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Das Experiment, Fresh!Mindworkz, (2012)
Platzierung: 4th at Pixeljam 2012


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Von Fresh!Mindworkz kommt mit Das Experiment eine Demo, die minimalistischer kaum sein könnte. Eigentlich gibt es hier nur eine Szene zu sehen, die mit ihrem Wireframe-Look kaum für Aufsehen sorgt. Warum also berichten wir über dieses Werk der beiden Ungarn Pasy (Code, Design) und Vincenzo (Musik)? Weil der wunderschöne Ambient-Sound eine dermaßen dichte Atmosphäre kreiert und die einzelnen Objekte dieser Szenerie in fantastischer Kleinstarbeit perfekt auf die Musik abgestimmt wurden. Überall flackert es im Rhythmus der Klänge, es schälen sich Ringe aus dem Boden und ziehen sich in bester Equalizer-Manier wieder zurück. Das macht auch auf einem Netbook noch eine gute Figur, klingt noch besser und verwandelt im dunklen Ubahn-Tunnel den kleinen Klappcomputer zur VJ-Maschine.
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koSTki, Kiki Prods, (2012)
Platzierung: 1st at VIP 2012


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Irgendwie schmeckt koSTki von Kiki Prods nach alter Bratwurst, obwohl es sich bislang um die vielleicht beste Demo der Franzosen handelt. Der Grund? Das altbackene Design, dessen einzelnen Szenen nicht so recht miteinander harmonieren möchten und auch nur von mittelmäßiger Dance-Mucke mehr schlecht als recht zusammengehalten werden. Die Roboter-Modelle und die an Minecraft erinnernde Vulkanlandschaft sind charmant gestaltet, ein bisschen mehr Schwung und Rasanz hätten der Siegerdemo von der VIP 2012 aber durchaus gut auf den Blechpanzer gezimmert werden können. So bleibt ein Werk übrig, dessen Gestaltungsmöglichkeiten schon vor zehn Jahren hätten besser gelöst werden können. Die hübschen Robotergrafiken und -modelle reissen's aber raus und in Sachen Technik haben die Jungs auch einiges seit ihrem letzten Auftritt dazugelernt.
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Cortez, Gammel Opland af 1891, (2012)
Platzierung: 1st at The Gathering 2012


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2011: We crave sustenance. 2010: Phon. 2009: Rupture… Die Siegerdemo der The Gathering Demo-Party bürgt Jahr für Jahr für herausragende Qualität. Somit muss auch Cortez von Gammel Opland af 1891 ein würdiger Gewinner sein. Ist er auch! Denn mit Matrix-ähnlichen Roboterwesen samt schick animierten Tentakelgewusel punktet das Ding mit dem coolen Roboter-Elektro-Track beim Zuschauer. Die hervorragenden 3D-Modelle sind es, die trotz des ein bisschen eintönigen blau-grauen Texturenkleids für Furore sorgen, auch wenn deren Animationen nicht immer einen professionellen Eindruck hinterlassen. Dafür geht Cortez von Anfang an richtig gut ab und ist die bislang beste Demo der Norweger.
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Axxelerate, Frequency / Popsy Team, (2012)
Platzierung: 8th at Revision 2012


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Mit Axxelerate wird die Tradition von futuristischen Rennspielsequenzen in französischen Demos fortgeführt. Schon Oxygene haben anno 1995 in ihrer Amiga-Demo 'Vision' einen Wipeout-Klon gezeigt. Nun legen Frequency und Popsy Team nach. Rasend schnell jagen sie ihren Gleiter durch einen ansprechend gestalteten City-Parcours, treiben uns aus der Egoperspektive durch luftig hoch angebrachte Ringe und bezaubern uns dabei akkustisch mit Dance-Musik. Die passt wahrlich gut zum Geschehen und legt noch einmal ein paar PS zusätzlich zur rasanten Show hinzu. Die Minuspunkte bei Axxelarate: Die meisten Texturen und auch Modelle könnten detailreicher sein und können beispielsweise zu keinem Zeitpunkt mit Bombast-Krachern wie der neuen Demo von Panda Cube mithalten. Dafür ist das Logo-Artwork hier schlichtweg erhaben.
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Omnis Ars Imitatio Naturae Est, Nuance / Extrait, (2012)
Platzierung: 5th at Revision 2012


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Fesch ist das, was uns Nuance und Extrait mit Omnis Ars Imitatio Naturae Est auftischen. Sie laden uns ein in eine sehr stilvoll gestaltete Welt voll geisterhafter Fliegen, pulsierender Wurzelstöcke, bezaubernder schwebender Inseln und einer Bergwelt im Tron-Stil. Der hohe Detailgrad der Texturen, die perfekte Farbstimmung und der ins Blut gehende Drum 'n' Bass Soundtrack fesseln uns von der ersten Sekunde an. Die Kooperation der beiden Gruppen sollte unbedingt weitergeführt werden, wenn solch großartige Früchte dabei herauskommen.
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0x4, Linus, (2012)
Platzierung: 6th at Revision 2012


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Wer auf raffinierte, farbenfrohe Partikel-Spielereien steht, der wird bei 0x4 sein Glück finden. Zu brachialen Beats wirbeln und rasen die Punkte in wilden Formationen umher und lassen uns ein ums andere Mal den Mund offen stehen. Nur ein bisschen kurz ist das alles geraten.
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Rite of Ember, Nuance, (2012)
Platzierung: 4th at Revision 2012


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Mit Rite of Ember pinseln Nuance ein stilvolles, atmosphärisch einmaliges Aquarell. Zu Hermaniaks bezaubernder Musik wickeln sich Partikelströme um kugelhafte Gebilde, lösen sich auf in einem Meer aus prächtigen Farben und finden immer wieder einen Weg, neues pulsierendes Leben zu schaffen. Willkommen in der zauberhaften Welt von Rite of Ember.
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Pord Tuo, Floppy, (2012)
Platzierung: 3rd at Revision 2012


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Nur ein paar Partikelströme sind in Pord Tuo von Floppy die meiste Zeit zu sehen. Zumeist starrt man auf einen weißen Bildschirm mit ein paar blassen Punkten, was nicht unbedingt zu gefallen weiß. Dass der Funke dennoch überspringt liegt am Konzept der Schlichtheit selbst, sowie an dem grandiosen Industrial-Track von Traymuss, dessen Soundfängen man sich nur schwer entziehen kann. Dazu gibt's fesche Logos und einen tollen Wasserblaseneffekt, was das Stück für alle Liebhaber der Schlichtheit wiederum interessant macht.
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ReText, Brainstorm, (2012)
Platzierung: 2nd at Revision 2012


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Mu6k präsentiert mit ReText seine zweite Textmode-Demo und bringt auch hier wieder die ASCII-Welt zum Beben. Begleitet von Parsecs coolem Synth-Sound wirbeln hier die bunten Herzchen und Quader stilvoll herum, formen sich zu Wirbeln, Würfeln und Kugeln, dass es eine Augenweide ist. Flüssig geht es von einer Szene zur nächsten. Immer wieder warten neue Überraschungen auf den Betrachter und geben ihm dieses wundervolle Oldskool-Prickeln. Note: Eins mit Stern!
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Radiotherapy, Alcatraz / Scoopex, (2012)
Platzierung: 1st at Revision 2012


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Uff, da bleibt einem die Spucke weg! Radiotherapy ist nach Azathioprine bereits die zweite Browser-Demo von Alcatraz, bei der sich Szenelegende Digisnap für den Code verantwortlich zeigt. Dieses Mal haben sie sich noch Verstärkung von Scoopex mit ins Boot geholt, und zwar in Person von Noogman, der sich für die 3D-Szenen und ein paar 2D-Grafiken verantwortlich zeigt. Das Resultat ist wieder einmal umwerfend. Radiotherapy besticht mit richtig fetten 3D-Szenen, wobei die Killerszene schlechthin gleich zu Anfang mit dem Würfelkopf auftaucht. Doch auch der Rest ist wahrlich erhaben, toll gestaltet und wird von herrlichen Bildern von Peach, sowie dem Bombast-Sound von Keito perfekt begleitet.

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