Returnal - Test, Shooter, PlayStation 5

 

Test: Returnal (Shooter)

von Jörg Luibl



Entwickler:
Publisher: Sony
Release:
30.04.2021
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ab 79,98€
Spielinfo Bilder Videos
Spielmechanische Feinheiten

Schon am ersten Boss werden viele verzweifeln - nicht weil er kniffliger wäre als etwa jene aus Bloodborne oder Sekiro, die deutlich mehr Timing verlangen, sondern weil man sich auf dem Weg dorthin immer wieder aufs Neue optimal stärken sollte, um sich besser zu schützen und effektiver auszuteilen. Und weil man dabei ungeduldig oder übermütig werden kann, stirbt man häufiger. Diese Gewissheit der eigenen Schwäche ist natürlich auch wichtig, denn so hat man auch ordentlich Respekt vor einem Areal, das man schon zig mal gesäubert hat.

Auch kleine Szenen werden sehr gut animiert.
Auch kleine Szenen werden sehr gut animiert.
Denn wenn man sich gerade einbildet, mit all der Ausrüstung sehr stark zu sein, wird man in null Komma nichts gebrutzelt. Hinzu kommen spielmechanische Feinheiten: Man hat zwar unendlich Munition, aber Waffen überhitzen und sind dann einige Sekunden nicht einsatzfähig - was fatal sein kann. Um das zu verhindern, muss man nach dem Abschuss der letzten Kugel ein kleines Minispiel meistern und rechtzeitig die Schusstaste betätigen.

Überhitzung, Leistung und Adrenalin

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Fast geschafft: Noch ein paar Treffer und das Alien ist tot...
Je nach Pistole, Karabiner, Schrotflinte etc. sorgt man für andere Treffer in anderen Distanzen. Hinzu kommen freischaltbare Waffenfähigkeiten, die sowohl die eigenen Werte wie z.B. den Schutz erhöhen als auch konzentriertere Salven oder zielsuchende Raketen ermöglichen. Sehr wichtig ist das alternative Feuer über die adaptiven Trigger: Drückt man nur leicht die Schultertaste, visiert man Feinde an und kann Schwachstellen besser treffen, drückt man sie komplett durch, aktiviert man einen alternativen Feuermodus, der großen Schaden anrichtet und nach einer Abklingzeit wieder verfügbar ist. Trifft man damit, im Idealfall eine verwundbare Stelle, sind selbst mächtige Aliens schnell erledigt.

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Mit dem alternativen Feuermodus kann man verheerenden Schaden anrichten.
Last but not least wird das Kämpfen auf zwei Arten belohnt, so dass man immer wieder zur Perfektion bzw. Optimierung animiert wird - ähnlich wie bei den Multiplikatoren in Resogun & Co: Zum einen steigt die Leistung in Stufen, je mehr Feinde man tötet, so dass man bessere zufällige Waffen in höheren Stufen findet, je länger man unterwegs ist. Zum anderen steigt der Adrenalinpegel in mehreren Stufen, je länger man ohne feindlichen Treffer bleibt. Diese Unversehrtheit bringt nette parallel wirksame Boni wie etwa eine verstärkte Überladung, bessere Sicht, bessere Leistung etc. Außerdem ist es angenehm, dass einen auch das Adrenalin vor Stürzen rettet: Wer in einen Abgrund oder das tödliche Wasser fällt, taucht dann an der Stelle davor wieder auf.

Kommentare

Halueth schrieb am
https://www.polygon.com/22421791/return ... bug-update
Long Story short: der Patch 1.3.3 von gestern kann das Save zerstören. Um dies zu verhindern haben sie einen Rollback zu Version 1.3.1 gemacht. Man soll das Spiel also deinstallieren und neu installieren. Wer ich dann heute wohl man machen müssen...
CidVicious schrieb am
ACHTUNG: Der vorhin veröffentlichte Patch kann euren Spielstand zerschießen.
PlayerDeluxe schrieb am
Czentara hat geschrieben: ?Gestern 17:29 Boss Nummer zwei endlich down. Sieben Versuche gebraucht. Aber wie bei Soulslike Games einfach ein Hochgefühl, wenn man es endlich geschafft hat.
Bei mir ist er ebenso seit heute down und es war ein Triumph. :D
Der Haken macht Spaß. Mit dem Haken kommt in Biom 3 fast Star Wars Feeling auf, wenn man sich zu Droiden-Gegnern schwingt und sie mit einem Schlag mit der Klinge wegmäht. Das Spiel ist so gut. Bin auch direkt weit gekommen im dritten Biom. Die Brücke ausgefahren, dann irgendwo paar Meter weiter saudämlich mit wenig Unversehrtheit und keiner Astronautenfigur im Gepäck runtergefallen. Später wieder ran. :D
Nun kann man erstmal checken, wo man mit dem Haken überall so hinkann... Haken hat natürlich bisschen was von The Legend of Zelda. :mrgreen:
Gesichtselfmeter schrieb am
Spiritflare82 hat geschrieben: ?Gestern 16:37 Das Game braucht einen härteren Modus wie bei Nex Machina, einfach Kugeln spawnen lassen wenn man einen Gegner abknallt.
Na dann such doch den von mir oben beschriebenen Parasiten, da kommen Kugeln, wenn Gegner Damage kassieren ;)
Czentara hat geschrieben: ?Gestern 17:29 Boss Nummer zwei endlich down. Sieben Versuche gebraucht. Aber wie bei Soulslike Games einfach ein Hochgefühl, wenn man es endlich geschafft hat.
Um ehrlich zu sein hätte ich das Ergebnis deutlich schneller haben können. Mal abgesehen von mutwillig abgebrochenen langen Runs, die im Ruhemodus durch ein Update abgebrochen wurden und anderem unnötigem Kappes. Hab anfangs immer Biom 1 komplett gecleared, weil sonst hat man bestimmt keine Chance in Biom 2, ne?! Dauerte halt immer ewig, nur um dann meist an einer depperten Mobgruppe zu scheitern. Nachdem ich darauf komplett gepfiffen hab und den direkten Weg zum Tor genommen hab, ging es endlich voran. Seufz!
Danke an denjenigen, der hier mal das Leistungsupgrade auf Level 5 am Anfang von Biom 2 erwähnt hat. Das zieht scheinbar maximal bis kurz unter Level 6 hoch, egal wie weit man vorher gelevelt hat. Nachdem ich das feststellte, kamen mir meine anderen Runs wie Zeitverschwendung vor. Andererseits hab ich dafür jetzt schon sauvieke Items freigeschaltet. ^^
Ja, die permanenten Fortschritte, die man im Spiel machen kann, werden dir halt nicht offensichtlich vor die Nase gehalten, man checkt oft erst viel später wie wichtig diese sind.
Zum Beispiel:
Waffen aus den anderen Biomen, tauchen in den Biomen davor auf.
Würfel schalten Items für den RnG Pool permanent frei.
Waffen-Traits sind permanent und gehen ebenfalls permanent in den RnG Pool und da sind teilweise richtig fette passive Stats dabei wie Hardened, also mehr Defense.
Mit Äther kann man jede Menge anstellen.
Es gibt also viele Wege zum Ziel und man spielt eben nicht immer alles von neu ohne jegliche Änderung.
Czentara schrieb am
Boss Nummer zwei endlich down. Sieben Versuche gebraucht. Aber wie bei Soulslike Games einfach ein Hochgefühl, wenn man es endlich geschafft hat.
Um ehrlich zu sein hätte ich das Ergebnis deutlich schneller haben können. Mal abgesehen von mutwillig abgebrochenen langen Runs, die im Ruhemodus durch ein Update abgebrochen wurden und anderem unnötigem Kappes. Hab anfangs immer Biom 1 komplett gecleared, weil sonst hat man bestimmt keine Chance in Biom 2, ne?! Dauerte halt immer ewig, nur um dann meist an einer depperten Mobgruppe zu scheitern. Nachdem ich darauf komplett gepfiffen hab und den direkten Weg zum Tor genommen hab, ging es endlich voran. Seufz!
Danke an denjenigen, der hier mal das Leistungsupgrade auf Level 5 am Anfang von Biom 2 erwähnt hat. Das zieht scheinbar maximal bis kurz unter Level 6 hoch, egal wie weit man vorher gelevelt hat. Nachdem ich das feststellte, kamen mir meine anderen Runs wie Zeitverschwendung vor. Andererseits hab ich dafür jetzt schon sauvieke Items freigeschaltet. ^^
schrieb am