Star Wars Battlefront 2: Helden-Freischaltung soll 40 Stunden in Anspruch nehmen; EA reagiert auf Kritik - 4Players.de

 
Science Fiction-Shooter
Publisher: Electronic Arts
Release:
17.11.2017
17.11.2017
17.11.2017
Alias: Star Wars Battlefront II
Test: Star Wars Battlefront 2
59
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Star Wars Battlefront 2: Helden-Freischaltung soll 40 Stunden in Anspruch nehmen; EA reagiert auf Kritik

Star Wars Battlefront 2 (Shooter) von Electronic Arts
Star Wars Battlefront 2 (Shooter) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Der offenbar langwierige Fortschritt in Star Wars Battlefront 2 sorgt auf Reddit für Unmut unter PC-Nutzern, welche den Shooter bereits seit Freitag mit dem Abo-Dienst Origin Access spielen (regulärer Start ist Freitag, 17. November): Wie PCGamer.com berichtet, kalkulierte der Spieler mit dem Reddit-Pseudonym "TheHotterPotato", dass man etwa üppige 40 Stunden in laufenden Matches müsse, um einen der stärkeren Helden wie Luke Skywalker freizuschalten.

Die Rechnung berücksichtige zwar keine Herausforderungen, mit deren Hilfe sich das Sammeln der Credits beschleunigen lasse. Im Gegenzug seien aber noch nicht einmal Lade- oder Menüzeiten in die Summe einbezogen worden, sondern lediglich die Netto-Spielzeit auf den Schlachtfeldern des SciFi-Titels. In einem detaillierten Spreadsheet lässt sich zudem begutachten, wie viel Zeit das Freischalten von Beutekisten in Anspruch nehmen soll. Auch in einem anderen Thread machte ein Reddit-Nutzer (MBMMaverick) seinem Unmut Luft, weil der Schurke Darth Vader sich trotz seiner 80-Dollar-Investition in ein Vollpreisspiel hinter einer Paywall befinde: "Dieses Zeitalter der "Microtransaktionen" geht entschieden zu weit".

EA hat mittlerweile zur Kritik Stellung bezogen und hält seine Balance für durchdacht: "Wir haben die anfänglichen Werte anhand von Daten aus der offenen Beta ausgewählt (...) Wir beobachten unter anderem täglich den durchschnittlichen Credit-Verdienst pro Spieler und werden ihn fortlaufend anpassen, damit die Spieler Herausforderungen erhalten, die fesselnd und belohnend sind und die sich natürlich durchs Spielen erreichen lassen". Zur kompletten Stellungnahme geht es hier.

Letztes aktuelles Video: Die ersten zehn Minuten Kampagne

Quelle: PCGamer.com
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Kommentare

Stalkingwolf schrieb am
Liesel Weppen hat geschrieben: ?
15.11.2017 21:38
Story dagegen ist teuer, dafür braucht man Schreiberlinge, es muss konsistent sein, etc. Ich kann durchaus verstehen, dass die großen Publisher im Geldwahn keine langwierigen Stories verbauen.
Normalerweise war das immer andersherum. Kleine Studios schmeißen einen Rogue Like ohne Story nach dem anderen raus, während die großen Studios die Stories liefern.
Wenn sich EA&Co auch auf das Niveau zubewegen, dann braucht man sie nicht mehr. Dann kann ich für kleines Geld auch zu den kleinen greifen.
Wobei ich zugestehen muss das EA/Activision für mich mittlerweile absolut uninteressant geworden ist. Einzig NHL wegen Alternativen habe ich noch gekauft.
m85nrw schrieb am
Hinzukommt, dass sie ihre Frostbite Engine mittlerweile flächendeckend für fast alle Spiele verwenden und dadurch die Entwicklung neuer Engines und den damit verbundenen Kosten ein gutes Stück reduzieren konnten.
saxxon.de hat geschrieben: ?
14.11.2017 15:48
James Dean hat geschrieben: ?
13.11.2017 17:14
Irgendwie muss EA ja auch die günstigen Spielepreise kompensieren, um in die Gewinnzone zu kommen.
Das ist schlicht und einfach falsch.
EA ist eine bösennotierte Firma, das bedeutet ihre Ausgaben und Einnahmen, Investitionen in bestimmte Bereiche etc. sind öffentlich einsehbar, zum Beispiel hier.
Wenn man sich das mal in Ruhe anschaut, stellt man Folgendes fest: seit 2010 hat digitale Distribution richtig Fahrt aufgenommen. Aufgrunddessen sind die Ausgaben für Verpacking, Verteilung und das Platzieren in Verkaufsregalen in den letzten 7 Jahren um insgesamt 35% gesunken.
Das Budget, das für's Marketing ausgegeben wird, ist etwa auf gleichem Niveau geblieben.
Obwohl die Entwicklungskosten für das einzelne Spiel an sich gestiegen sind, wird das dadurch kompensiert dass insgesamt weniger Spiele produziert werden (Hallo, Visceral!). Dadurch, dass weniger Spiele produziert werden, sind die Ausgaben für Research & Development, also die Entwicklung von Spielen insgesamt gesunken. EA gibt also insgesamt deutlich weniger Geld für Spieleentwicklung aus als in den letzten 7 Jahren. Das alles sorgt dafür, dass der Gewinn, den EA nur aufgrund von Spieleverkäufen erwirtschaftet 32% höher liegt als noch 2010, und das obwohl sie weniger Spiele entwickeln lassen und dadurch auch weniger Spiele verkaufen. So lukrativ ist diese Strategie.
Activision und Ubisoft machen es ganz genau so. Wenn du dir das mal im Detail anschauen möchtest, findest du hier ein Spreadsheet das sämtliche Ausgaben und Einnahmen dieser drei Publisher für Produktion, Marketing, Entwicklung und so weiter enthält, an die Inflation der letzten 7 Jahre angepasst und miteinander vergleicht.
Die Kurzfassung ist: EA...
monotony schrieb am
saxxon.de hat geschrieben: ?
16.11.2017 00:11
Ach, komm. Einen hab ich noch. Es gibt ja bereits ein Battlefront 2, von 2005, das ebenfalls einen Multiplayer hatte. Das Ding wird immer noch gezockt. Hier ein Screenshot zum Beweis, mit dem bestbesuchten Server ganz oben:
Spoiler
Show
Bild
immer noch ist gut. die online funktionalität wurde erst vor wenigen wochen wieder hergestellt.
ronny_83 hat geschrieben: ?
16.11.2017 13:27
Vorsicht, sonst ist hier gleich wieder die Rede von staatlicher Zensur.
das hat doch nichts mit zensur zu tun. im besten fall würde battlefront 2 dann erst ab 18 jahre freigegeben werden (im moment: PEGI 12, USK 16) und EA müsste sich für den vertrieb in den jeweiligen ländern eine glücksspielkonzession besorgen. effektiv betreiben sie dann digitales glücksspiel, wie auch pokerstars, fulltilt und wie sie alle heißen.
nur ist es sehr unwarscheinlich, dass soetwas passiert. dazu ist der lobbyarm der spieleindustrie zu lang und sind die regulativen, staatlichen organe zu sehr darauf fixiert, dass, solange man auch nur irgendeinen gegenwert erhält, eine definition als glücksspiel nicht zu rechtfertigen sei. selbst, wenn dieser wert zufällig und von sehr geringer qualität ist und das system auch sonst alle kriterien eines glücksspiels erfüllt.
ronny_83 schrieb am
Vorsicht, sonst ist hier gleich wieder die Rede von staatlicher Zensur.
Scorplian schrieb am
|Chris| hat geschrieben: ?
16.11.2017 12:53
Etwas Gutes bleibt aber: Das ganze Trara um Glücksspiel hat in einigen Ländern die Aufmerksamkeit von Behörden auf sich gezogen und ich hoffe das es ein kleiner Schritt ist, auf dem Weg zur staatlichen regulierung von Lootbox-gambling.
Oh ja bitte. Am tollsten wäre wenn dadurch der Loot-Box-Trend wieder total im Nichts versicnkt und man wieder alles klassisch freispielen kann :Hüpf:
schrieb am