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Service
Entwickler: Google
Publisher: Google
Release:
19.11.2019
Spielinfo Bilder Videos
Prügeln mit Fightstick

Interessanterweise kann man sogar Controller verwenden, die nicht offiziell unterstützt werden. Der  NACON Arcade Stick Daiju wurde z.B. anstandslos erkannt und ließ sich in Mortal Kombat 11 nutzen. Für die Nutzung am Fernseher bringt das leider nichts: Mangels USB-Anschlüssen funktioniert Stadia dort bisher nur kabellos und in Kombination mit dem offiziellen Controller. Interessant dürfte werden, ob Google sich in dieser Hinsicht noch etwas einfallen lassen wird oder zusätzliche Spezial-Peripherie wie Lenkräder im TV-Betrieb außen vor bleiben müssen. Was die Anschlussfreudigkeit angeht, bietet das Spielen über den Browser deshalb durchaus Vorteile gegenüber dem reinen TV-Erlebnis. Aber es gibt auch Nachteile: Das Streamen in 4K mit HDR und Surround-Sound ist bei der Verwendung des Browsers derzeit noch nicht möglich und soll erst im kommenden Jahr folgen.

Eingeschränkte Mobilnutzung

Wer hofft, über den Chrome-Browser auf seinem Tablet oder Mobiltelefon ebenfalls mit Stadia spielen zu können, wird genauso enttäuscht sein wie von der Tatsache, dass man auch mit der installierten App auf den meisten Modellen kein Spiel starten darf. Tatsächlich gestattet Google derzeit das mobile Spielen lediglich bei den hauseigenen Pixel-Modellen ab der Serie 3. Gleichzeitig muss man das verwendete Eingabegerät selbst bei Bluetooth-Unterstützung zwingend per Kabel mit dem Gerät verbinden, wobei neben dem Stadia-Controller auch die Modelle anderer Hersteller genutzt werden dürfen. Erst Anfang 2020 soll man den Stadia-Controller kabellos an anderen Bildschirmen abseits von Chromecast verwenden dürfen.

Wer Stadia mobil am Smartphone nutzen möchte, benötigt derzeit noch ein Modell aus der Pixel-Reihe.
Wer Stadia mobil am Smartphone nutzen möchte, benötigt derzeit noch ein Modell aus der Pixel-Reihe.
Bleibt die Frage, wie negativ sich die kabellose Verbindung dann auf die Latenz auswirkt, die beim mobilen Spielen im WLAN bereits einen Tick höher ausfällt als bei der Verwendung am Fernseher mit Chromecast. Am Handy wirkt die Umsetzung der Eingaben nicht mehr ganz so direkt, obwohl die Auflösung schon deutlich reduziert wird, was bei den kleinen Bildschirmen aber kaum auffällt. Demnach wirkt die Darstellung am Handy ähnlich scharf und farbenfroh wie am TV. Trotzdem gibt es einen kleinen Nachteil: Während die Spiele in der Regel für eine Darstellung im Format 16:9 optimiert werden, bieten viele Handy-Bildschirme – so auch das Pixel 3a XL - ein 18:9-Format. Als Folge dessen muss man dort mit schwarzen Balken rechts und links neben dem Bild leben. Leider gibt es auch keine Funktion, die Darstellung am Handy optional auf Vollbild zu strecken. Darüber hinaus gibt es im mobilen Betrieb noch ein paar Einschränkungen: Im Gegensatz zum Spielen am Fernseher können Aufnahmen noch nicht in der App gespeichert werden und auch der Google Assistent verweigert noch den Dienst. Beide Funktionen sollen noch nachgereicht werden. Familien-Einstellungen und Buddypass lassen ebenfalls noch auf sich warten und sollen in den nächsten Wochen folgen.

Kommentare

BoothTheGrey schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
29.11.2019 23:26
Wo bitte kannst du denn bitte Amazon oder Netflix eigene Produktionen ansehen?
Noch ist deren Menge halt nicht so hoch im Vergleich zum Gesamtmarkt aller Produktionen. Ich meinte das auch eher umgekehrt. Wenn mehrere andere Content-Hersteller, auch klassische Networks, ihr eigenes Portfolio nicht mehr an Netflix, Amazon geben, sondern eigene Streaming-Plattformen anbieten wollen, wo alle Eigenproduktionen exklusiv nur dort laufen... dann wird sich zeigen, wie sehr die Kunden bereit sind, mehrere Plattformen zu bezahlen - bzw. wieviel Plattformen pro Kunde im Schnitt bezahlt werden würden. Aktuell klappt das ja bei Netflix und Amazon, weil die haufenweise Filme und auch Serien von anderen Herstellern einkaufen.
Daher ist dieses Szenario NOCH nicht so, wie Du es skizziert hast. Stell Dir umgekehrt die Frage: Würdest Du netflix und Amazon bezahlen, wenn dort im Streaming NUR die Eigenproduktionen zu sehen wären? Glaubst, daß dies ein erfolgversprechendes Modell ist, wenn dies andere Content-Hersteller auch tun und dann 5-10 verschiedene Streaming-Plattformen allein für Fim/Serien existieren?
Stell Dir das mal mit den Musikfirmen vor - zur Zeit kriegste fast alles bei Spotify oder Apple. Angenommen auch da zerfranst der Markt. Wieviel Leute sind bereit für einen Großteil aller Filme, Serien, Musik und Spiele mehr als 100 Euro Abo-Gebühren pro Monat zu zahlen? Jetzt klar, wieso ich skeptisch bin, daß sich dies durchsetzen wird?
Xris schrieb am
Wo bitte kannst du denn bitte Amazon oder Netflix eigene Produktionen ansehen? Dass die auch woanders gestreamt werden ist mir neu.
dOpesen hat geschrieben: ?
29.11.2019 20:20
Xris hat geschrieben: ?
29.11.2019 20:12
Was sollte bspw Sony dann noch dazu veranlassen eigene Spiele zu entwickeln? Ihren Umsatz machen die Hauptsächlich an den 3rd Partys.
laut wikipedia sind die umsatzstärksten einzeltitel first party.
rund 3,5 mrd umsatz mit first party.
klar unterm strich wird man kumuliert mit third party am ende wohl mehr machen, aber first party nur aus konkurrenz gedanken heraus? glaube ich eher nicht
greetingz
Diese Diskussion hatten wir schon mehrmals. Sony hat sich dazu aber ziemlich zu Beginn (als die PS4, obwohl es praktisch kaum Exclusives gab, verkaufstechnisch durch die Decke ging) dieser Gen geäußert. Haben den First Party Support als Fan Support bezeichnet. Da eine sowieso erfolgreiche Konsole im Prinzip keine First Partys benötigt. Ihre Exclusives sind Imagepflege.
BoothTheGrey schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
29.11.2019 20:12
Funktioniert doch prächtig mit Amazon, Netflix und Co.Und weißt du weshalb das so ist?
Vermutlich weil bislang auf allen Plattform ein Großteil der Titel (mind. zeitweise) zu haben sind. Die strikte Exklusivität gibt es eben noch gar nicht, die Du hier proklamierst.
Diese könnte nun mit Disney verstärkt einziehen. Warten wir es mal ab, ob es so kommt. Und falls das passiert... mal schauen, was dann "die Masse" tun wird.
ChrisJumper schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
29.11.2019 06:31
So richtig verstehen tue ich dich grade ehrlich gesagt nicht. Was ist denn in deinen Augen Stadia? Ja Streaming. Aber im Endeffekt ist Stadia eine weitere Konsole die in Konkurrenz zu MS, Sony und Nintendo stehen wird.
Spoiler
Show
Ich sehe Stadia nicht als Konsole, weil man auf diese Inhalte ohne "Hardware" zu greifen kann. Auch nicht als "Abodienst", sondern als Technik. Klar noch braucht einen Browser. Aber eigentlich nichts zusätzliches. Gut mittlerweile braucht man auch einen Account. Aber es gab eine Zeit da konnte man auf alle Texte im Internet zugreifen ohne das man sich einloggen musste oder eine Email besitzen.
So in etwa denke ich wird mittelfristig auch diese Streaming-Technologie werden. Ein bisschen ist es auch die neue ultimative Dienstleistung die theoretisch jeden Computer ersetzen kann, und langfristig auch wird. Das wird, auch wenn es vertraut anmutet. Ein Technologiesprung. Der sowohl Internet als auch unser Verständnis von Computern komplett umwirft. Sicher die Achillesferse ist dann das wir Internet-Empfang haben. Aber so ähnlich wie damals wo ersten Glühlampen und die Elektrifizierung voran ging. Wird diese Art des Streaming der Grund sein warum wir überall schnelles Internet haben müssen.
Aktuell und am Anfang, sehen wir das nicht weil wir mit alten Gewohnheiten ankommen. So wie man Anfangs das Internet nutzen wollte wie ein Buch oder Fernsehen.
Stell dir vor es gibt keinen Browser mehr, sondern nur noch eine App, vielleicht auch einen Sprachassistenten der dein Internet macht. Anschließend gibt es diese Devices oder Schaltflächen mit denen du Interagieren kannst, die immer "online" sind und ein personalisiertes Interface für dich bereit stellen. Von überall auf der Welt.
Da ist es egal ob du Surfen willst, Informationen abrufen, Podcasts oder Radio hören, Spiele spielen, Chatten, Fernsehen, Inhalte kaufen, andere Inhalte lesen etc. - Diese Art Streaming ersetzt in Zukunft alles und wir kaufen uns dann...
dOpesen schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
29.11.2019 20:12
Was sollte bspw Sony dann noch dazu veranlassen eigene Spiele zu entwickeln? Ihren Umsatz machen die Hauptsächlich an den 3rd Partys.
laut wikipedia sind die umsatzstärksten einzeltitel first party.
rund 3,5 mrd umsatz mit first party.
klar unterm strich wird man kumuliert mit third party am ende wohl mehr machen, aber first party nur aus konkurrenz gedanken heraus? glaube ich eher nicht
greetingz
schrieb am