Test (Wertung) zu Ghost Recon Breakpoint (Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One) - 4Players.de

 

Test: Ghost Recon Breakpoint (Military-Shooter)

von Marcel Kleffmann



Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


FAZIT



Ghost Recon Breakpoint weiß nicht, was es sein möchte! Taktik-Shooter? Action-Rollenspiel? Shooter-Looter? Letztendlich sitzt es zwischen allen Stühlen. Die taktischen Gefechte mit ihren Stealth-Elementen, der überzeugenden Schussmechanik sowie der Freiheit bei der Bewältigung der Missionen sind gut gelungen. Nahezu überall ist das Spiel eine Spur besser als Ghost Recon Wildlands. Man vermisst allerdings mehr technische Gimmicks, sinnvolle Gegenmittel gegen die Drohnen, besseres Bugfixing und clevere Computergegner. Zudem wirkt der Survival-Kram fast überflüssig. Die Geschichte wird langatmig bis lächerlich inszeniert und mit wenig treffenden Dialogen versehen. Hinzu kommt ein Beutesystem, das trotz Beibehaltung der One-Headshot-One-Kill-Mechanik viel zu überladen wirkt - so verkommt das Spiel zu einem Collectathon. Hinzu gesellen sich nahezu alle Games-as-a-Service-Methoden und Fortschrittssysteme, die gerade in Umlauf sind. Klar motiviert die Jagd nach neuer Ausrüstung! Aber in einem Taktik-Shooter will ich vor allem eines: die Missionsziele so effizient wie möglich nach eigenem Muster lösen! Was Breakpoint ja auch bietet. Wozu also noch diese Beutespirale? Auch die große und hauptsächlich von Patrouillen bevölkerte Spielwelt, die nach der Blaupause von Assassin's Creed Origins gegen Skell-Credits im überflüssigen Social-Hub (Erewhon) hergestellt wurde, kann letztlich keine Sogwirkung entfalten. Dass Ghost Recon Breakpoint trotz dieser Defizite noch ein knappes Befriedigend erreicht, liegt vor allem daran, dass es in seinen besten Momenten und vor allem dank der spielerischen Freiheit richtig Laune machen kann. Aber das militärische Erlebnis wurde schlimm zugekleistert mit Zusatzfunktionen aus anderen Spielen. Ghost Recon Breakpoint fehlt der eigene Charakter - der Charakter, den die Reihe vor langer Zeit einmal hatte.
Military-Shooter
Entwickler: Ubisoft Paris
Publisher: Ubisoft
Release:
04.10.2019
04.10.2019
kein Termin
04.10.2019
Alias: Tom Clancy's Ghost Recon Breakpoint
Spielinfo Bilder Videos

Vergleichbare Spiele

WERTUNG




PC

„Den guten und spaßigen Co-op-Gefechten mit viel spielerischer Freiheit stehen Bugs, unausgegorene Ideen und zu viel Beschäftigungstherapie gegenüber.”

Wertung: 61%

PlayStation 4

„Den guten und spaßigen Co-op-Gefechten mit viel spielerischer Freiheit stehen Bugs, unausgegorene Ideen und zu viel Beschäftigungstherapie gegenüber.”

Wertung: 61%

Xbox One

„Den guten und spaßigen Co-op-Gefechten mit viel spielerischer Freiheit stehen Bugs, unausgegorene Ideen und zu viel Beschäftigungstherapie gegenüber.”

Wertung: 61%



Echtgeldtransaktionen

"Wie negativ wirken sich zusätzliche Käufe auf das Spielerlebnis, die Mechanik oder die Wertung aus?"
Gar nicht.
Leicht.
Mittel.
Stark.
Extrem.
  • Man kann die Spielzeit über Käufe verkürzen, Pay-to-Shortcut.
  • Season Pass, dessen Inhalte Auswirkungen auf Design und Balance haben können, z.B. XP-Boosts, Waffen, etc.

Erläuterung

  • Im Ingame-Shop können Blaupausen für Waffen und Aufsätze, Fahrzeuge, optische Anpassungselemente für den Charakter, Farben für Tarnung und Waffen sowie Zeitsparer mit Anfertigungsmaterialien gekauft werden. Sämtliche Standard-Waffen und -Aufsätze können auch durch das bloße Spielen von Breakpoint erhalten werden, sofern man die speziellen Missionen/Aufträge findet und erledigt.

 

Lesertests

Kommentare

CthulhuLover schrieb am
flo-rida86 hat geschrieben: ?
10.10.2019 11:56
just_Edu hat geschrieben: ?
09.10.2019 16:49
Whoa 61!?
Damit ist es hier ja vergleichsweise noch milde davon gekommen.. wenn ich da so an Destructoid denke mit 3/10 :mrgreen:
Lustigerweise ist der "neue" AC-Oische RPG Ansatz genau das, was mich auf das Game neugierig macht.. evtl. in nem Schnapper Sale, um mit dem Hausgrisu ein wenig zu Coop-en.
Hol dir lieber wildlands und es kostet weniger:)
Selbst bei Wildlands verpasst man nichts.. das es noch dröger geht mit AAA-Budget ist schon eine Leistung
Danilot schrieb am
monthy19 hat geschrieben: ?
11.10.2019 09:47
Ich bin immer noch nicht sicher.
Wenn wer Geld ausgeben will, dann kann er das. Scheinbar reichen die leicht fangbaren Wale aus um ein Spiel zu finanzieren.
Die hier angewandten Methoden sind doch aber auch nicht neu. Jedes Rollenspiel basiert auf diesen.
Progress durch Erfahrung und Ausrüstung.
Wenn jemanden das zu lange dauert, dann muss er Geld ausgeben.
Ich mag diese Art Spiele. Bei WoW ja auch nicht anders. Da beschleunige ich auch nichts.
Trotz allem ist es auf jeden Diskussionswürdig.
Für mich ist es nun einmal so, dass wenn es nicht penetrant ist, mich das nicht stört.
Handy Spiele gehen deshalb bei mir garnicht.
Hier aber, ist es für mich ok gelöst.
Allein hier in Forum gibt es die unterschiedlichsten Meinungen zum Thema MTs.
Mich z.B. stören MTs nicht, so lange ihre Bewerbung nicht nervt und ich mich nicht z.B. durch Paytowin gezwungen fühle sie zu kaufen. Breakpoint bewirbt den Ingameshop nicht penetrant und auch Paytowin hält sich in Grenzen.
Mein Kernproblem mit den Mechaniken, die den Shop im Spiel unterstützen, ist, dass sie alle mein Spielgefühl, meinen Spaß und die Immersion zerstören.
Das an den unglauwürdigsten Orten Beutekisten rumliegen reißt mich raus, dass Waffen jetzt Level haben, obwohl ich einen realistischen Militärshooter erwarte, macht mir das Spiel komplett madig, dass eine Stoffmütze einen höheren Gearscore haben kann als ein Militärhelm finde ich lächerlich, dass im Hub 50 letzte Überlebende rumrennen killt meine Immersion und das tote Gegner in diesem Spiel Lila-Waffen fallen lassen ist auch zum Abwinken.
Ghost Recon war als Marke bisher kein Lootshooter und hatte dafür aber andere Stärken.
monthy19 schrieb am
Ich bin immer noch nicht sicher.
Wenn wer Geld ausgeben will, dann kann er das. Scheinbar reichen die leicht fangbaren Wale aus um ein Spiel zu finanzieren.
Die hier angewandten Methoden sind doch aber auch nicht neu. Jedes Rollenspiel basiert auf diesen.
Progress durch Erfahrung und Ausrüstung.
Wenn jemanden das zu lange dauert, dann muss er Geld ausgeben.
Ich mag diese Art Spiele. Bei WoW ja auch nicht anders. Da beschleunige ich auch nichts.
Trotz allem ist es auf jeden Diskussionswürdig.
Für mich ist es nun einmal so, dass wenn es nicht penetrant ist, mich das nicht stört.
Handy Spiele gehen deshalb bei mir garnicht.
Hier aber, ist es für mich ok gelöst.
TheoFleury schrieb am
Bis heute sauer bin.....Wurde ursprünglich genauso verunstaltet wie Rainbow Six, nur schlimmer...
Wo ist der militärische, realistische Anspruch mit Taktik Geplenkel dahin? Dafür stand diese Serie... Bitte macht mir ja kein neues Splinter Cell Ubisoft, danke!
Rabidgames schrieb am
Ein fairer Test eines Ubisoft-Titels? Das ist spannend.
Eine gnädigere Wertung, als die, die ich geben würde? Was ist denn hier los!
Ich finde das Spiel erstaunlich. Allein der Anfang - man ist verletzt, auf sich allein gestellt, es geht ums Überleben, laut Story gibt es kaum Verbündete - bis dann im Hub Dutzende Verbündete sind. Suspension of disbelief suspended.
Dann gibt es ein bescheuertes Loot-System, das keine Sau braucht, ein überflüssiges Crafting-System, und ein überkompliziertes Lagersystem. Hinzu kommen noch 336547 Mikrotransaktionen und tonnenweise Bugs und Glitches sowie Online-Zwang.
Leider ist das Grundspiel an sich gelungen. Mit Stealth allein eine Basis ausräumen ist schon cool. Die Welt erkunden macht ebenfalls Spaß. Die Story ist halt eine typische Tom Clancy-Story - blablabla gut gegen böse blabla, aber immerhin nicht übelst patriotisch. Aber es motiviert mich immer wieder, Stunden im Spiel zu verbringen.
Leider erübrigt sich das schnell, sobald all der Loot nutzlos ist, ich ins Hub muss und Leute sehe, die ich nicht sehen will (also alle anderen menschlichen Spieler), und dann der Auftraggeber erst mal 20 Sekunden braucht, um sich zu materialiseren.
Will heißen, das Spiel auf seine Grundfunktion heruntergebrochen hat Potenzial. Das Potenzial wird aber von Unmengen an erbrochenen Systemen verdeckt, weshalb ich nach 2 Stunden Spaß nach 1 Minute schon mal so gefrustet bin, dass ich das Spiel 2 Tage nicht anrühre, nur um dann doch wieder Spaß zu haben ...
schrieb am