Cadence of Hyrule - Crypt of the NecroDancer Featuring The Legend of Zelda - Test, Geschicklichkeit, Nintendo Switch - 4Players.de

 

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Musikspiel
Release:
13.06.2019
Spielinfo Bilder Videos
Trotz aller Zeldaisierung und gewisser Erleichterungen wie z.B. dem Entfernen des Permatods (man kann dies allerdings in den überschaubaren Optionen zuschalten) steht Cadence of Hyrule dem NecroDancer-Ursprung dennoch deutlich näher als an den 16-Bit-Abenteuern von Link. Sprich: Der Schwierigkeitsgrad ist nach wie vor fordernd und verzeiht kaum Fehler. Man muss immer noch ein gutes Auge und Rhythmusgespür haben, wenn man der stattlichen Riege an Feinden die Stirn bieten will. Zwar kann man auch hier wie im Original auf einen „Quasi-Runden“-Modus umschalten, bei denen man sich unabhängig von der Musik Feld für Feld bewegt, während die Monster parallel ihre Bewegung durchführen. Doch erleichtert wird die Aufgabe durch den fehlenden Takt-Zeitdruck nur unwesentlich – man muss immer noch die Bewegungsmuster erkennen und entsprechend interpretieren, um seine Angriffe effektiv setzen zu können. Nach einem Ableben verliert man übrigens alle bis dahin gesammelten Rubine; die Diamanten, die man aufgelesen hat, bleiben im Inventar. Diese können beim Händler der Zwischenwelt ausgegeben werden, bevor man sich einen der bis dahin aktivierten Shiekah-Steine als Kontrollpunkt zur Wiederbelebung aussucht, wobei natürlich auch die einst gereinigten Gebiete wieder neu aufgefüllt werden. Oder aber man findet andere Shops, in denen man sich mit Erweiterungen für die Herzcontainer, effektiveren Waffen und einigen anderen Annehmlichkeiten oder Gimmicks ausstattet, von denen viele auch nach dem Bildschirmtod weiter Bestand haben.

Schniekes Design

Neben den mechanischen Vorzügen, die das Beste aus den Zelda- und NecroDancer-Welten vereinen, zeigt sich Cadence of Hyrule auch aus audiovisueller Hinsicht von seiner Schokoladenseite. Die Kulisse könnte trotz Zufallsgestaltung locker als Bruder von A Link to the Past auf dem SNES durchgehen und versprüht einen derartigen Charme. Schade ist allerdings, dass sich zwar die Startposition abhängig von der Figurenwahl ändert. Die Unterschiede zwischen Zelda und Link, die man beide nach dem Tutorial wählen darf, das man mit der Figur Cadence (der Protagonistin aus Crypt of the NecroDancer) absolviert, halten sich jedoch in überschaubaren Grenzen. Im Gegensatz zum Vorbild, bei dem man mit anderen Figuren eine
Bei den Gegnermassen in den einzelnen Bereichen ist es oft nicht leicht, sowohl den Rhythmus als auch die Bewegungsmuster der Gegner im Auge zu behalten. Glücklicherweise ist Permadeath als Standard deaktiviert.
Bei den Gegnermassen in den einzelnen Bereichen ist es oft nicht leicht, sowohl den Rhythmus als auch die Bewegungsmuster der Feinde im Auge zu behalten. Glücklicherweise ist Permadeath als Standard deaktiviert.
unterschiedliche Herangehensweise zeigen musste. Es hätte nicht geschadet, hier ebenfalls etwas mehr Vielfalt  einzubauen, damit man nach dem ersten, etwa fünf bis acht Stunden dauernden Story-Durchlauf abseits der zufällig generierten Welt zusätzliche Motivation hat, das Abenteuer aus Sicht der anderen Figur nochmal anzugehen.

Dass man sich bei einem Titel, der die Musik derart in den Mittelpunkt rückt, natürlich keine Schnitzer leisten darf, sollte klar sein. Doch Danny Baranowsky, der Komponist, der auch schon das Original veredelte und u.a. für die Musik zu Super Meat Boy verantwortlich zeichnete, gibt sich keine Blöße. Wie auch? Mit über 30 Jahren Zelda-Geschichte als Kompositions-Basis, aus der er sich freizügig bedient und die klassischen Melodien neu interpretiert, schlägt er eine famose akustische Brücke zwischen den Klassikern und NecroDancer, die nicht nur Hyrule-Veteranen ein ums andere Mal ein freudiges Lächeln auf die Lippen zaubern dürfte.

Kommentare

JesusOfCool schrieb am
ja, das hüpfen kommt von necrodancer. da ist das sogar noch schlimmer weil man auch im takt hüpfen muss wenn keine gegner da sind.
ich hab sowas auch noch nie vorher gespielt, hab mir aber, weil mir cadence of hyrule so gefallen hat, gleich necrodancer um diese 4? für die switch gekauft und ja, es ist viel härter. sehr viel härter.
Hans_Wurst80 schrieb am
Es gibt jetzt eine Demo im Switch-Shop, die habe ich am Wochenende ausprobiert. Und obwohl ich großer Fan von Roguelikes bin (Binding of Isaac ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele und auch alte Kamellen wie NetHack mag ich sehr) und der Zelda-Look total knuddelig ist, bringt mir dieses "Rumhüpfen" doch sehr wenig, ganz entgegen der hohen Wertung. Es macht mich irgendwie fuchsig dabei zuzusehen, wie Link hüpft als sei er eine Amsel, statt einfach zu laufen.
Nun kenne ich sonst kein Rhythmusspiel und auch nicht das Original Necrodancer. Aber sollte es da auch so sein, dann ist das nix für mich und ich bleibe lieber bei TBoI oder eben den richtigen Zeldaspielen. Nur mal als Kontrastmeinung hinterhergeworfen. Die Grafik ist hübsch, da kann man nicht meckern. Aber das Spielprinzig... brrr.
Xris schrieb am
Jetiii hat geschrieben: ?
18.06.2019 13:19
Hab mir Crypt of the NecroDancer für 4? geholt und warte bis Cadence of Hyrule günstiger wird.
Allerdings ist mir Crypt of the NecroDancer schon fast ein wenig zu schwer. Macht zwar Bock, bin aber ständig tot. Deswegen bin ich mir nicht sicher, ob es Sinn für mich macht Cadence of Hyrule zu holen. Vermutlich erst, wenn es ähnlich günstig zu haben ist.
Cadence ist leichter als Crypt of the Necrodancer. Will dich aber keinesfalls überreden. Bei mir war das ne Schnellschussentscheidung. Haette ich vorher um die vergleichsweise kurze Spielzeit gewusst.... und iwie befürchte ich DLC. Wirkt alles so überschaubar. DLC drängt sich da quasi auf. Vll mit weiteren spielbaren Charakteren aus dem Zelda Universum.
bentrion schrieb am
Krulemuk hat geschrieben: ?
17.06.2019 19:55
Kaufe ich sobald es physisch erscheint. 25? sind mir für ein rein digitales Produkt etwas zuviel. Physisch zahle ich gerne auch 40? bei Limited Run und co.
Retail?
Shut up and take my money!
e1ma schrieb am
Puh nach knapp 4-5 Stunden ist der Eindruck bisher eher semigeil und die enorm hohen Wertungen bei MC und Co. kann ich nicht so wirklich nachvollziehen.
Absolut fantastisch ist natürlich der Look, der total an ALttP erinnert. In Kombination mit dem tollen Soundtrack verspürt man beim zocken schöne Vibes. Auch macht das rhythmusbasierte Gameplay an sich schon Spaß, aber so richtig will der Funke bei mir nicht überspringen. Auch die Remixe der klassischen Soundtracks sind hervorragend und das sind die Momente, in denen ich es ziemlich schade finde, dass der Nerv bei mir nicht völlig getroffen wird.
Dazu muss ich auch erwähnen, dass ich das Genre der Musikspiele generell liebe. Gerade aus dem Grund bin ich etwas überrascht, dass es mich bisher nicht wirklich abgeholt hat. Von Tanzmattenspielen wie Dance Dance Revolution bis hin zu Games wie Amplitude, GH, RB, Taiko no Tatsujin oder auch dem grandiosen Donkey Konga 1-2 habe ich schon ziemlich viel in dem Genre gezockt. Gerade letzteres hat halt gerade in Kombination mit einem anderen Genre hervorragend funktioniert. Das fehlt mir bei Cadence irgendwie bisher.
Mal schauen wie mein Feedback am Ende vom Spiel ausfällt und nachdem ich auch den Coop getestet habe.
schrieb am