Doom Eternal: Die wichtigsten Shooter der 90er - Special

 



Shooter
Entwickler: id Software
Publisher: Bethesda
Release:
20.03.2020
20.03.2020
13.12.1993
20.03.2020
2020
20.03.2020
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Marathon (1994, Bungie Software)

Aus zwei Gründen muss man Marathon für den Mac erwähnen: Zum einen etablierte Bungie hier erstmals in einem Ego-Shooter das freie Umsehen - und zwar nicht nur nach oben oder unten, wie noch bei einigen späteren Titeln, sondern komplett in alle Richtungen mit der Maus und in mehrstöckigen Levels. Zum anderen ist Marathon in einigen stilistischen und spielmechanischen Aspekten der geistige Vater von Halo, bot z.B. schon Waffen für beide Hände, Heilregeneration, Sprachkommunikation und 8-Spieler-Deathmatches.

Heutzutage kennt kaum jemand Marathon, aber das freie Umsehen mit der Maus gehörte zu den Pionierleistungen des Halo-Vorläufers.
Heutzutage kennt kaum jemand Marathon, aber das freie Umsehen mit der Maus gehörte zu den Pionierleistungen des Halo-Vorläufers.
Die Ego-Shooter entwickelten sich in diesen Jahren rasend schnell: Beispielhaft seien Heretic und Hexen von Raven Software genannt, die Sprünge, das Fliegen, Wettereffekte, Erdbeben, zerstörbare Objekte, komplexere Rätsel, Fackeln in dunklen Räumen sowie erstmals über Portale verbundene Nebenareale statt nur linear folgende Hauptareale anboten.

Star Wars: Dark Forces (1995, LucasArts)

Obwohl sich die Engine von Doom gerade wie ein Lauffeuer verbreitete, setzte LucasArts für seinen ersten Ego-Shooter im Star-Wars-Universum auf eigene Technik – und die sorgte für einige Innovationen. Denn die Jedi-Engine erlaubte nicht nur das vertikale Umsehen, das Ducken und Schwimmen, es gab auch akrobatische Einlagen wie das Springen und man konnte bereits vor Quake 3D-Objekte im Spiel sehen – wenn auch nur an bestimmten Stellen.

Auch LucasArts beteiligte sich mit Sar Wars: Dark Forces am Shooter-Boom der 90er.
Auch LucasArts beteiligte sich mit Sar Wars: Dark Forces am Shooter-Boom der 90er.
Der Kampf fühlte sich realistischer an als in Doom, hinzu kam der Einsatz von Schild sowie Konterfähigkeiten. Es gab zudem noch mehr Abenteuer-Flair und erstmals feste Missionsziele abseits von Kill’em all. Man war mit einer Lampe in dunklen Arealen unterwegs, die Levelstruktur war angenehm komplex und aktivierte Schalter konnten diese sogar verändern, so dass man einiges zu rätseln hatte.

Neben Zwischensequenzen sorgte vor allem die dynamisch an die Action angepasste, weitgehend von der Originalkomposition von John Williams stammende Musik für filmisches Flair. Das Abenteuer spielte als Prequel übrigens direkt vor der klassischen Trilogie und sorgte für einige stimmungsvolle Déjà-vus. Allerdings gab es keinerlei Multiplayer und die Konsolenversion für PlayStation konnte 1996 nicht überzeugen.

Kommentare

Chibiterasu schrieb am
Sehe da auch die grafische Überlegenheit nicht wirklich.
Unreal hat ein Jahr später dann sowieso alles weggeblasen. Aber gut, ein Jahr war damals lange was die Grafikentwicklung anging.
Marco_Achat schrieb am
Civarello hat geschrieben: ?
17.03.2020 12:54
Marco_Achat pGeht mir hat geschrieben:
17.03.2020 11:53
@Triadfish
Soweit korrekt; sag ich ja. ;-)
Wobei ich sagen muss, dass mir die PC-Titel / 1st-Person-Shooter aus der damaligen Zeit optisch besser gefallen, als zum Beispiel ein GoldenEye.
Selbst ein Doom spricht mich grafisch mehr an, als der N64-Agent.
Geht mir genauso. Wobei man aber natürlich sagen muss dass ein DooM zb. durch die ganzen Sourceports einen großen Vorteil hat. Aber auch abgesehen von der technischen ist der Classic-DooM-Stil um einiges besser gealtert als der Stil eines Goldeneye.
Bzgl. Goldeneye war damals technisch allen PC-Shootern voraus: Ich würde nicht behaupten wollen dass Goldeneye einem Quake so sehr überlegen war. Evtl. der ursprünglichen DOS-Version von 1996, aber einem GLQuake von Anfang 1997 ? Klar, Goldeneye hatte evtl. durch die N64-Hardware ein paar Tricks auf Lager die damals auf dem PC noch nicht gang und gäbe waren.......dafür konnte ein GLQuake in einer viel höheren Auflösung laufen, mit einer weitaus besseren Performance. Auch nicht zu übersehen der Fakt dass Quake ein weitaus schnelleres Spiel war als Goldeneye........Aber nichtsdestotrotz war das N64 für die damalige Zeit natürlich schon sehr stark......auch wenn diese Optik häufig durch eine geringe Sichtweite/ schlechte Performance erkauft wurde. Ich muss auch sagen dass mich damals ein Turok, wenige Monate vor Goldeneye etwas mehr beeindruckt hatte.

Ja, sehe ich ebenso.
Civarello schrieb am
Marco_Achat pGeht mir hat geschrieben:
17.03.2020 11:53
@Triadfish
Soweit korrekt; sag ich ja. ;-)
Wobei ich sagen muss, dass mir die PC-Titel / 1st-Person-Shooter aus der damaligen Zeit optisch besser gefallen, als zum Beispiel ein GoldenEye.
Selbst ein Doom spricht mich grafisch mehr an, als der N64-Agent.
Geht mir genauso. Wobei man aber natürlich sagen muss dass ein DooM zb. durch die ganzen Sourceports einen großen Vorteil hat. Aber auch abgesehen von der technischen ist der Classic-DooM-Stil um einiges besser gealtert als der Stil eines Goldeneye.
Bzgl. Goldeneye war damals technisch allen PC-Shootern voraus: Ich würde nicht behaupten wollen dass Goldeneye einem Quake so sehr überlegen war. Evtl. der ursprünglichen DOS-Version von 1996, aber einem GLQuake von Anfang 1997 ? Klar, Goldeneye hatte evtl. durch die N64-Hardware ein paar Tricks auf Lager die damals auf dem PC noch nicht gang und gäbe waren.......dafür konnte ein GLQuake in einer viel höheren Auflösung laufen, mit einer weitaus besseren Performance. Auch nicht zu übersehen der Fakt dass Quake ein weitaus schnelleres Spiel war als Goldeneye........Aber nichtsdestotrotz war das N64 für die damalige Zeit natürlich schon sehr stark......auch wenn diese Optik häufig durch eine geringe Sichtweite/ schlechte Performance erkauft wurde. Ich muss auch sagen dass mich damals ein Turok, wenige Monate vor Goldeneye etwas mehr beeindruckt hatte.
Marco_Achat schrieb am
@Triadfish
Soweit korrekt; sag ich ja. ;-)
Wobei ich sagen muss, dass mir die PC-Titel / 1st-Person-Shooter aus der damaligen Zeit optisch besser gefallen, als zum Beispiel ein GoldenEye.
Selbst ein Doom spricht mich grafisch mehr an, als der N64-Agent.
Triadfish schrieb am
ddd1308 hat geschrieben: ?
13.03.2020 16:32
Gute Liste, hätte eventuell noch wie schon erwähnt der Duke rein können und zudem noch Halo, das meines Wissens nach das Steuerungsschema für Shooter auf Konsolen wie wir es heute kennen erst richtig salonfähig gemacht hat.
Weder Halo noch das zuvor erwähnte Battlefield 1942 wurden in den 90ern veröffentlicht. Duke 3D hätte aber wirklich einen Platz verdient.
Marco_Achat hat geschrieben: ?
17.03.2020 11:20
Wie immer ein sehr interresantes, gut ausgearbeitetes Special.
Erschreckend, wie (aus heutiger Sicht) Titel wie beispielsweise GoldenEye aussehen. :-D - Damals war es halt eine Wucht und wurde von uns abgefeiert...
Das Spiel ist von '97. Damals war es grafisch der Hammer, da konnten selbst PC Shooter nicht mithalten.
schrieb am

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