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Electronic Arts: EA Partners-Programm wird angeblich geschlossen

Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts
Electronic Arts (Unternehmen) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Die frühjährlichen Kürzungsmaßnahmen bei Electronic Arts haben wohl auch EA Partners erfasst. Wie Game Informer von mehreren Quellen erfahren haben will, wird der Hersteller das Label vollständig schließen.

Über das Partners-Programm hatte der Hersteller bis dato Spiele anderer unabhängiger Studios vermarktet und vertrieben. Der 1997 gegründete Zweig des Unternehmens war so u.a. für die Crysis-Reihe zuständig und brachte außerdem die Retailversionen von Valve-Produktionen wie Portal 2 und die Orange Box in den Handel. EA Partners fungierte außerdem als digitaler Publisher für Spiele wie Shank und Shank 2 von Klei Entertainment und DeathSpank von Hothead. Bis auf wenige Ausnahmen gilt bei den über das Label vertriebenen Spielen: Die Rechte an den Marken liegen bei den jeweiligen Entwicklern, die Produktion oder ein Großteil davon wurde ebenfalls eigenständig investiert.

Größere Erfolgsgeschichten hatte man dort in der jüngeren Vergangenheit aber nicht mehr zu vermelden. Spiele Bulletstorm, Kingdoms of Amalur: Reckoning oder Brütal Legend blieben unter den Erwartungen; bei des Double Fine-Werkes hatte der Hersteller außerdem einen Großteil der Entwicklung finanziert, im Falle des Action-RPGs von 38 Studios Baltimore bzw. Big Huge Games dem Vernehmen nach sogar die komplette Produktion.

Der Vertrag mit Crytek lief mit Crysis 3 aus, Insomniacs Fuse wird sicherlich wie geplant vertrieben, dürfte aber auf Basis des bisherigen Feedbacks und Timings keine Riesenperformance hinlegen. Der Shooter von Respawn Entertainment, der auf der E3 vorgestellt werden wird, wird sicherlich wie angedacht produziert und veröffentlicht, dann aber nicht mehr unter dem Partners-Label laufen - mit dem Ende der Sparte fährt EA den allgemeinen Vertrieb von "Fremdspielen" runter.

Kommentare

crewmate schrieb am
Bedameister hat geschrieben:Die einzige Sparte von EA die noch halbwegs gute Spiele geliefert hat wird dicht gemacht. Das klingt absolut logisch
Jep. Das Partnerprogramm ist der einzige Punkt den EA relevant für mich macht. Tim Schafer und Suda51s Spiele zu normalen Konditionen veröffentlichen. Sehr gut EA.
Octavio89 schrieb am
EA Games - Fuck up everything
schefei schrieb am
Solidus Snake hat geschrieben:Das ist meiner Meinung nach ein richtiger Schritt. Seien wir ehrlich, welche Games aus externen Studios haben sich bei EA wirklich gut verkauft? Crysis 3, Shadows of the Damned, Alice Madness Returns?
Naja, die ganze Crysis Reihe, Left4Dead, die Orange Box, Portal 2 und Rockband haben sich sicher nicht schlecht verkauft. Aber jetzt wo man Crytek nicht mehr im Sack hat und dank Origin der Vertrieb von Steamworks Titeln wohl ausgeschlossen ist dürfte es sich nicht mehr lohnen.
Solidus Snake schrieb am
Das ist meiner Meinung nach ein richtiger Schritt. Seien wir ehrlich, welche Games aus externen Studios haben sich bei EA wirklich gut verkauft? Crysis 3, Shadows of the Damned, Alice Madness Returns?
An sich brauch sich EA erstmal auf Bioware, Dice und die Sportlizenzen zu konzentrieren. Dann noch der neue Shooter von Respawn und das halbgare Spiel von Insomaniac (den Titel hätten sie sich auch sparen können).
Bedameister schrieb am
Die einzige Sparte von EA die noch halbwegs gute Spiele geliefert hat wird dicht gemacht. Das klingt absolut logisch
schrieb am

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