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Videos > Amiga & Amiga PPC Videos
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The Machinist, Elude, (2013)
Platzierung: 2nd at Revision 2013


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Wieder einmal legen Elude eine ganz, ganz dicke Produktion vor. Eine, die vollgestopft ist mit aufwändigen 3D-Szenen, von einer solchen Schönheit, dass sie auf den ersten Blick gar nicht vom Amiga stammen können. Dann wieder dürfen wir uns an all den prächtigen, farblich so grandios gestalteten Grafiken erfreuen, bei denen sich im Vordergrund ein paar tolle Effekte tummeln. Nur der Sound ist dieses Mal nicht ganz so gut gelungen, weil Chaser ausnahmweise passen musste. Der Soundtrack von Traymuss ist zwar auch nicht schlecht, wandert aber etwas unelegant zwischen Streicherpassagen und Ambient-Klängen. Ein wenig mehr Melodie wäre nicht schlecht gewesen. Die Stimmung geht dennoch nicht zu Bruch, weil dafür der visuelle Aspekt viel zu imposant ausgefallen ist. Dass für Elude wieder einmal nur ein zweiter Platz mit diesem Bombast-Werk übrig bleibt ist einfach der Tatsache geschuldet, dass Ghostown und Loonies mit ihrer Demo Smoke & Mirrors ein solch gnadenlos gutes, rasantes Design abgeliefert haben, das auch mit ganz vielen anderen Amiga-Demos kurzen Prozess machen würde.
Rink a Dink: Redux, Lemon, (2013)
Platzierung: 1st at Revision 2013


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Vor 20 Jahren erschien mit Rink a Dink eine Demo für den Amiga 500, die innerhalb kurzer Zeit Kultstatus erlangte. Viel feine Pixelei, tolle Effekte, ungewöhnliche Musik und Design ließen die Herzen der Amiga-Demoszene höher schlagen. 20 Jahre nach diesem Meisterwerk meldet sich die Gruppe Lemon. zurück. Mit einer überarbeiteten und stark erweiterten Version ihres Klassikers. Rink a Dink: Redux dreht noch einmal kräftig an der Technikschraube und zaubert fantastisch aussehende Glenzvektoren, morphende Würfel, Zoomer und vieles mehr aus dem Hut. Coder Paradroid packt sein gesamte gewonnene Programmiererfahrung aus den letzten Jahren hier hinein und zaubert Szenen aus den Chips des alten A500, von denen man nicht hätte zu träumen gewagt. Dabei bleibt er dem Stil und Design des Originals treut, verfeinert es aber an vielen Stellen. Ein herrlich altmodisches Teil, das eigentlich gar nicht so altbacken wirkt und schon jetzt die Herzen der Amiga-Gemeinde im Sturm erobert.
Thrice, Dekadence, (2013)
Platzierung: 1st at Revision 2013


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Es gab da mal vor ein paar Jahren, im Jahr 2002, eine 64k Intro für PowerPC-Amigas namens Planet Potion. Bis zum heutigen Tag zählt die Produktion mit den vielen verschiedenen Parts von der polnischen Gruppe Potion zur Creme de la Creme der Amiga-Intro-Szene. Nun ist eine neue Multi-Part-64k-Intro erschienen: Thrice von Dekadence. Die läuft auch auf normlen AGA-Amigas mit entsprechenden Prozessoren und steht dem Potion-Werk in Nichts nach. Texturierte Berge, fanastisch aussehende Großstadtkulissen und Straßenzüge, dazu jede Menge Partikelpracht und etwas Oldskool-Flair - Britelite, der Programmierer, versteht sein Handwerk und vermengt diese Fülle an Effekten zu einer außergewöhnlichen Show, die in den acht Minuten Spielzeit zu keinem Zeitpunkt langweilt.
Smoke & Mirrors, Ghostown / Loonies, (2013)
Platzierung: 1st at Revision 2013


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Steampunking in Perfektion. Eine kurze, prägnante Aussage, welche diese Demo nicht passender beschreiben könnte. Es war ja schon immer so, dass auf dem Commodore Amiga Demos entstanden, die einzigartig in ihrer Gestaltung waren. Atmosphäre und Design ließen sich nicht auf andere Plattformen übertragen. Smoke & Mirrors ist ein solches Musterbeispiel. Grafik, Effekte und Musik sind schlichtweg fantastisch und harmonieren in einer solchen Perfektion, dass man am Ende der Show durchaus eine Träne der Begeisterung vergießen darf.
Swansong, Dekadence, (2011)
Platzierung: 4th at Revision 2011


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Wenn Schwäne auch in Wirklichkeit solch wunderbare Gesänge von sich geben würden, dann wären wir die meiste Zeit des Tages in der Nähe der Gewässer zu finden, in welchen sie zu schwimmen pflegen. Mit traumhaft schöner, entspannender Musik von Planet Boelex entführen uns Dekadence in eine Welt, die so klassich anmutet, aber äußerst stimmungsvoll gestaltet ist. Mit abwechslungsreichen, jedoch untexturierten Objekten und Bergewelten berieseln sie uns, werfen uns ein paar Botschaften entgegen, die wir genauso begierig aufsaugen, wie jede einzelne Note der Musik. So locker leicht, mit Wohlfühlatmosphäre, dass man am liebsten für immer und ewig in diesem Himmelsreich verweilen möchte.
Massive, Skarla, (2011)
Platzierung: 3rd at Revision 2011


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Schon immer stand der Name Skarla für beeindruckende 3D-Flüge, die mithilfe der hauseigenen 3D-Engine inszeniert wurden. Massive bildet da keine Ausnahme. Nach Jahren der Abstinenz in der Demoszene haben die Franzosen ihren Grafikantrieb tüchtig aufgemotzt und entlocken dem Amiga hübsch texturierte U-Bahn-Tunnel, in denen immer wieder typische Demo-Objekte auftauchen. Das zeigt uns, dass beim Design keinerlei Änderungen oder Fortschritte erkennbar sind. Dafür versucht sich Musiker Marvin dieses Mal an einem netten Track inklusive Gesang. Doch hätte er auf letzteres besser verzichtet. Nicht nur, dass sein nicht zu überhörender Akzent dem Track viel Atmosphäre raubt, vor allem gegen Ende übertreibt er es mit der Wiederholung der Aussage 'Skarla is massive' deutlich. Was letztlich bleibt ist die Feststellung, dass Skarla mit ihrer 3D-Engine definitv ganz vorne mit dabei sind im Amiga-Techniklager.
Shake off the Dust, Elude, (2011)
Platzierung: 2nd at Revision 2011


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Elude schütteln mit 'Shake off the Dust' den ganzen tonnenschweren 3D-Bombast aus ihren bisherigen Meisterwerk ab. Dieses Mal zelebrieren sie ein ganz in Orange und Braun getauchtes Partikel- und Flüssigkeitsspiel, wie man es in dieser Form in der Demoszene noch nie gesehen hat. Und auf dem Amiga schon gar nicht, zumal die technische Umsetzung wieder einmal über alle Zweifel erhaben ist. Mit gewohnt faszinierender Musik von Chaser, der dieses Mal die orchestralen Passagen in den Hintergrund rückt und auch schon mal gekonnt den Dubstep-Hammer auspackt, berauschen wir uns an Partikelstaub, glühenden Lichtern im Nebel, Flüssigkeitsdemonstrationen und Killer-Syncro. Und erst wer dieses Technikbrett in Bewegung gesehen hat, wird dessen gesamte Faszination in sich aufsaugen können.
Human Traffic, Ghostown / Loonies, (2011)
Platzierung: 1st at Revision 2011


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Ganz ganz großes Design, gepaart mit umwerfender Grafikkunst und einem Gitarrensoundtrack inklusive Gesang, das alles bietet die zweite Amiga-Demo der Gruppe Ghostown, die dieses Mal in Zusammenarbeit mit Loonies entstanden ist. Schon ihr Erstlingswerk 'Metropolice' war ein Überflieger, ein perfekt durchgestyltes Werk nach Machart der alten Schule. Dieses Mal toppen sie dieses Erlebenis noch. Dabei sind die Effekte gar nicht mal so neuartig. Herumwirbelnde Torusse oder einen Flat-shaded Tunnel kennen wir alles schon. Die Macht der Doktorengrafiken, der Farbwahl und des an allen Ecken und Enden spührbaren Fluss der Szenen ist es, welche uns hier in den Bann zieht. Meisterhaft!
Dust, Elude, (2010)
Platzierung: 1st at Riverwash 2010


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Deutlich inspiriert von den jüngeren Werken von Fairlight ist die Demo Dust, die von den Amiga-Künstlern von Elude für ihr Lieblingssystem gemacht wurde. Nicht erst am Schluss zeigt sich dies, wenn der Titelschriftzug sich in unzählige kleine Partikel aufteilt und in Rauch auflöst (schöne Grüße an Blunderbuss), schon nach wenigen Sekunden merkt man den Einfluss, den Smash, Destop und Co. auf die Polen hatten. Hunderte von Würfeln rotieren auf dem Bildschirm, Unschärfeeffekte sorgen für Atmosphäre. Genauso wie das raffinierte Schattenspiel bei der Spheres-Szene. Obligatorisch für Elude ist auch der Soundtrack wieder einmal gelungen. Zwar weilt Chaser, der Komponist, dieses Mal nicht in solch hohen Sphären wie noch in We come in Peace oder Mr. Light, dafür untermalen die Klänge die atmosphärischen schwarz/grau Szenen perfekt.
We come in Peace, Elude, (2010)
Platzierung: 1st at Breakpoint 2010


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Im dritten Anlauf haben es Elude endlich geschafft und den Thron im Breakpoint-Amiga-Himmel bestiegen. Was sie mit We come in Peace wieder abliefern, ist Grafik- und Soundbombast allererster Güte. In bester TBL-Machart klotzen sie mit imposanten 3D-Bauten, während Chasers perfekter Mix aus orchestralen Chorälen und Melodien mit modernen Elektronikklängen den Zuschauer völlig gefangen nimmt. Wir sind gespannt wie The Black Lotus dieses Schwergewicht aufnehmen. Ob sie nun endlich motiviert sind wieder eine neue Amiga-Demo zu erstellen und gegen Elude anzutreten. Welcher der beiden Giganten dann also Sieger hervorgehen wird, steht in den Sternen. Denn Elude beweisen mit We come in Peace endgültig, dass sie die neuen TBL in der Amiga-Demoszene sind.
Metropolice, Ghostown / Rave Network Overscan, (2010)
Platzierung: 2nd at Breakpoint 2010


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Von Ghostown hat man bislang nichts gehört. Dabei stecken hinter dem Namen doch ehemaliger Mitglieder der polnischen Amiga-Gruppe Appendix. Jazzcat, Slayer und Codi haben schon dort atemberaubende Bilder und Sounds geliefert. Mit Unterstützung von Amiga-Man-Machine Britelite zaubern sie nun eine Demo aus dem Hut, die man einfach nur als Sensation bezeichnen kann. Zum einen ist der Soundtrack schlichtweg brillant und herrlich stimmungsvoll. Zum anderen gibt's eine Menge Eyecandy zu bewundern. In stylischem (Farb-) Design gibt's hübsche 3D-Objekte, die mit erquickend frischem Bildermaterial unterlegt sind. Textbotschaften bringen zusätzlichen Style in die bewegte Pracht. Und dieser Kniff, von einer Sekunde auf die andere einen C64-Modus einzubauen, der Optik und Sound eine Stufe herunterschaltet, dürfte schon jetzt in die Annalen der Demoszene-Geschichte eingegangen sein. Ein Wunderwerk der Gestaltungskunst ist dieses Metropolice. Der zweite Platz der Breakpoint 2010 Amiga-Demo-Compo unterstreicht dies.
Prototype 1, Haujobb, (2010)
Platzierung: 3rd at Breakpoint 2010


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Sie sind wieder da! Die alte Haujobb-Garde, rund um Hellfire, NoName, JCS und Muffler. Und nichts, absolut gar nichts haben sie in all den Jahren der Abstinenz verlernt. Fantastisches Artwork werfen sie uns entgegen, allerlei gute und abwechslungsreiche Effekte. Und Muffler? Der lässt die Breakbeats hämmern wie nie zuvor. Ein Wahnsinns-Soundtrack treibt die Szenen voran und lässt uns auf brachiale Art erbeben. Was für eine Überraschung, was für ein Comeback! Hoffentlich war das erst der Anfang, denn wir wollen definitiv mehr!
Garden Variety Autobulk, Traktor / Nature, (2010)
Platzierung: 4th at Breakpoint 2010


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Traktor und Nature machen genau da weiter, wo sie mit Jesus Christ Motocross aufgehört haben. Auch Garden Variety Autobulk ist wieder ein völlig verrücktes Ding geworden. In schnellem Wechsel werden detaillierte Modelle verschiedener Gefährte gezeigt. Doch wechseln sich diese regelmäßig mit anderen dreidimensionalen Sachen ab. Das geschieht in einem wahnwitzigen Tempo, das der ultracoole Sound vorgibt. Esaus Big Band gibt wirklich alles und wir hüpfen fröhlich vor dem Bildschirm mit. Irre!
Fetish 2, Ozone, (2010)
Platzierung: 5th at Breakpoint 2010


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Der Name ist Programm. Viele anzügliche Anspielungen sind in der rasant geschnittenen Drum'n Bass Comeback-Demo von Ozone enthalten - sowohl in Wort, als auch Bild. Das turnt an, denn das Design folgt ganz dem typischen Amiga-Demo-Style. Und der ist bekanntlich über alle Zweifel erhaben. Leider sind Ozone viel zu früh fertig. Ein bisschen länger hätte das Liebesspiel schon dauern dürfen.
Ikadalawampu, Loonies, (2010)
Platzierung: 1st at Breakpoint 2010


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Unglaublich, aber wahr. Die Amiga 4k Intro Ikadalawampu der Loonies wurde mit demselben Programmgerüst erstellt, wie die legendären PC 4k Intros Atrium oder Candystall. Ein spezieller Renderer machte es möglich, dass die Szenen auch auf einem Amiga laufen. Partikel sind es dieses Mal, die Loonies für ihr neuestes Effektfeuerwerk gezündet haben. Sie lassen sie einen Tunnel bilden und verformen, in Streifen aufblitzen oder herrlich in Schlangenformen bewegen und zwischendurch in andere Bahnen aufsplitten. Dass die Musik hervorragend auf die Szenen abgestimmt ist, muss eigentlich nicht extra erwähnt werden. Ein würdiger Sieger der Amiga 4k Competition der Breakpoint 2010.

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