The Witcher 3: Wild Hunt - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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3D-Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt RED
Publisher: Bandai Namco
Release:
19.05.2015
19.05.2015
2019
19.05.2015
Jetzt kaufen
ab 29,99€

ab 21,82€
Spielinfo Bilder Videos
Frauen, Pferde und noch besser: Gwint!

Ihr wollt nicht spazieren, sondern euch amüsieren? Wer die Entschleunigung nicht sucht, kann auch viel Spaß haben. Es gibt z.B. Pferderennen oder Bordelle inklusive weiblichem und männlichen Service. Auch das Thema Homosexualität wird gestriffen, wenn Geralt z.B. einem vom Dorf Ausgestoßenen begegnet, dessen Beziehung zu einem anderen Mann nicht gerade gut ankam. Apropos Sex: CD Project RED ist bekannt dafür, dass man das explizit inszeniert und der Hexer hat ja auch einige Liebschaften unter den hübschen Magierinnen. Aber es wird einem nicht leicht gemacht, diese schlagfertigen Ladys rumzukriegen.

Geht man in ein Gasthaus, wirkt die Szenerie mit trinkenden, fluchenden, boxenden oder würfelnden Gästen angenehm lebendig - und das teilweise auf mehreren Etagen. Man kann selbst mit seinen Fäusten in den Ring steigen, sich an miesen Wetten bereichern oder noch besser: Gwint spielen. Ich habe seit Star Wars: Knights of the Old Republic nicht mehr so viel Spaß mit einem Kartenspiel in einem Rollenspiel gehabt. Man spielt bis zu drei Runden und muss dabei mit seinen wenigen Karten gut haushalten, die je nach Waffengattung in drei Reihen platziert
Ein Highlight für zwischendurch: Gwint. Das Sammel-Kartenspiel überzeugt mit taktischen Finessen und Spezialeffekten.
Ein Highlight für zwischendurch: Gwint. Das Sammel-Kartenspiel überzeugt mit taktischen Finessen und Spezialeffekten.
werden. Man kann deren Stärke mit Sonderkarten oder Dopplungseffekten erhöhen oder Nebel, Schnee und Regen wirken, die eine Reihe fast wirkungslos machen - oder das Ganze mit Sonnenschein wieder kontern. Man kann sich im Laufe der Zeit jeweils Decks in den vier Fraktionen (Nilfgaard, Nordlinge, Scoia'tel, Monster) erstellen, indem man von Händlern weitere Karten kauft oder diese im Spiel gewinnt. Es gibt in Novigrad sogar ein großes Turnier und wer da bestehen will, muss sich ein wirklich gutes Deck aufbauen. Das sind Sammelreize abseits von 1/10 Holz und 1/20 Federn, denen ich sehr gerne nachgehe.

All you can steal!

Bei allem Lob: Leider teilt The Witcher 3 ein großes Problem mit seinem Vorgänger, denn es gibt ärgerliche Defizite im Figurenverhalten. Wie kann es sein, dass man den normalen Bauern, die nicht nur laut Story unter den Kriegsfolgen leiden und hungern, sondern auch aktiv darüber jammern, alles einfach so stibitzen darf? Man kann in die meist offenen Hütten stiefeln und vor deren Augen alles einsacken - ohne Reaktion. Man kann übrigens auch in
Man hat zu Beginn nur ein Deck aus Nordlingen, kann dieses verfeinern oder Karten der anderen Fraktionen bei Händlern kaufen oder im Spiel gewinnen.
Man hat zu Beginn nur ein Deck aus Nordlingen, kann dieses verfeinern oder Karten der anderen Fraktionen bei Händlern kaufen oder im Spiel gewinnen.
fürstlichen und königlichen Gemächern alles stibitzen, was Orange leuchtet. Natürlich muss man so nicht spielen, zumal es dem Charakter des Hexers widerspricht, aber dass man es ohne irgendeine Empörung oder Reaktion überhaupt tun kann, raubt der Spielwelt einiges von ihrer Glaubwürdigkeit. Seltsam ist ohnehin, dass man ohne anzuklopfen in viele private Gemächer reinschneien darf - was zu einigen künstlichen Begegnungen führt. Es gibt allerdings auch Türen in Dörfern, die offiziell "verschlossen" sind und sich erst über Quests öffnen lassen.

Umso skurriler ist, dass Diebstahl vor den Augen der Nilfgaarder nicht erlaubt ist: Wer da in aller Öffentlickeit z.B. Hand an einen Sack vor einem Gebäude legt, wird umgehend angegriffen. Tut man das vor den Bauern, rufen sie aber jene Wachen nicht um Hilfe und es gibt quasi keine übergeordnete Polizei oder Gerichtsbarkeit. Wir haben bei CD Project RED nachgefragt, warum man sich dazu entschieden hat, das Stehlen so zu inszenieren und eine sympathisch ausführlich, wenn auch nicht ganz überzeugende Antwort bekommen - die Kurzform: Ja, man hat sich darüber Gedanken gemacht im Team. Anscheinend war eine Sanktionierung von Diebstahl innerhalb des Spieldesigns einerseits zu kompliziert, weil man viele damit verbundene Konsequenzen hätte berücksichtigen müssen: Wo fängt Diebstahl an, wo hört er auf? Spricht er sich rum? Wer ahndet ihn? Andererseits wollte man auch ganz einfach den Spaß an der Beute zulassen und die Spieler mit all den Zutaten experimentieren bzw. handeln lassen. Trotzdem: Spiele wie Gothic oder auch Skyrim haben das besser gelöst.

Kommentare

xKepler-186f schrieb am
Es gibt ein paar Nebenquests, die du nur in bestimmten Abschnitten des Spiels machen kannst. Ich habe z.B. eine mit Lambert verpasst, weil ich mit der Hauptstory vorankommen wollte.
gimmejokers schrieb am
Bin noch mitten im Spiel aber eins möchte ich mal hier ansprechen: Schwierigkeitsgrad/Balancing. Vorne weg zum positiven: In Sachen Story,Musik,Atmo,Level-Design,Artwork etc. finde ich es auch überwältigend und bin auch ein riesiger fan der Witcher Lore geworden. So ziemlich der ganze Einstieg auf Todesmarsch bis ca. Level 12, Abschluss des Sumpfgebiets in Velen, Roter Baron und Anfänge von Novigard sind grandios. Die Kämpfe sind so intensiv wie die dichte Atmosphäre was sich super ergänzt. Aber wie bitte kann man ein so schlechtes Balancing absegnen das nicht mal nach zahlreichen Patches behoben wurde?
Wozu habe ich mich am Anfang des Spiels so viele Stunden mit Char-Entwicklung,Materialien,Ausrüstung und Ölen auseinandergesetzt um jetzt schon ab level 13-16 so stark zu werden das ich mich mit diesem ganzen Kram nicht mehr beschäftigen muss? Wenn ich alle Werkzeuge einsetze ist jeglicher Adrenalinkick aus Kämpfen raus (was am Anfang aber absolute Pflicht war). Nix mehr mit erbarmunglose Welt wo der Tod um jede Ecke lauert. Eher Geralt der Alchemie Halbgott. Und von dem was ich mitbekomme verstärkt sich dieser Effekt umso weiter man im Spiel ist. Und ich bin jetzt hier auch kein RPG-Profi am Gamepad, beschäftige mich einfach nur mit der Spielmechanik. Die Welt und Story sind ja weiterhin so interessant und unterhaltsam das ich meine GOTY natürlich durchspiele, aber das Balancing gibt für mich einen saftigen Dämpfer was ich ungemein schade finde weil es die Atmosphäre raubt. Das Levelscaling bringt auch nix außer das ich 2 Hits mehr brauche.
m.M.n. kann man das Spiel nicht auf der einen Seite in den Himmel loben, wenn auch völlig zu recht für seine Stärken, aber auf teils gravierende Schwächen im Gamedesign nicht betont eingehen.
Bin jetzt Level 18 und metzel alles nieder das in meiner angeblichen Level-Range ist, hab entspannte 9000 Kronen aufm Konto und Essen für halb Novigrad xD. Ich überlege jetzt schon ernsthaft Quests/Aufträge/Ausrüstung auszulassen um nicht...
xKepler-186f schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
23.03.2019 15:13
DARK-THREAT hat geschrieben: ?
23.03.2019 14:28
Angriff auf X ist sehr ungewohnt, statt normal auf A
Wenn ich so zurückdenke: Ich hab, ehrlich gesagt, noch nie ein Spiel gesehen, bei dem die Standardangrifftaste auf A gesetzt wurde (anstelle der sonst dort üblichen Sprung- oder Interaktionstaste jedenfalls). :Kratz:
In Action-Games / Action-Adventures / Hack'n'Slash war so etwas wie X für leichten Angriff, Y für den schweren oder so ähnlich so ziemlich das meist benutzte Schema. Seit Demon's / Dark Souls kommen auch die rechten Schultertasten des öfteren für den Nahkampf zum Einsatz (z.B. im letzten GoW), aber A - oder X auf dem Playsi Controller - hatte ich halt noch nie.
Kann ich so unterschreiben!
LePie schrieb am
DARK-THREAT hat geschrieben: ?
23.03.2019 14:28
Angriff auf X ist sehr ungewohnt, statt normal auf A
Wenn ich so zurückdenke: Ich hab, ehrlich gesagt, noch nie ein Spiel gesehen, bei dem die Standardangrifftaste auf A gesetzt wurde (anstelle der sonst dort üblichen Sprung- oder Interaktionstaste jedenfalls). :Kratz:
In Action-Games / Action-Adventures / Hack'n'Slash war so etwas wie X für leichten Angriff, Y für den schweren oder so ähnlich so ziemlich das meist benutzte Schema. Seit Demon's / Dark Souls kommen auch die rechten Schultertasten des öfteren für den Nahkampf zum Einsatz (z.B. im letzten GoW), aber A - oder X auf dem Playsi Controller - hatte ich halt noch nie.
JunkieXXL schrieb am
Spiele gerade Assassins Creed Odyssey und ich kann die Lernkurve zwar nicht als hoch bezeichnen, aber man muss sich tatsächlich allerhand Zeit nehmen, um diese riesige offene Welt und die ganzen Mechaniken dahinter zu verstehen. Ist zwar nicht schwer, aber man muss halt den Willen und die Geduld dazu haben. Beim Witcher 3 war ich auch erst nach 10 Stunden drin. Also man hat sozusagen immer eine Durststrecke, bevor der Spielfluss einsetzt, ist schließlich eine komplexe, riesige, offene Welt und kein Call of Duty, welches man nach 30 Min. begriffen hat.
schrieb am

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