Pistol Whip - Test, Shooter, Oculus Rift S, Virtual Reality, Oculus Quest, Valve Index - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Pistol Whip (Shooter) von Cloudhead Games
Beat Saber trifft John Wick
Arcade-Shooter
Entwickler: Cloudhead Games
Publisher: Cloudhead Games
Release:
07.11.2019
07.11.2019
07.11.2019
07.11.2019
Q4 2019
Q4 2019
07.11.2019
07.11.2019
Spielinfo Bilder Videos
Musikspiele erleben derzeit ihren zweiten Frühling in der virtuellen Realität: Pistol Whip vereint das kämpferische Prinzip von Beat Saber (zum Test) mit der Ästhetik von Gangsterfilmen: Nur wer im Rhythmus der EDM-Musik abdrückt und mit dem eigenen Körper durchs Kugelchaos abtaucht, erobert die Bestenlisten.

Musikalischer Fiebertraum im Actionfilm

Das Design von Pistol Whip ist ein Volltreffer - das erkennt man schon beim ersten Spiel: Wenn man im steten Tempo durch Lagerhallen, Todes-Paraden in engen Gassen oder andere stilisierte und pulsierende Szenarien gleitet, erinnert das schnell an ein spielbares Musikvideo. Auch die basslastig wubbernde, futuristisch schrabbelnde Musik aus den Bereichen Pop-Dubstep, Electro-House, Trap und EDM passen ideal zur musikalischen Machtfantasie, die Erinnerungen an Choreographien aus John Wick oder John Woos Actionfilmen wecken. Nur in manchen Liedern mit Gesang wird es etwas arg schmalzig. Die (nur mickrigen zehn) Tracks stammen übrigens allesamt vom kanadischen Label Kannibalen Records, von Acts wie Apashe, HVDES und Black Tiger Sex Machine. Später sollen kostenlose und kostenpflichtige Exemplare nachgereicht werden. Zudem haben die Entwickler bereits eine Art Level-Editor für eigene Lieder angedeutet (aber noch nicht genauer erklärt).

Die Inszenierung ist also um einiges schicker und aufwändiger auf die Lieder abgestimmt als in Beat Saber, Airtone, Audioshield oder Audica von Rock-Band-Macher Harmonix. Spielerisch bleibt man aber deutlich einfacher und einsteigerfreundlicher: Einfach das Headset überstreifen, Bewegungs-Controller in die Hand nehmen und nach einem sehr kurzen Tutorial kann man auch ohne jegliche Musikspielerfahrung direkt loslegen. Als Actionheld gleitet man wie in einem Railshooter auf Schienen durch surreale Kulissen voller angriffslustiger Anzugträger. Das gleichmäßige, sanfte Tempo macht den Shootout sehr komfortabel und magenfreundlich.

Erfreulich viel Raum für Improvisation

Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad wuseln mehr Gegner vor eurer Nase herum. Auf dem höchsten der drei wird es richtig knackig.
Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad wuseln mehr Gegner in der Choreographie herum. Auf dem höchsten der drei wird es richtig knackig.
In welchem Stil oder Tempo man die Heerschar an gesichtslosen Gegnern erledigt, bleibt dem Spieler überlassen - Hauptsache, man trifft zunächst den Beat, auf den dann auch tödliche Stakkatos in Sechzehntelnoten folgen dürfen, solange sie im Takt bleiben. Ratatatat! Ein cooles System, das erfreulich viel Raum für Improvisation lässt und ein wenig an PaRappa the Rapper erinnert. Auch weiße Schutzwesten müssen beachtet werden, die zwei bzw. vier Schüssen standhalten. Dank des großzügigen Auto-Aims reicht es, aus der Hüfte die grobe Richtung anzupeilen. Mehr Genauigkeit oder gar Zielen durchs Visier bringt aber mehr Punkte. Zwischendurch senkt man noch die Pistole in Richtung Boden, um nachzuladen – und weiter geht‘s! Da sich natürlich nicht jeder wehrlos niederstrecken lässt, taucht man mittendrin durchs Kugelchaos, wobei praktische rote Pfeile seitliche Projektile signalisieren. Dies ist der coolste Teil der Spielmechanik: Unterm Headset fühlt man sich dabei mitunter tatsächlich wie Neo & Co.!

Dem Gegacker im Büro nach zu urteilen scheint es von außen deutlich weniger cool auszusehen, wenn man wie beim „Twerken“ in die Knie geht, um unter Geschossen abzutauchen. Auch den heran rauschenden Säulen muss man ausweichen. Die Akrobatik macht Pistol Whip insgesamt zu einem der schweißtreibenderen VR-Spiele, was sich vor allem mit einem Muskelkater in den Waden bemerkbar macht. Cool ist natürlich auch der namensgebende „Whip“, bei dem man einen frontalen Gegner bedrohlich nahe kommen lässt, um ihn mit der Knarre aus dem Weg zu „peitschen“.

Kommentare

Roadrunner M33P schrieb am
Ich finde momentan Audica spielerisch abwechslungsreicher und dank bereits erhältlicher custom songs auch langfristig motivierender als Pistol Whip. Pistol Whip ist natürlich auch ein tolles Spiel aber aufgrund der Spielmechanik wird es vermutlich schwieriger custom maps dafür zu erstellen.
Astorek86 schrieb am
Es fängt spätestens seit der Oculus Quest halt schön langsam auch eine Zeit an, in der die VR-Einrichtung viel einfacher wird und keine externen Sensoren mehr fürs Gaming benötigt werden. Und vorallem: Keine "Leine" (/Kabel) mehr, die zwangsläufig mit dem PC bzw. der Konsole verbunden werden müssen. Das ist mir zumindest um Welten lieber als eine "realistische" Grafik; lieber stilisierte Grafik und dafür Bewegungsfreiheit.
Meine VR-Investition bereue ich jedenfalls nicht, vorallem zu Beat Saber kehre ich jedes Mal zurück... Aber Pistol Whip könnte bei mir ebenfalls ein Dauerbrenner werden (falls der Muskelkater nicht mehr so schlimm ist... Ich bin sportlich eine Niete^^...)
ClassicGamer76 schrieb am
Uwe sue hat geschrieben: ?
11.11.2019 11:02
so schön langsam aber sicher werde ich wohl auch richtung VR planen - wollte die "sturm und drang"-zeit auslassen und erst bei marktreifen produkten zuzgreifen. evtl warte ich auch noch was die ps5 da zu bieten hätte... nur so schön langsam finde ich, dass sich VR für casual-gamer lohnt...
Geht mir genau so, werde auch die PS5 abwarten, VR ist nun definitiv bei mir eingeplant, liegt aber nicht an diesem Spiel, allgemein plane ich es genau aus dem Grunde, schauen ob es ála 3D-Fernseher eher nur eine kurze Zeit Bestand haben wird oder was langfristiges wird. Sieht positiv aus. Gibt dann auch ne Menge nachzuholen, da die PS5 zur PS4 abwärts kompatibel sein wird. Nett.
Uwe sue schrieb am
so schön langsam aber sicher werde ich wohl auch richtung VR planen - wollte die "sturm und drang"-zeit auslassen und erst bei marktreifen produkten zuzgreifen. evtl warte ich auch noch was die ps5 da zu bieten hätte... nur so schön langsam finde ich, dass sich VR für casual-gamer lohnt...
4P|Jan schrieb am
SpookyNooky hat geschrieben: ?
08.11.2019 14:54
Das klingt sehr cool. Ist direkt auf meiner Wunschliste gelandet und wird wohl dieses Wochenende mal angetestet. Ich fand das Spielgefühl in Super Hot VR schon toll und das "Flow"-Gefühl in Beat Saber euphorisierend. In Kombination stelle ich mir das sehr reizvoll vor.
Stimmt, der Flow-Faktor ist hier auf jeden Fall vorhanden! :)
schrieb am