The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Test - 4Players.de

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Action) von Nintendo
Arcade-Survival mit Rollenspielflair
Action-Adventure
Publisher: Nintendo
Release:
03.03.2017
03.03.2017
Spielinfo Bilder Videos
Zum Start von Switch braucht Nintendo unbedingt Großartiges. Deshalb zücken die Japaner ihren epischen Joker, dieses seit Jahrzehnten faszinierende Abenteuer, dessen Name bis heute irgendwie magisch klingt. Ob The Legend of Zelda: Breath of the Wild auf der neuen Konsole begeistern kann, verraten wir im Test.


Kampf gegen die Maschinenspinne

Hurra! Es schüttet wie aus Kübeln, aber ich freue mich. Wenn ich der Maschinenspinne noch ein weiteres Bein abtrenne, kann sich dieses verfluchte Monster nämlich nicht mehr bewegen. Also schnell zurück und hinter der Hütte in Bewegung bleiben. Denn Vorsicht: Wenn ich nur eine Sekunde zu lange von diesem roten Auge anvisiert werde, verbrennt mich der Laser und ich verliere alle Herzen. Aber so langsam weiß ich, wie ich das Mistvieh zermürben kann. Das ist übrigens kein Boss, sondern ein von Erzbösewicht Ganon dämonisierter Wächter, dem man in der Ebene von Hyrule mit ihrem Schietwetter begegnen kann. Der Regen hört auf, aber dunkle Wolken ziehen sich zusammen.

Wie kann Link die Maschinenspinne am besten besiegen?
Wie kann Link die Maschinenspinne am besten besiegen?
Schon zwei Mal habe ich versucht, diesen mechanoiden Feind durch stetiges Ausweichen und Zuschlagen zu besiegen. Schon zwei Mal bin ich gescheitert, denn er ist im freien Gelände schnell wie eine Spinne. Warum ich trotzdem so erpicht auf den Kampf bin? Der Ehrgeiz, aber vor allem die Aussicht auf wertvolle Beute, denn ich könnte einen Reaktorkern abstauben, den ich für eine Nebenquest brauche. Nur weil ich das Hyrulegewand trage, kann ich übrigens erkennen, dass der Wächter ursprünglich an die zweitausend Lebenspunkte hat. Ich verursache mit meiner besten Waffe gerade mal 50 Schaden - für durchschlagskräftigere Kombos, die ich durch das Halten der Angriffstaste bei abnehmender Ausdauer auflade, bleibt mir gegen ihn keine Zeit. Bomben verursachen kaum Schaden, auch Magnetismus oder Stasis helfen nicht und einen reflektierenden Schild habe ich nicht dabei.

Blitz happens!

Erst wenn man ihre Beine abgeschlagen hat, bekommt man etwas Ruhe.
Erst wenn man ihre Beine abgeschlagen hat, bekommt man etwas Ruhe.
Aber weil diese halb zerstörte Hütte seinen Laser aufhält, kann ich immer wieder um ihn herum tänzeln und nachdem er geschossen hat auf ihn zustürmen, um ihn so in mehreren Phasen auf unter 1500 Punkte zu schwächen. Außerdem sind Distanzangriffe über den Bogen nützlich. So, jetzt noch ein paar Eispfeile ins Auge, den Moment des Gefrierens jeweils nutzen, um das nächste Bein abzuschlagen. Aber kaum hau ich drauf, zerbricht meine mächtigste Klinge - so ein Mist! Und wie ein böses Omen beginnt es auch noch zu donnern. Also wieder zurück, eine andere Waffe ausrüsten und ran an den Feind. Nach zwei weiteren Anläufen kann ich endlich das letzte Bein abtrennen...

Aber diese Maschinenspinne war ja nicht mal ein Boss - davon gibt es in Form der Titanen vier.
Aber diese Maschinenspinne war ja nicht mal ein Boss - davon gibt es in Form dieser Titanen vier.
Jetzt werde ich nicht mehr verfolgt und muss theoretisch nur noch draufschlagen und seinen Blicken ausweichen. Dabei verbrauche ich zwar noch eine Axt und einen Speer, aber der Wächter hat jetzt unter hundert Lebenspunkte - und ich hab ja noch diese zwei rostigen Schwerter. Gut, dass ich überhaupt welche in Reserve habe!

In meinem Jagdeifer achte ich allerdings nicht auf die grellen Einschläge, die neben mir schon kleine Flächen qualmend in Brand setzen. Und ich ignoriere das elektrische Knistern an meiner Klinge. Denn ich muss ja nur noch ein, zwei oder vielleicht drei Mal treffen, dann...kracht es richtig und der Blitz erschlägt mich. Mitten im Kampf. Kurz vor dem Sieg. Ich brauche eine Pause.

Kommentare

Ijon Tichy schrieb am
Bei Metroid Spielen ist die Steuerung überfrachtet, bei BotW empfand ich das jetzt eher als simpel.
DEMDEM schrieb am
Ich finde generell die Steuerung in BotW etwas unnötig gesetzt. Bestes Beispiel ist die Waffen-Auswahl, bzw. die ganze Steuerkreuz-Auslegung. Wie oft ist es mir schon passiert, dass, obwohl ich auf die rechte Pfeiltaste gedrückt habe, trotzdem die Modul-Auswahl (als ob ich nach oben gedrückt habe) öffne. Generell finde ich die Bedienung der Pfeiltasten, während man den linken Analogstick bedient (zum Beispiel um ein Gegner herumsteppe), einfach nur unintuitiv und bockig. Und dann ist da noch die Duck-Taste, die ausschließlich auf dem linken Analog-Stick liegt und nicht verändert werden kann. Wie oft ich auch schon die Ducktaste aus versehen gedrückt habe, kann ich auch nicht mehr zählen.
Viele Probleme würde man lösen können, in dem man den Spieler die Möglichkeit der freien Buttonbelegung geben würde. Selbst für so marginale Sachen wie die Sprung- und Renntaste näher aneinander zu legen.
muecke-the-lietz schrieb am
yopparai hat geschrieben: ?
27.11.2017 09:43
Wobei das mit A und B bei Sony z.B. auch nur bei uns abweicht - in Japan ist X Abbruch und O Bestätigen... was meinst du wie bescheuert das ist, wenn man sich öfters mal Software importiert ^^
Btw., wie ist das eigentlich bei MS?
Ach, krass. Da wäre ich ja komplett raus. :D
Bei MS bestätigt man auf A, was Sonys X entspricht, und B ist da, wo bei Sony der Kreis ist, und damit geht man bei MS zurück. Also quasi genauso wie bei Sony im Westen, nur, dass die Buttons halt anders heißten.
yopparai schrieb am
Wobei das mit A und B bei Sony z.B. auch nur bei uns abweicht - in Japan ist X Abbruch und O Bestätigen... was meinst du wie bescheuert das ist, wenn man sich öfters mal Software importiert ^^
Btw., wie ist das eigentlich bei MS?
muecke-the-lietz schrieb am
Chibiterasu hat geschrieben: ?
27.11.2017 09:27
Ich hatte das über das komplette Spiel hinweg (150 Stunden), dass ich mich immer wieder vertan habe...
Ja, es sind auch ein paar Sachen etwas unglücklich gelöst. Hinzukommt für mich auch das klassische A und B Button System bei Nintendo, was genau andersherum ist, als bei allen anderen. Das heißt, bestätigen und zurückgehen sind genau vertauscht. Da habe ich als Multiplattformer immer noch so meine Probleme mit.
Aber auch das Wechseln von Bogen zu Nahkampf ist etwas komisch gelöst. Im Prinzip super schnell, weil ein Knopfdruck, aber in der Hitze des Gefechts habe ich manchmal meinen Bogen gezogen und will schnell den Schild hochnehmen, was aber nicht geht, weil man dazu erstmal wieder zum Nahkampf wechseln muss, indem man Angriff drückt. Oder im Allgemeinen auch das Waffenwechseln, was zwar per se nicht kompliziert gelöst ist, aber im Kampf eben manchmal doch etwas fummelig ausfällt. Man gewöhnt sich dran, und die Steuerung ist auch wirklich herrlich präzise, aber manchmal ist es etwas fummelig. Der Controller hat aber nun mal nur eine begrenzte Anzahl an Buttons, und das Spiel, muss da einfach unfassbar viel unterbringen. Da kann man das verzeihen.
Davon abgesehen ist es sicherlich eines der besten Spiele der letzten Jahre.
schrieb am

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