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The Rigid Structure Of Endless Time, United Force / Digital Dynamite, (2016)
Platzierung: 1st at Experience 2016


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SlySpy, alias United Force, alias RainbowClash, hat mal wieder seinen Zauberkessel aufgesetzt und einen neuen visuellen Eintopf gekocht. Dieses Mal allerdings nicht auf höchster Feuerstufe, sondern nur mit gelegentlich aufflackernden Flammen. Auf all den Farbkrawall, die Objektflut und visuellen Stile seiner anderen Rainbow Clashs verzichtet der hochtalentierte Ungar dieses Mal. Vielmehr zeigt er mehr moderne und organische Strukturen, verzichtet auf zu viele Farben, packt dafür aber fast überall seinen Unschärfefilter aus. Würde der nicht gar so oft vorkommen wäre The Rigid Structure of Endless Time ein hochinteressantes Werk. So köchelt das Süppchen nur lauwarm dahin und endet genau zu dem Zeitpunkt, als man meint es würde mehr Fahrt aufnehmen. Anschauen kann man's aber auf jeden Fall.
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Disgravitized, Transistor Core, (2016)
Platzierung: 2nd at Experience 2016


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Nein, eine Schönheit ist Disgravitized nicht mit all seinen Rosatönen. Pretty in Pink sieht definitiv anders. Auch ist es verwirrend, chaotisch, ziemlich verschworbelt, was da auf dem Bildschirm zu sehen ist. Aber es hat Atmosphäre. Atmosphäre, die aufgrund der brillanten Musikuntermalung erzeugt wird. Die glänzt nämlich mal nicht mit elektronischen Klängen, sondern mit pompöser Orchestinstumentierung. Wuchtigen Klängen mit viel Melodie und zauberhafter Ausstrahlung. Genau das macht aus Disgravitized ein wunderschönes Spektakel, bei dem die Grafikfetzen, das Kuhmodell und die Stadt plötzlich wunderbar miteinander harmonieren und gar nicht mehr so wild wirken.
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Koherent, Konvergence, (2016)
Platzierung: 1st at Vortex 2016


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Da steppt der Bär im Browser-Fenster. Die Neuen von Konvergence lassen es wabern, kacheln und rotieren - in schönstem klassischen Demo-Design. Im Zusammenspiel mit dem guten Soundtrack ergibt das ein richtig gutes Stück Entertainment, dem man sich nicht entziehen kann.
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Teazer, Jugz, (2016)
Platzierung: 5th at Vortex 2016


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Nur ein Vorgeschmack auf das kommende Jugz-Jahr ist dieser Teazer. Doch wenn Laserstrahlen den Erdboden durchschneiden, Würfel stylisch inszeniert werden und dazu die Beats grooven, genau dann weiß man, dass Jugi Kaartinen wieder alles richtig gemacht hat. Was bleibt ist der Appetit auf mehr.
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The last Bilotrip, Quadtrip, (2016)
Platzierung: 8th at Vortex 2016


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Manchmal ist weniger einfach mehr. In The Last Bilotrip gibt es schöne Farben, Kaleidoskop-Effekte und nette Musik. Nichts Weltbewegendes, aber stimmig gemacht. Von daher: Go!
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Deus Ex: Mankind Divided Cracktro, Razor 1911, (2016)
Platzierung: -


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Sie sind noch lange nicht ausgestorben und erfreuen uns noch immer, trotz des faden Beigeschmacks der ihnen seit Anbeginn anhaftet. Cracktros, kleine, mit tollen Grafiken, Effekten und Musik ausgestatte, selbstprogrammierte Vorspänne die so genannten Raubkopien beigefügt werden. Das klingt erstmal böse, ist jedoch eine völlig eigenständige Kunstform der Computerszene. Denn die Macher dieser Cracktros haben heutzutage mit den bösen Buben, denjenigen, die neue Software illegal verbreiten, nichts zu tun. Vielmehr bewahren sie die Tradition, die einst auf C64 und Amiga in den 1980er Jahren begann und bringen uns ein kleines Stück Computerkunst in modernem Gewand dar. Im aktuellen Fall haben die Jungs von Razor 1911 zu Deus Ex: Mankind Divided ein solches Cracktro geschrieben. Mit Raytracing-Spheres, Chessboard, Scroller und einem richtig hübschen Logo greifen sie dabei die alten Tugenden auf, führen die betagten Elemente jedoch in die Neuzeit. Farbverläufe und Spiegelungen samt malerischem Sonnenaufgang verleihen dem kleinen Werk einen hübschen Neuanstrich. Auch musikalisch lassen die alten Hasen, die mittlerweile seit 31 Jahren im Geschäft sind, nichts anbrennen. Ohrwurmverdächtige Chiptune-Klänge aus der Feder von Dubmood sind mit Schuld daran, dass man dieses Cracktro mehr als nur ein paar Minuten in der Schleife laufen lässt.
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Proximity Shift, Cocoon, (2016)
Platzierung: 1st at TRSAC 2016


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Viel wird in der Games-Branche über die UbiSoft-Formel geschrieben. Alles läuft nach einem bekannten Muster ab. Raum für Innovationen ist Mangelware. Nun, Cocoon-Boss und Chef-Coder Guille arbeitet bei UbiSoft - seit gefühlten Jahrzehnten. Und so kommt es, dass alle paar Monate eine neue Demo von Cocoon erscheint, die nach bekanntem Schema F gestrickt ist. Tunnel, Technik, Science Fiction. Proximity Shift ist das nächste Beispiel. Doch ist das langweilig? Beileibe nicht! Cocoon rocken wie eh und je, pfeffern uns fantastisch gestaltete Räumlichkeiten um die Sinnensorgane, treiben unseren Puls in die Höhe und zeigen uns zum Sterben schön gestaltete Szenen. Natürlich handelt es sich dabei um Tunnel, Technik und Science Fiction, doch ist uns das schnurzpiepegal! Weil die Technik umwerfend ist, die Visuals noch umwerfender und die fetten Drum 'n' Bass Klänge ebenso. Wir lieben euch dafür und freuen uns auf das Werk, das auf eurer Formel basiert.
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Liquid Sun, Rebels, (2016)
Platzierung: 2nd at TRSAC 2016


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Die bekannte Rebels-Formel - Goa-Trance und Partikel-Effekte - wird in Liquid Sun erneut gemolken. Nur ersetzen dieses Mal Würfel die Partikel und formen allerlei Dinge. Ketten, Tunnel, Räder und noch vieles mehr. All dies ist wieder sehr, sehr treibend inszeniert, passt hervorragend zum Soundtrack und ist perfekt dazu gesynct. Etliche triste Stellen und zu viel Blur nerven aber immer wieder und trüben den Gesamteindruck. Dennoch gehobener Rebels-Standard.
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Limiteo, Bon^2, (2016)
Platzierung: 4th at TRSAC 2016


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Dass sich die beiden Bon^2-Mitglieder zerstritten haben und TomoAlien jetzt alleine weitermacht, ist das nervige BlaBla in Limiteo. Ansonsten überzeugt auch diese Demo wieder mit feinsten, abwechslungsreichen Effekten, die immer noch im guten, alten .werkkzeug-Tool gebastelt werden. Die sind zwar reichlich 'random', überraschen aber immer wieder aufs Neue mit tollen Kompositionen. Was abfällt ist die Musik, die zwar nicht wirklich störend wirkt, aber nicht den gewünschten Aha-Effekt wie in anderen Top-Demos bietet. Insgesamt solide gemacht, mit einigen überraschenden Szenen.
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Supermedium, STILL, (2016)
Platzierung: 1st at Deadline 2016


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Wild, zerstückelt, rasant, wackelig, fett, brachial, verwirrend, zerstörerisch, hektisch, cool - Adjektive, die wie maßgeschneidert auf Supermedium von STILL passen. Das, was 1x und Co. hier fabriziert haben, liegt irgendwo zwischen Chaos Theory, Cocoon und einem Experiment aus Fragmenten und zitternder Hand. In Supermedium geht nämlich wortwörtlich die Post ab. Die Kamera ist sowas von 'shaky', detaillierte, richtig schick aussehende 3D-Szenen wechseln sich mit Geflacker und an Grafikfehler erinnerndes Stückwerk ab. Das sieht auf der einen Seite höllisch gut aus, lebt von der rasanten Inszenierung, sorgt andererseits jedoch für Stirnrunzeln. Was STILL aber auch mit diesem Werk wieder schaffen ist, dass man sich Gedanken darüber macht. Dass es in Erinnerung bleibt und dass man es öfters ansehen muss - und auch will. Denn man möchte herausfinden, welche Botschaft diese Demo übermitteln möchte. Man überlegt, was sich die Macher dabei gedacht haben. Und damit macht es schon um einiges mehr richtig, als viele andere Produktionen.

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