Nintendo Switch - OLED-Modell: Erste Hands-On-Eindrücke vom OLED-Modell

 
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Ersteindruck: Nintendo Switch OLED-Modell

Nintendo Switch - OLED-Modell (Hardware) von Nintendo
Nintendo Switch - OLED-Modell (Hardware) von Nintendo - Bildquelle: Nintendo
Wir sind Nintendos Einladung nach Frankfurt gefolgt und hatten in der Main-Metropole die Gelegenheit, erstmals selbst Hand an die jüngst angekündigte Switch-Revision zu legen und auch die neue Dockingstation etwas genauer zu begutachten.

Der große Star ist ohne Zweifel der neue OLED-Bildschirm. Und genau wie bei Premium-Modellen im TV-Segment oder Smartphone-Displays, die mit einem OLED-Panel ausgestattet sind, springen die Vorteile umgehend ins Auge: Die Farben sind kräftig, das Schwarz ist perfekt und das gesamte Bild wirkt schon alleine durch den hervorragenden Kontrast heller als beim derzeitigen Modell. Besonders deutlich wird der Unterschied, wenn man beide Switch-Versionen direkt nebeneinander legt und dabei die gleichen Spiele laufen lässt. Genau wie bei einem OLED-TV möchte man fast gar nicht mehr zum alten Modell zurückkehren, nachdem man die Revision einmal in Aktion erlebt hat – schnell vermisst man dann beim Blick auf das vergleichsweise blasse Bild diese hell leuchtende Farbenpracht, die man zuvor erlebt hat.

Und nicht nur das: Tatsächlich fällt beim OLED-Modell auch der schwarze Rand im 7-Zoll-Display kleiner und der sichtbare Bildausschnitt entsprechend etwas größer aus und erlaubt auch aus eher ungünstigen Winkeln einen guten Blick auf das Geschehen. Darüber hinaus bietet der deutlich breitere Ständer auf der Rückseite jetzt einen viel besseren Halt als die kleine Klappe bei der ursprünglichen Version, bei der man jederzeit die Angst hatte, es könnte jeden Moment abbrechen. Zudem lässt sich durch den neuen Ansatz der Winkel im Tischbetrieb jetzt stufenlos den eigenen Vorlieben anpassen. Das alles ist freilich nur relevant, wenn man die Switch vornehmlich als Handheld nutzt, denn im Docking-Betrieb ändert sich angesichts der gleichen verbauten Technik erstmal nichts – die Hoffnungen auf ein Pro-Modell mit mehr Leistung und einer 4K-Ausgabe kann die OLED-Variante bekanntlich nicht einlösen.

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)



Trotzdem bringt das neue Modell auch für den stationären Betrieb ein paar Vorteile mit sich: Mit 64GB fällt der interne Speicher doppelt so groß aus wie bisher, lässt sich mit externen MicroSD-Karten aber zusätzlich erweitern. Zudem ist in der neuen Docking Station ein LAN-Adapter verbaut, so dass man nicht länger auf ein potenziell holpriges WLAN angewiesen ist, das aber ebenfalls weiter unterstützt wird. Allerdings musste dafür einer der USB-Anschlüsse hinter der Klappe weichen, die sich jetzt auch komplett abnehmen lässt.

Darüber hinaus hat Nintendo weitere kleine, aber feine Anpassungen vorgenommen: An der Unterseite des Handhelds finden sich beim neuen Modell kleine Gumminoppen, die nicht nur beim Aufstellen auf dem Tisch den Halt zusätzlich verbessern, sondern auch das Platzieren in der Docking Station angenehmer gestalten, die jetzt übrigens ebenfalls mit einer gummierten Fläche an der Unterseite aufwarten und dadurch noch rutschfester platziert werden kann. Von den neuen Lautsprechern konnten wir aufgrund des Geräuschpegels der Umgebung und mangelnden Vergleichsmöglichkeiten noch keine aussagekräftigen Eindrücke gewinnen.

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)

Screenshot - Nintendo Switch (OLED-Modell) (Switch)



Übrigens wird man die neue Docking Station mit eingebautem LAN-Anschluss auch separat erwerben können – allerdings nicht im regulären Handel, sondern nur direkt über Nintendo. Die Akku-Laufzeit soll etwa dem entsprechen, was das letzte und bereits überarbeitete Switch-Modell in dieser Hinsicht zu bieten hatte. Wobei das Durchhaltevermögen des Akkus bekanntlich von den verwendeten Spielen und weiteren Faktoren wie der eingestellten Bildschirmhelligkeit, WLAN-Nutzung etc. abhängig ist.

Der erste Eindruck des neuen Modells ist auf jeden Fall positiv: Schon im TV-Bereich bin ich seit ein paar Jahren bekennender OLED-Fan und die Steigerung der Bildqualität springt auch hier umgehend ins Auge. Schön zudem, dass Nintendo neben dem Display auch in anderen Bereichen ein subtiles, aber sinnvolles Feintuning betrieben hat. Natürlich ist der neue Bildschirm eigentlich nur für die Zielgruppe interessant, die Switch vornehmlich als Handheld nutzt. Und obwohl es immer noch eine kleine Enttäuschung ist, dass Nintendo seinem OLED-Modell nicht auch mehr Hardware-Power für den TV-Betrieb spendiert hat, bekommt man am 8. Oktober eine schicke Revision, bei der vor allem farbenfrohe Titel wie Mario Kart 8, Super Mario Odyssey, Splatoon oder The Legend of Zelda: Breath of the Wild in einem neuen Glanz erstrahlen, wenn man sie unterwegs spielt.

Letztes aktuelles Video: AnkündigungsTrailer



Kommentare

DIEzockerRATTE schrieb am
Leon-x hat geschrieben: ?10.08.2021 18:35 Also bei Playstation und Xbox Controller letzten 3 Gens hatte ich auch bislang nie einen Drift.
Nur bei den JoyCon hat nach zwei Woche von der Ur-Switch einer angefangen der gleich getauscht wurde. Ansonsten bei 4x JoyCon nichts. Aber Freund hatte bei der 1. Switch Revision gleich das Problem wie auch die Switch aus dem Animal Crossing Bundle von der Schwester meiner Freundin.
Da scheint es zumindest Prozentual im Bekanntenkreis häufiger vor zu kommen oder einfach Mehrmals Pech gehabt. Aber durch Bauform würde mich höhere Häufigkeit bei JoyCon weniger wundern.
Die Joy Cons sind leider für das Driften bekannt und ich muss ehrlich sagen das ich es schade finde dass Nintendo es nicht versuchtz das Problem zu beheben Oder Nach dem problem zu Suchen. Es kommt zwar auch drauf an wie man sie behandelt ich Habe zum beispiel Noch keine probleme Gehabt aber sie könnten sich mal drum kümmern
Matico schrieb am
Eliteknight hat geschrieben: ?02.08.2021 10:27 Das einzige was einen interessiert wie viel nits es hat dieses OLED final.
Da wurde man eingeladen und hat es nicht gefragt.
Hat sich ja gelohnt.
Klingt eher als wäre es das Einzige was dich interessiert?
Leon-x schrieb am
Also bei Playstation und Xbox Controller letzten 3 Gens hatte ich auch bislang nie einen Drift.
Nur bei den JoyCon hat nach zwei Woche von der Ur-Switch einer angefangen der gleich getauscht wurde. Ansonsten bei 4x JoyCon nichts. Aber Freund hatte bei der 1. Switch Revision gleich das Problem wie auch die Switch aus dem Animal Crossing Bundle von der Schwester meiner Freundin.
Da scheint es zumindest Prozentual im Bekanntenkreis häufiger vor zu kommen oder einfach Mehrmals Pech gehabt. Aber durch Bauform würde mich höhere Häufigkeit bei JoyCon weniger wundern.
winkekatze schrieb am
Ich glaube das Problem wird größer gemacht als es ist. Ich habe hier insgesamt 27 Controller mit Analog Sticks und das Drift-Problem ist bei mir noch nie ein Thema gewesen. Defekte Controller hatte ich natürlich, aber das war alles mögliche nur kein Drift. Das bei mir über die Jahre mit Abstand am häufigsten auftretende Problem sind bzw. waren klemmende Buttons.
Dunning-Kruger schrieb am
@EliteKnight: Die Teile werden durch Zulieferer hergestellt. Sony und Nintendo kaufen die ein, die entwickeln da nichts. Also nichts mit Fertigungsproblem "bei Sony". Vielleicht weniger Qualitätskontrollen bei der Abnahme der Teile.
Und seltsamerweise verrichten meine beiden DualSense-Controller seit Release im November tadellos ihren Dienst. Deine Behauptung, dass die Dinger schon "kaputt aus der Kiste" kommen basiert wohl auch auf Meinungen und Erfahrungen von lauten Minderheiten.
schrieb am
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