Heavy Rain: Wird im Epic Games Store für PC erscheinen; Beyond Two Souls und Detroit: Become Human auch - 4Players.de

 
3D-Adventure
Entwickler:
Publisher: Sony
Release:
24.06.2019
08.10.2010
02.03.2016
Test: Heavy Rain
85
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94
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Leserwertung: 89% [49]

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Heavy Rain wird im Epic Games Store für PC erscheinen

Heavy Rain (Adventure) von Sony
Heavy Rain (Adventure) von Sony - Bildquelle: Sony
Heavy Rain von Quantic Dream wird auf PC veröffentlicht, und zwar im Epic Games Store. Weitere Angaben wurden noch nicht gemacht, aber die Store-Seite ist bereits online. Heavy Rain war bisher ausschließlich auf PlayStation 3 und PlayStation 4 erhältlich. Auch Beyond Two Souls und Detroit: Become Human werden für PC umgesetzt. Der Exklusivdeal für den Epic Games Store gilt ein Jahr.



Zum Test auf der PlayStation 3: Es war einmal im Mai auf einer E3. Da haben ein paar Franzosen für Aufruhr im fernen Amerika gesorgt. Sie hatten allerdings weder einen Shooter noch Bin Laden oder einen Spielberg im Gepäck - bloß ein "Casting". Vier Minuten Film, in denen eine Frau nervlich zusammen bricht. Diese kleine Szene war so bewegend, dass sie große Hoffnungen weckte: Könnte das junge Medium irgendwann mal seine audiovisuelle Kraft ausspielen und bewegende Geschichten erzählen? Könnte das Videospiel zum interaktiven Drama für Erwachsene reifen?

Letztes aktuelles Video: PS4-Launch-Trailer

Quelle: Epic Games Store
Heavy Rain
ab 14,10€ bei

Kommentare

benstor214 schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
21.03.2019 15:54
Ich glaube, du verwechselst da etwas. Diese Frage mußt du an einen Kantianer stellen, der die Wahrheits als grundsätzlichen Wert erachtet und daher auch unter Umständen einen Mörder nicht belügen würde.
Ein Utilitarist kann diese Frage ganz einfach beantworten: Ich lüge den Mörder an, weil das in dieser Situation diejenige Entscheidung ist, die allen am meisten etwas bringt. Daß Lügen nicht utilitaristisch sei, kann man so grundsätzlich nicht sagen.
Die Frage war als Nagelprobe an unseren Doc gedacht, ob nicht doch ein kleiner Kant in ihm steckt. :wink:
Doc Angelo schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
21.03.2019 15:54
Wenn du nur die Möglichkeiten "Mehr für alle" vs. "Weniger für manche" in Betracht ziehst, ist es nachvollziehbar, daß du "Mehr für alle" präferierst.
Aber es gibt da ja auch die von mir skizzierte Variante "Mehr für einige" vs. "Nichts für irgendwen". Und da würdest du als Utilitarist ebenfalls "Mehr für einige" vorziehen müssen.
Wenn ich ausschließlich die Wahl zwischen "weniger für manche" und "nichts für alle" gegeben hätte, dann wäre ganz klar gewesen, was vorzuziehen ist. Da die Option "Alles für jeden" schon immer verfügbar war, bleibe ich weiterhin dabei das auch vorzuziehen. Multiplatform ist leichter denn je. Es gibt keinen (utilitaristischen) Grund das nicht zu tun.
Usul hat geschrieben: ?
21.03.2019 15:54
Ob es nun "Mehr für alle" gegeben hätte, wenn es nicht im ersten Schritt (durch Epics Eingreifen) ein "Mehr für wenige" geben würde - das ist eben das Spekulative.
Ich muß zugeben, daß es nicht ganz überzeugend klingt, wenn ich sage, daß ohne Epics Geld gar keine Portierung stattgefunden hätte. Aber so ganz ausschließen möchte ich das auch nicht.
Wir sind nicht in der Lage eine unserer Spekulationen tatsächlich zu beweisen. Dazu fehlt uns zumindest das Wissen über die Details der Deals. Daher muss so ein bisschen immer das Bauchgefühl herhalten. Fest steht nur, das ein Deal mit bestimmten Inhalten abgeschlossen wurde. Ein Vertrag hat damals verhindert, das es auf anderen Plattformen released wird, so viel ist klar. Was genau der aktuelle Deal verhindert hat ist unklar (von der Store-Exklusivität abgesehen).
Usul schrieb am
benstor214 hat geschrieben: ?
21.03.2019 14:45
Mal eine Frage: Angenommen ein Verfolgter sucht in meinem Haus Unterschlupf. Sollte nun dessen Mörder bei mir klingeln und fragen ob sich der Verfolgte in meinem Haus befindet. Habe ich nun das Recht den Mörder anzulügen? Lügen ist nicht utilitaristisch. Hat der Mörder also das Recht nicht angelogen zu werden?
Ich glaube, du verwechselst da etwas. Diese Frage mußt du an einen Kantianer stellen, der die Wahrheits als grundsätzlichen Wert erachtet und daher auch unter Umständen einen Mörder nicht belügen würde.
Ein Utilitarist kann diese Frage ganz einfach beantworten: Ich lüge den Mörder an, weil das in dieser Situation diejenige Entscheidung ist, die allen am meisten etwas bringt. Daß Lügen nicht utilitaristisch sei, kann man so grundsätzlich nicht sagen.
Und das bringt mich zu einer weiteren utilitaristischen Betrachtung:
Doc Angelo hat geschrieben: ?
21.03.2019 13:02
Deswegen sind Exklusiv-Deals für mich immer scheiße. Ich bin Utilitarist, daher ist das meine Sicht der Dinge. Mehr für alle ist niemals schlecht, weniger für manche ist immer nur für bestimmte Leute gut.
Wenn du nur die Möglichkeiten "Mehr für alle" vs. "Weniger für manche" in Betracht ziehst, ist es nachvollziehbar, daß du "Mehr für alle" präferierst.
Aber es gibt da ja auch die von mir skizzierte Variante "Mehr für einige" vs. "Nichts für irgendwen". Und da würdest du als Utilitarist ebenfalls "Mehr für einige" vorziehen müssen.
Ob es nun "Mehr für alle" gegeben hätte, wenn es nicht im ersten Schritt (durch Epics Eingreifen) ein "Mehr für wenige" geben würde - das ist eben das Spekulative.
Ich muß zugeben, daß es nicht ganz überzeugend klingt, wenn ich sage, daß ohne Epics Geld gar keine Portierung stattgefunden hätte. Aber so ganz ausschließen möchte ich das auch nicht.
Doc Angelo schrieb am
benstor214 hat geschrieben: ?
21.03.2019 14:45
Mal eine Frage: Angenommen ein Verfolgter sucht in meinem Haus Unterschlupf. Sollte nun dessen Mörder bei mir klingeln und fragen ob sich der Verfolgte in meinem Haus befindet. Habe ich nun das Recht den Mörder anzulügen? Lügen ist nicht utilitaristisch. Hat der Mörder also das Recht nicht angelogen zu werden?
Utilitarismus bezieht sich (unter anderem) auf ein Verhalten, das positive Effekte für alle Beteiligten im Auge hat. Etwas zu tun, das zum Tod eines Menschen führt... wäre das wirklich Utilitarismus? Streng genommen schließen sich die Wahrheit sagen und Opferschutz nicht aus. In extremen Fällen, wo man ganz genau weiß, das die Wahrheit zu sagen zu extremem Leid und Tod führt... wäre man wohl kaum Utilitarist, wenn man stumpf immer die Wahrheit sagt und die Folgen ignoriert. Ganz im Gegenteil.
benstor214 schrieb am
Doc Angelo hat geschrieben: ?
21.03.2019 13:02
Ich bin Utilitarist, daher ist das meine Sicht der Dinge. Mehr für alle ist niemals schlecht, weniger für manche ist immer nur für bestimmte Leute gut.
Mal eine Frage: Angenommen ein Verfolgter sucht in meinem Haus Unterschlupf. Sollte nun dessen Mörder bei mir klingeln und fragen ob sich der Verfolgte in meinem Haus befindet. Habe ich nun das Recht den Mörder anzulügen? Lügen ist nicht utilitaristisch. Hat der Mörder also das Recht nicht angelogen zu werden?
schrieb am