aber ich hoffe nur, Ubi verbrennt den Charakter von Castillo nicht wieder in so einer dämlichen Szene wie mit Vaas. Es wäre Ubi zuzutrauen, nichts gelernt zu haben daraus.
str.scrm schrieb am
Maschinenkopf hat geschrieben: ?13.10.2021 23:15
str.scrm hat geschrieben: ?12.10.2021 19:25
Temeter  hat geschrieben: ?12.10.2021 18:18
Die Leute können spielen was sie wollen, aber wenn du seelenlose Fließbandproduktionen wie Meisterwerke beschreibst, und den totalen Mangel an Inspiration schönredest, dann gehst du das Risiko von Gegenkommentaren ein.
ich beschreibe Far Cry Titel nicht als Meisterwerk, ich erwähne lediglich die tolle Performance mancher Antagonisten
die Art wie Vaas den Wahnsinn personifiziert hat war einmalig, trotz des 0815 Gameplays drum herum
(englische Version)
und auch im 6er ist die schauspielerische Leistung des Kontrahenten tadellos
was da letztendlich für eine Story drauß gestrickt wird und wie sich das Spiel abseits dessen präsentiert, ist hier Nebensache - Giancarlo Esposito macht bisher einen wahnsinns Auftritt
Besser wirf FC3 nochmal an: Vaas kommt in Wahrheit nur in sehr wenigen Cutszenen vor und der Bosskampf gegen ihn, wenn man das überhaupt so nennen will, war nun wirklich abgrundtief schlecht. Er hatte Potenzial, aber daraus hat man nichts gemacht.
natürlich gibt's keinen Oscar dafür, aber weder damals noch heute erwarte ich von Spielen das Rad neu zu erfinden und sowohl damals als auch heute schaffen es manch Spiele trotzdem
Far Cry wird wohl nie dazugehören, aber 2 und 3 waren für mich bis heute einfach einmalig in mancherlei Hinsicht
ich bin mit dem 6er noch nicht durch, aber jede Castillo Szene fande ich bis jetzt großartig
Vaas hatte deutlich zu wenig Screentime ja, aber das Spiel war auch erheblich kürzer und abseits von ihm fande ich auch den Doktor, Hoyt und Sam klasse - die Szene als man seinen Bruder verprügeln muss um nicht aufzufliegen - das hat bei mir damals einfach alles voll gezündet und bis heute hat es sich nicht geändert, auch ohne Nostalgiebrille, da ich es noch hin und wieder spiele :)
Maschinenkopf schrieb am
str.scrm hat geschrieben: ?12.10.2021 19:25
Temeter  hat geschrieben: ?12.10.2021 18:18
str.scrm hat geschrieben: ?12.10.2021 12:24also zwischen dem ganzen Gehate lese ich jetzt heraus, dass du entscheidest was gut ist und was nicht und was die Leute spielen sollen :o
Die Leute können spielen was sie wollen, aber wenn du seelenlose Fließbandproduktionen wie Meisterwerke beschreibst, und den totalen Mangel an Inspiration schönredest, dann gehst du das Risiko von Gegenkommentaren ein.
ich beschreibe Far Cry Titel nicht als Meisterwerk, ich erwähne lediglich die tolle Performance mancher Antagonisten
die Art wie Vaas den Wahnsinn personifiziert hat war einmalig, trotz des 0815 Gameplays drum herum
(englische Version)
und auch im 6er ist die schauspielerische Leistung des Kontrahenten tadellos
was da letztendlich für eine Story drauß gestrickt wird und wie sich das Spiel abseits dessen präsentiert, ist hier Nebensache - Giancarlo Esposito macht bisher einen wahnsinns Auftritt
Besser wirf FC3 nochmal an: Vaas kommt in Wahrheit nur in sehr wenigen Cutszenen vor und der Bosskampf gegen ihn, wenn man das überhaupt so nennen will, war nun wirklich abgrundtief schlecht. Er hatte Potenzial, aber daraus hat man nichts gemacht.
schrieb am