THQ Nordic: Koch Media wird Vertriebspartner - 4Players.de

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Koch Media wird Vertriebspartner von THQ Nordic

THQ Nordic (Unternehmen) von THQ Nordic
THQ Nordic (Unternehmen) von THQ Nordic - Bildquelle: THQ Nordic
Koch Media (Deep Silver) wird Vertriebspartner von THQ Nordic in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien und Benelux. Die Publishing-Partnerschaft umfasst das kommende Spiele-Line-Up für 2017 und darüber hinaus, darunter befinden sich u. a. ELEX, Spellforce 3, Battle Chasers: Nightwar, Aquanox Deep Descent und The Guild 3 (Die Gilde 3).

Georg Klotzberg, Sales Director THQ Nordic, kommentiert: "Mit Koch Media konnten wir uns einen sehr guten und zuverlässigen Partner mit solidem Vertriebskonzept sichern. Nachdem der Fokus in den vergangenen Jahren unserer internationalen, vertrieblichen Positionierung galt, ist es nun an der Zeit das Ganze auch verstärkt in den Heimmärkten umzusetzen. Klingt ungewöhnlich, ist es auch, aber manchmal funktionieren gerade diese Herangehensweisen."

Dr. Klemens Kundratitz, CEO Koch Media, sagt: "Wir verfolgen die Erfolgsgeschichte von THQ Nordic und die Entwicklung ihres spannenden Line-ups schon seit geraumer Zeit. Daher freut es uns jetzt umso mehr, diese Partnerschaft eingehen zu können und die kommenden Titel, wie zum Beispiel ELEX und Spellforce 3, in den vereinbarten Territorien zu vertreiben."

Quelle: Koch Media

Kommentare

Kajetan schrieb am
cM0 hat geschrieben: ?
23.05.2017 11:36
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass THQ sich selbst nicht sicher war, wie es weitergehen soll. Eher komplett aufs Coregeschäft konzentrieren, so wie es gesagt wurde? Oder doch lieber auch weiter Lizenztitel veröffentlichen, so wie sie es gemacht haben? Ich denke ohne uDraw und dafür mit einer klaren Fokussierung auf einen Bereich, z. b. das Geschäfft mit Coretiteln bei entsprechender Qualität, hätte es durchaus eine Chance für THQ gegeben.
Bei THQ würde ich sogar behaupten, dass die bei solchen Firmen systemimmanente Inkompetenz der Geschäftsführung nicht der ausschlaggebende Fakor bei der Pleite war. In anderen Firmen sind die Vorstände um Größenordnungen unfähiger und der Laden brummt wie ein zufriedenes, sattes Kätzchen.
THQ hatte aus meiner Sicht einfach zuviel Pech. Ganz normales, herkömmliches Pech! Das Videospielgeschäft ist ein hochriskantes Geschäft, wo Massenerfolg und Flopp dicht beieinander liegen. uDraw hätte Erfolg haben können, die Lizenzspielen hätten Erfolg haben können (weil dieses Geschäft ja vorher jahrelang gut gelaufen ist) und warum der letzte Teil der Red Faction-Serie ein so horrender Flopp war, ist mir heute noch unerklärlich, weil sich vergleichsweise schlechtere Spiele besser verkauft haben.
cM0 schrieb am
Kajetan hat geschrieben: ?
23.05.2017 10:09
cM0 hat geschrieben: ?
22.05.2017 19:14
Warum? THQ hat sich damals lediglich bei einem Produkt stark verkalkuliert. Wäre das nicht passiert, würde es sie wohl noch geben.
Nicht ganz. In der Regel kommen bei solchen Pleiten viele verschiedene Gründe zusammen. Bei THQ ist im Laufe der Jahre vieles falsch gemacht worden, man musste viele Flopps verkraften, die Finanzdecke wurde immer dünner. So hat man z.B. viel Geld durch eine Reihe teurer Lizenzspiele verloren, die nicht das an Umsatz gebacht haben, was man sich erhofft hatte.
Du hast natürlich Recht, es kamen wirklich mehrere Punkte zusammen. Deren Lizenzgeschäft lief nicht mehr rund, dazu kamen dann noch ein paar größere Titel die nicht gut ankamen, wie der letzte Red Faction Teil und Homefront.
THQ hat dann allerdings stark auf Gewinne durch uDraw gesetzt bzw. gehofft und dementsprechend viel investiert. Nur war das Spiel wirklich ein Flop und es wurden nur ca. 1 Mio an Händler ausgeliefert und noch weit weniger am Ende verkauft. THQ hatte aber noch weitere 1,4 Mio auf Lager. Hierbei muss man bedenken dass es sich nicht nur um Software handelt, sondern auch um Hardware und die Lagerkosten pro Einheit somit sehr teuer waren, genau wie die Produktion, im Vergleich zu anderen Titeln. Das war dann der eigentliche Genickbruch für THQ.
Die Frage ist aber wie lange THQ ohne uDraw noch hätte...
Kajetan schrieb am
cM0 hat geschrieben: ?
22.05.2017 19:14
Warum? THQ hat sich damals lediglich bei einem Produkt stark verkalkuliert. Wäre das nicht passiert, würde es sie wohl noch geben.
Nicht ganz. In der Regel kommen bei solchen Pleiten viele verschiedene Gründe zusammen. Bei THQ ist im Laufe der Jahre vieles falsch gemacht worden, man musste viele Flopps verkraften, die Finanzdecke wurde immer dünner. So hat man z.B. viel Geld durch eine Reihe teurer Lizenzspiele verloren, die nicht das an Umsatz gebacht haben, was man sich erhofft hatte.
Temeter  schrieb am
THQ hatte eine handvoll hochwertiger Titel, aber darunter auch eine absurde Menge an Schrottspielen und Zubehör-Unsinn. IIRC haben die Millionen an einem WII-Tablett oder so verloren.
cM0 schrieb am
just_Edu hat geschrieben: ?
22.05.2017 19:43
cM0 hat geschrieben: ?
22.05.2017 19:14
just_Edu hat geschrieben: ?
22.05.2017 11:55
Es fällt mir schwer Begriffe wie THQ und erfolgreich in einem gemeinsamen Zusammenhang zu sehen, ohne dabei an Misswirtschaft und Müll zu denken...
Warum? THQ hat sich damals lediglich bei einem Produkt stark verkalkuliert. Wäre das nicht passiert, würde es sie wohl noch geben. Abseits davon waren deren Spiele /zumindest die die ich kenne) aber überwiegend durchaus gut.
THQ Nordic hat allerdings mit dem damaligem THQ nichts außer dem Namen gemeinsam.
Seiner Zeit hatte THQ die Meßlatte für Lizenzgurken ziemlich weit im Keller abgelegt.. beschäftige mich allerdings auch erst seit 2007 mit dem Verein. Das sie hier und da auch mal was Brauchbares hatten, fällt unter die Rubrik blindes Huhn. Denn sogar EA oder Ubi kriegen ab und an was Gescheites hin ;o)
Ok, ich kenne natürlich nicht alle Spiele von THQ aber mir fallen da z. B. Darksiders, Saints Row (3), Metro 2033, Titan Quest und Company of Heroes und noch ein paar mehr ein. Das sind schon ziemlich gute Spiele aus...
schrieb am