Test zu Kingdoms of Amalur: Reckoning von unserem Leser "Tobi666" - 4Players.de

 
Action-Rollenspiel
Publisher: Electronic Arts
Release:
09.02.2012
09.02.2012
09.02.2012
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ab 6,99€
Spielinfo Bilder Videos

Durchschnittswertung

66%Gesamt
80%
42%
68%

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Lesertest von Tobi666

Story:
Die Story ist direkt gesagt 0815 Rollenspielmüll von der Stange. Man ist der einzige der noch die Welt retten kann. Das einzig halbwegs neue ist, dass man ein wiedergeborener Mensch ist, was nicht der normale Lauf der Natur ist . Mehr sage ich dazu jetzt auch nicht, ich will ja nicht spoilern. Leider ist die Hauptstory in gut 12-13 Stunden durch, aber wenn man alle Nebenquests macht und alle Steine einsammelt, die überall verstreut sind hat man sehr viel mehr Spielzeit.

Grafik: Die Grafik ist durchschnittlich und wirkt sehr Comiclastig, was nicht jedermans Sache ist, es stört allerdings nicht wirklich. Die Charaktere dagegen stören da sehr viel mehr. Sie sehen nicht nur alle gleich aus in den verschiedenen Völkern, sondern haben sie alle ein sehr lebloses, emotionsloses Pappaufsteller Gesicht, allen voran unser Held. Der schafft es sogar bei egal welchem Gesprächs Thema, sei es man muss was töten, als auch bei "Hilfe meine kleine Tocher wurde entführt", eine Augenbraue hochzieht und somit die noch schwach vorhandene Stimmung niederdrückt.
Ein großer Vorteil ist die Welt, denn sieht wirkt, im Gegensatz zu den Charakteren lebendiger und hat viele Verschiedene Areale, von Wüste, Wald, Hafen, Stadt oder verbranntes Schlachtfeld. Auch ist die Welt komplett offen zugänglich, wenn es da nicht das Problem mit dem springen geben würde (komme ich unter Gameplay noch zu), relativ groß und weckt Erkundungswille.

Gameplay: Kingdoms of Amalur erscheint auf den ersten Blick in Punkto Story, Skilltree und Quests wie ein normales Rollenspiel, doch die Kämpfe erinnern dagegen stark and Hack n Slay, was definitiv kein Minuspunkt ist, da der Waffenwechsel, Zauberwechsel und auch deren Benutzung sammt verschiedener Combos sehr gut von der Hand geht. Leider fühlt man sich dadurch sehr, sehr mächtig (abgesehen vom höchsten Schwierigkeitsgrad). Dieses Gefühl wird durch den total übermächtigen "Schicksalsmodus" bestätigt. Habt ihr genug Gegner getötet macht man beim Boss kurzer Hand den Schicksalsmodus an, alle anderen Gegener sind langsamer und man selbst kann alles sehr einfach niederstrecken. Deshalb persöhnliche Empfelung: verzichtet auf den Schicksalsmodus um etwas mehr Herausforderung zuhaben. Leider wird der Spielspaß durch die langen und vorallem unnötigen Ladezeiten etwas gebremst. Mal ehrlich 20- 30 sekunden laden weil man in 1 Haus geht?!

Inventar: Ich persöhnlich finde, hingegen aller Kritiken und Tests, das Inventar gut gelungen. Zwar kann man hier Rüstungen und Waffen nicht direkt vergleichen, aber das ist nicht dramatisch. Das Inventar ist aufgebaut wie eine Schrank voller Schubladen. Überkategorien wie Waffen, Rüstungen, Schilde, Konsumbares, Gegenstände etc. werden nochmal Unterteilt in z.B. bei den Waffen in Schwerter, Dölche, Hämmer, Bögen, Stäbe, usw. SO wirkt es sehr übersichtlich. Ein Streitpunkt beim Inventar hingegen ist das Limit. Zwar ist dies gut durchdacht und hat gute Balance das man sich überlegen sollte was man einsammelt, allerdings kann man Gegenstände nicht wegferfen, sondern lediglich nur bei einem Händler verkaufen.

Waffen/Rüstungen: Hiervon gibt es viele, sehr viele. Nicht nur an verschiedenen Waffenklassen wie Schwerter, Äxte, Dölche, Bögen und für die Magier Stäbe, Zepter und Charkams sondern auch in den verschiedenen Klassen eine große Auswahl an Waffen und nicht DIE EINE beste Waffe im Spiel, da Waffen auch Blitz, Eis, Feuer und Gift Schaden machen und jedes dieser Elemente gegen andere Gegner besser ist. Ein weiterer Pluspunkt bei den Waffen ist die abnutzung, je öfters damit jemanden auf die Kauleiste gegeben umso schwächer wird sie, kann allerdings mit Reperaturkits wieder aufgefrischt werden. Zusätzlich könnt ihr eure Waffen und Rüstungen mit sogenannten Gems verbessern, dei individuell kombinierbar sind, wodurch eine schier unendliches Arsenal quasi auf euch wartet. Einige Rüstungen erhalten Bonis wenn ihr ein Set von Rüstung, Helm, Stiefel, Armschiene habt.

Klassen/Charakter: Es gibt von Anfang an mehrer Stämme aus denen man wählen kann, die sich allerdings nur geringfügig unterscheiden. Kein Stamm ist der Tank Stamm oder der Magierstamm. Die entscheidet ihr selbst im Verlaufe des Spiels. Denn bei jedem Aufstieg kann man 1 Punkt in Fähigkeiten wie Handeln oder Schmieden stecken und 3 Punkte in neue Fähigkeiten oder Combos, je nachdem worauf man geht. Die unterteilen sich in Macht (Nahkämpfer), Raffinesse (Bogen) und Zauber (Magier). Für einige Gegenstände benötigt ihr eine bestimmte Anzahl and Punkten in einen dieser Kategorien um sie tragen zukönnen.

Sound: Der Sound ist mit der Kulisse das einzige was die Stimmung nach oben drückt, denn die Soundeffekte sind gut gelungen und auch die Musik im Hintergrund passt sich der Situation an. Leider sind im Kampf die Effekte sehr laut (einfach im Menü umstellen).

Fazit: Ein durchaus sehr gelungenes Abenteuer mit einigen Fehlern, dass dennoch sehr viel Spaß macht und sehr günstig zu erstehen ist(10-20 Euro). Also: zugreifen.
Pro
  • Grafik (Comiclook)
  • große Welt
  • viel zu erkunden
  • viele Quests
  • toll erzählte Nebengeschichte durch erzählende Steine (die interesannter ist als die Hauptstory)
  • gutes Kampfsystem
  • viele Waffen
  • sehr guter Sound
  • gelungenes Inventar
Kontra
  • Grafik (Comiclook)
  • lebloses CHaraktere
  • 0815 Story
  • schlechtes Lautstärke balancing
  • man ist sehr mächtig
  • total übermächtiger Schicksalsmodus
  • unnötigeste Weisheit eines Spiels: du bist deines Glückes schmied/ dein Schicksal liegt in deinen Händen
 

Kingdoms of Amalur

Kingdoms of Amalur: Reckoning
Tobi666
Tobi666 01.08.2014 PC 
85%
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