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Mathog,
PlayPsyco, (2013)
Platzierung: 1st at The Gathering 2013
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| Moment! Das ist doch dieses Spinnen-Dingens aus der 'House of Spunk' Demo von Gammel Opland af 1891. Und dass sich Objekte plötzlich ein Würfelkleid überziehen hat man auch in deren letzter Demo gesehen. Dazu passt auch noch dieselbe Farbgebung und die Tatsache, dass beide Gruppen aus Norwegen stammen. Sherlock Holmes, bitte kombinieren sie! Veröffentlichen die Jungs von PlayPsyco etwa auch noch Demos unter einem anderen Label? Wäre ja nicht das erste Mal. Man muss sich nur Kewlers und SQNY vor Augen halten. Oder Traction und Luminesce, Limp Ninja und Synesthetics... Wie dem auch sei, dieses Mathog rockt! Zum einen gefällt uns der Debris-Effekt. Allerdings sind es hier Metaballs-ähnliche Blubberblasen, welche die Hauswände herabgleiten. Auch finden wir die Übergänge gelungen. Von den ersten Spinnenroboter-Klettereien über die Transformation hin zum menschenähnlichen Blechkameraden, der mit viel Audio-Kawumms durch die Gegend sprintet und mit Partikel und Ribbons spielt. Es ist zwar kein zweites 'We crave Sustenance', was PlayPsyco hier abliefern, aber Unterhaltung auf einem sehr ansprechenden Niveau. |
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1 Finger,
Kewlers, (2013)
Platzierung: 5th at Revision 2013
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| Nun machen's die Kewlers also auch auf dem Mac. Das ist nämlich die Ursprungsplattform, auf der 1 Finger erschienen ist. Mittlerweile gibt es aber Ports für Windows und Linux. Was gibt's zu sehen? In schnellem Stakkato wechseln sich die Bilder und Objekte im passenden Rhythmus zur tollen Techno-Klampfe von Little Bitchard ab. Überall blitzt es, weshalb Personen, die so ein grelles Gewitter nicht gewohnt sind, lieber Abstand vom Anschauen dieser Demo nehmen sollten. Alle anderen aber, die dürfen sich auf eine klassische Demo mit guter Musik freuen. |
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PRVR,
Youth Uprising / PRVR, (2013)
Platzierung: 2nd at The Gathering 2013
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| Berge, unendliche Weiten. Angesagt seit Elevated die Herzen der Demo-Freaks eroberte. Auch Youth Uprising zeigen welche, die sogar ziemlich schön geraten sind. Nur die heftigen Popups stören, denn die weiter hinten gelegenen Gebirgsketten ploppen völlig abrupt ins Bild. Ein positiver Gesamteindruck bleibt, obwohl nicht viel Abwechslung geboten wird. Das liegt zum einen an den hübschen Felsen, zum anderen an der tollen Musik von Ferris, die sich dieses Mal stark am Drum 'n' Bass Act 'High Contrast' orientiert. |
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Glenz Vector from Hell,
Razor 1911, (2013)
Platzierung: 8th at Revision 2013
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| In Zeiten, in denen Dubstep bei der Musik für Demos regiert, sagen Razor 1911 'Dubstep my ass' und bringen den Heavy-Metal-Chip zurück auf die Bühne. Zu brachialen Riffs von Musiklegende elmobo (Moby!) schleudert uns Rez seinen typischen Oldskool-Stil entgegen, mit einem wunderschönem Spikeball, ein bisschen Mandelbox-Fliegerei und einigen Logos und Bildern von Made - einer weiteren Lichtgestalt aus der französischen Demoszene. Lang ist dieses Glenz Vector from Hell jedoch nicht. Dafür aber vermittelt es perfekt die Werte der Demoszene und ist noch dazu schön anzuschauen. Und dass Moby nach Jahren der Szene-Abstinenz mit solcher Wucht zurück kommt, ist noch viel schöner! |
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PC-07: Breached,
Panda Cube, (2013)
Platzierung: 4th at Revision 2013
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| Panda Cube, ach Panda Cube! Ihr habt so viel Potential. Wieder einmal habt ihr hochdetaillierte 3D-Szenen gebastelt, die genauso gut aus einem 3D-Shooter stammen könnten. Unglaublich viel Arbeit steckt in diesen Modellen, wenn auch die Texturen und 3D-Sachen in Cocoons Exoframe noch besser aussehen. Aber was macht ihr nur daraus. Da habt ihr diese mächtigen 3D- und Engine-Skills, packt einen absolut treibenden, grandiosen Soundtrack zu euren Szenen dazu - den vielleicht besten bislang in diesem Jahr. Und dann kommen da nur zwei kurze Szenen ohne jede Seele heraus? Wo ist der Stil, der eine gute Demo ausmacht? Natürlich macht es auch eine Menge Spaß euer Breached anzuschauen, aber es wird in Vergessenheit aufgrund der genannten Fehler geraten. Was es aber eigentlich aufgrund von Optik und Sound nicht darf! |
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Project:Ion,
Nuance / Vantage, (2013)
Platzierung: 3rd at Revision 2013
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| Was so unscheinbar, als Sidescroller mit Equalizer und ein paar bunten Steinen, beginnt, wird bald schon zum wahren Effektfeuerwerk. Dann wird ein ausgewachsener 3D-Minotaur in Echtzeit modelliert, toll gemachte Greetings rollieren durchs Bild und auch die Kugel, auf der sich die Partikel spiegeln, schindet Eindruck. Musik und Szenen sind hervorragend aufeinander gestimmt, womit man auch gleich zwei wichtige Merkmale hat, die eine gute Demo auszeichnet. Und davon hat Project:Ion eine ganze Menge. |
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Intrinsinc,
JvB, (2013)
Platzierung: 6th at Revision 2013
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| An der Atmosphäreschraube drehen JvB (Code) und Xiny6851 (Musik). Und zwar mit recht einfachen, aber gut funktionierenden Mitteln. Da haben wir etwa einen Soundtrack, der von Anfang bis Ende gemächlich dahin plätschert, sich kaum verändert und dennoch viel Stimmung erzeugt. Er passt zu den ganz in Grau gehaltenen Szenen, aus denen sich immer wieder Würfel oder Kugeln hervorschälen. Dann wieder zerlegen sie sich in ihre Einzelteile, drehen und morphen ein wenig und lullen uns mit ihrem schillernden Look mächtig ein. |
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House of Spunk,
Gammel Opland af 1891, (2013)
Platzierung: 11th at Revision 2013
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| Code-Recycling aus Cortez scheint hier das Motto gewesen zu sein. Zumindest sieht House of Spunk, das neue Werk der Gammel Opland Gang aus Norwegen danach aus. Die bläuliche Farbgebung ist gleich geblieben, auch dass sich diverse 3D-Objekte plötzlich in ein Würfelkleid hüllen. Fesch sind vor allem die Partikelszenen zu Beginn, sowie die futuristischen 3D-Modelle. Nur der Soundtrack nervt dieses Mal ein wenig, klingt er doch zu sehr nach dem Standard-Rezept für Dubstep-Geschredder. Und das langweilt inzwischen doch ein wenig. |
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Exoframe,
Cocoon, (2013)
Platzierung: 2nd at Revision 2013
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| Wo das Cocoon-Label drauf klebt, steckt natürlich auch zu 100% Cocoon drin. Was also sollten wir anderes als eine todschicke, technisch topaktuelle 3D-Flybye-Demo erwarten? Genau damit machen uns die Franzosen auch die größte Freude. Guille, Programmierer des grafischen Bombast-Spektakels, beamt uns auch gleich mitten hinein in eine fantastische Welt, die seine Next-Gen-Engine mit allen aktuellen Technikkniffs und -tricks darstellt. Kein Wunder, dass der das drauf hat, denn der gute Mann ist seit Urzeiten in der Spielebranche aktiv und zeichnet sich für das Grafikgerüst von Spielen wie City Life oder Silverfall verantwortlich. Da auch die Grafik-Gurus Nytrik und NTSC mit an Bord sind, wissen Kenner, dass wieder allerlei futuristischer Maschinen-Schnickschnack und das ein oder andere dämonische Gesicht mit von der Partie ist. Gemeinsam mit den rasanten Beats, die dieses Mal von Hoffman stammen, rasen wir also von einer grafisch imposanten Szene zur nächsten, erfreuen uns an dem perfekten Spiel zwischen Musik und Optik und versinken in einem, zumindest in der Demoszene, nur selten gesehenen, grafischen Detailreichtum. Cocoon wie es leibt und lebt! |
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Interludium,
Royal Belgian Beer Squadron / Darklite, (2013)
Platzierung: 11th at Revision 2013
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| Pinkelpause auf der Revision 2013 für das Compo-Team - dank dieser Demo! Ideen gibt's, die sind so irrwitzig und grandios, dass man sie einfach lieben muss. RBBS und Darklite haben mit Interludium ein Echtzeit-Aquarium gebastelt, das explizit dazu auffordert die Toilette zu besuchen und gleich noch ein kühles Bier zu holen. Sieben Minuten hat man dafür Zeit, wobei ein Countdown die aktuell verstrichene Zeit einblendet. Optisch ist das alles nett gemacht, doch ist es vor allem die Musik, von der dieser 'Break' lebt. Mit Hammond-Orgel, harten Gitarren und Drums unterhält T-101 wieder einmal prächtig und macht diese Pausen-Demo zusammen mit der verrückten Idee zu etwas Besonderem. |

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