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Nordic Games: Black-Mirror-Markenrechte übernommen

THQ Nordic (Unternehmen) von Nordic Games
THQ Nordic (Unternehmen) von Nordic Games - Bildquelle: Nordic Games
Nordic Games hat die gewerblichen Schutz- und Urheberrechte an der Marke "Black Mirror" (Intellectual Property) im Rahmen eines Asset-Deals von dtp entertainment übernommen. Die Übernahme wird von der in Karlstad (Schweden) ansässigen Nordic Games Licensing AB abgewickelt, während sich die Nordic Games GmbH (Geschäftssitz: Wien, Österreich) um das Tagesgeschäft (Administration  und Vertrieb, Evaluierung und Konzeptionierung von Sequels und Content-Erweiterung etc.) kümmern wird.

"Wir erweitern hiermit das Portfolio unserer Division 'The Adventure Company' mit einer weiteren, großartigen Spielreihe", kommentiert Reinhard Pollice, Business & Product Development Director bei Nordic Games. "Black Mirror wird nahtlos in das Line-Up integriert werden und wir sind gespannt was die Zukunft für die Serie bereithält."

Beschreibung der Reihe vom Publisher: "Black Mirror ist ein Third-Person Point & Click Horror-Adventure Game, das 2003 von Future Games, einem tschechischen Studio, entwickelt wurde. Der Originaltitel lautet Posel Smrti (Tschechisch für: Todesbote). Der erste Teil beinhaltete über 150 Schauplätze und mehr als fünf Stunden gesprochene Dialoge. Zwei Nachfolger, Black Mirror 2 und Black Mirror 3, wurden 2009 bzw. 2011 veröffentlicht und vom deutschen Entwicklungsstudio Cranberry Production, einer Tochtergesellschaft von dtp entertainment, entwickelt."

Quelle: Nordic Games

Kommentare

Todesglubsch schrieb am
Nordic war, soweit ich mich erinnere, bisher nur regional in Schweden tätig, glaub als Revermarkter von Budgettiteln o.ä.. Quasi sowas ähnliches wie ak tronic mit ihrer Spielepyramide. <- Allerdings unter Vorbehalt. Ich kann aktuell keine Quelle für sowas finden, erinner mich aber an einen Artikel, der damals aufgetaucht ist und es so begründete.
Zudem kann ich mir vorstellen, dass JoWood einfach attraktiver war als 10tacle oder CDV. JoWood hatte durch seine eigenen Aufkäufe ein riesiges Portfolio an bekannten Titeln wofür sie auch die kompletten Rechte besaßen (im Gegensatz zu 10tacle und CDV) UND, als kleiner Bonus, ne Vertriebskette in Europa und den USA. Nordic bekam durch den Kauf ja zwei Firmen für den Preis von einer.
LePie schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben:Nordic Games Holding ist ein Spielelabel, das von einem schwedischen Investor gegründet wurde. Um sein Sortiment auszuweiten und gleichzeitig einen europäischen Vertrieb samit Portfolio zu bekommen, wurde mal eben JoWood nach der Pleite mitsamt Personal aufgekauft. Zeitgleich übernahm man auch Dreamcatcher und Co, die JoWood ja früher aufgekauft hatte.

Das erklärt aber nicht, warum diese Firma von der Gründung an genau drei Jahre bis zur Insolvenz von Jowood völlig inaktiv blieb. Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass man über diesen Zeitraum ohne Absprachen schlicht ins blaue hinein beschäftigt hat, nach dem Motto "legen wir uns auf die Lauer, bis dieser eine Publisher pleite macht, um sogleich seine Lizenzen zu übernehmen" - in diesem Zeitraum gingen ja schließlich auch andere Publisher wie 10tacle oder CDV pleite, doch um deren Lineup scherten sie sich nicht.
Todesglubsch schrieb am
Ist doch ganz einfach: Nordic Games Holding ist ein Spielelabel, das von einem schwedischen Investor gegründet wurde. Um sein Sortiment auszuweiten und gleichzeitig einen europäischen Vertrieb samit Portfolio zu bekommen, wurde mal eben JoWood nach der Pleite mitsamt Personal aufgekauft. Zeitgleich übernahm man auch Dreamcatcher und Co, die JoWood ja früher aufgekauft hatte.
Ja, hinter dem Verein stecken jetzt erstmal die gleichen Leute wie bei JoWood, allerdings ohne deren CEOs. Die Qualität der Spiele war bisher eher bescheiden, aber bisher hat Nordic Games auch noch keine Hand an einen AAA-Titel gelegt, sondern seine Einnahmen meist nur durch Re-Vermarktung und Billigtitel erlangt.
Kurz gesagt: Die Strategie von Nordic Games besteht momentan mit wenig Geld ein möglichst großes Portfolio zu erreichen. Kann durchaus sein, dass man damit auf lange Sicht Lizenzgelder einnehmen möchte, wer weiß schon, was sich der Investor dabei denkt.
Temeter  schrieb am
Die Nordic Games Publishing AB ist tatsächlich seit 2008 am Werk und wurde von einem schwedischen Retailer (Game Outlet Europe AB) unter der Nordic Games Holding AB gegründen, so weit ich das verstehe.
Unter der Holding wurde dann die Nordic Games GmbH aus den Überresten von Jowood in Österreich neu gegründet, inklusive aller Markenrechte und einer teilweise Übernahme des Personals. Da der Laden ein eigenes Sortiment an Marken besitzt und aktiv erweitert, kann man davon ausgehen, dass er nicht als Vertriebsfirma, sondern als vollständiger Publisher arbeitet.
Also steht unverändert das Risiko eines Jowood 2.0.
LePie hat geschrieben:Just 2008 soll auch Nordic Games aufgepoppt sein - könnte es also sein, dass JoWood selber diesen Verein mitgegründet hat? Ich meine, es klingt etwas abstrus, dass die in diesen 3 Jahren bis zur JoWood-Pleite wirklich gar nichts gemacht haben sollen ...

Jep, von den Gerüchten habe ich auch schon gehört, inklusive der Verwicklung einiger Jowood-Persönlichkeiten in den Laden. Kann mich aber nicht mehr ganz dran erinnern.
Auffällig ist auch, dass es zum 2008er-Nordic Games kaum Informationen gibt, selbst die Englische und Deutsche Wikipedia-Seite falsch verlinkt sind und deren Website tot ist.
LePie schrieb am
Temeter  hat geschrieben:
Founded in 2011, the Vienna/Austria based company Nordic Games GmbH puts great emphasis on its extensive game catalogue. The core portfolio comprises products and brands which have been acquired from JoWooD Entertainment AG and DreamCatcher Interactive Inc., and other IPs and trademarks.

http://www.nordicgames.at/index.php/p/about_us

Ich blick da nicht mehr durch: Zum einem gibt es die Nordic Games GmbH, gegründet 2011 (Link), zum anderen aber auch dessen Schwesterunternehmen, die Nordic Games Publishing AB, gegründet 2008 (Link), beide unter der Nordic Games Holding AB. Vielleicht hat bloub doch nicht ganz unrecht - ändert aber nichts an der Tatsache, dass man Behauptungen auch immer belegen muss.
Edit: Nordic Games Licensing AB wird da als Mutterunternehmen genannt, Game Outlet Europe AB (gibt es seit 2004, Link) ebenfalls. Offensichtlich hat da eine zuvor reine Spielehandelskette auch Publishingaufgaben übernommen.
Edit: Bevor du dich meldest, ich habe noch ein interessantes Detail auf Wikipedia ausgegraben:
Laut einem Bericht von boerse-express.com trennte sich der Hauptaktionär Koch Media seit 2007 von seinen Anteilen. So unterschritt das Unternehmen bereits am 21. Mai 2007 die Meldeschwelle von 10 %. JoWooD selbst gab am 12. März 2008 bekannt, dass Koch Media seit dem 11. März 2008 keine Aktien des Unternehmens mehr besitzt.

Just 2008 soll auch...
schrieb am

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