Uncharted 4: A Thief's End - Test, Action, PlayStation 4 - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: Naughty Dog
Publisher: Sony
Release:
10.05.2016
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ab 13,88€
Spielinfo Bilder Videos

Metal Gear lässt grüßen

Man kann auch im Team schleichend vorgehen und sich im hüfthohen Gras verstecken, um Wachen lautlos auszuknocken. Sobald man das versucht, gehen auch Sully, Elena oder Sam in die Hocke und suchen Deckung. Schon vor der Infiltration oder dem Gefecht kann man das Vorfeld erkunden und Gegner markieren, so dass sie permanent sichtbar und auch für die KI als Ziele definiert sind. Aber Vorsicht: Reckt man seinen Kopf zu lange für dieses Markieren aus dem Gras, füllt sich über den Wachen eine Alarmanzeige - von Weiß für "Unsichtbar" auf Gelb für "Neugierig" und schließlich auf Rot für "Alarmiert". Im gelben Zustand kommen die Wachen näher und inspizieren die Gegend, im roten Zustand durchkämmen sie koordiniert die Gebiete, sichern sich ab und suchen auch gezielt im Gras.

Klasse ist, wenn Sam dann z.B. auch noch selbstständig eine Patrouille im Vorbeigehen packt und lautlos erledigt! Geht

Man muss nicht sofort feuern, sondern kann auch schleichend vorgehen.
Man muss nicht sofort feuern, sondern kann auch schleichend vorgehen.

man in den Nahkampf, kann man sich gegenseitig unterstützen: Der eine hält den Gegner, der andere knockt ihn aus. Sie halten sich also weitgehend an die eigene Taktik, ohne dass man ihnen Befehle geben muss. Man hat so viel Gelände und Alarmanzeigen bei der Infiltration zur Verfügung, dass man fast an die Einsätze in Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain erinnert wird - wer es subtiler mag, kann übrigens alle Anzeigen abschalten! Weniger klasse ist, dass die Gegner-KI manchmal blind für die Bewegungen der Begleiter zu sein scheint (Ellie aus The Last of Us lässt ein wenig grüßen...) oder selbst offensichtlich nicht im Gras, sondern auf offenem Feld liegende Waffen oder erlegte Kumpel übersieht, die man übrigens auch nicht nachträglich dorthin ziehen kann - hier erkennt man, dass es eher um Stealth-Action light geht. Aber im Rahmen dieses Abenteuers ist das eine Bereicherung.

Spektakuläre Arcade-Action

Ihr mögt es spektakulärer? Spätestens wenn man sich über den neuen Greifhaken an klar markierten Fixpunkten in die Luft schwingt, um sich mit einem punktgenauen Faustschlag auf die Wache in die Tiefe zu stürzen, weht auch der filmreife Arcade-Wind in den Gefechten. Und es macht richtig Laune, hier mal für Chaos und Bullethell zu sorgen. Allerdings muss man da ganz schön aufpassen. Olympiareife Akrobatik und filmreife

Knockout aus der Luft? Kein Problem.
Knockout aus der Luft? Kein Problem.

Koop-Takedowns reichen genauso wenig aus wie die Hilfe von Sully und Sam, die zwar beide ordentlich austeilen und feuern, aber z.B. nicht heilen. Wenn Nathan getroffen wird, färbt sich das Bild dunkler und er muss erst für ein paar Sekunden einen ruhigen Ort finden, um sich zu erholen. Stirbt er dennoch, sind die automatischen Rücksetzpunkte so fair, dass man quasi sofort wieder loslegen kann.

Ohne eine gewisse Taktik geht nichts. Wer es brachial mag, der kann zwar dank explosiver Fässer bis hin zu Granatwerfern einiges in die Luft jagen, wird aber sehr schnell feststellen, dass man à la Rambo nicht immer erfolgreich sein wird, zumal Deckungen gnadenlos in Einzelteile geschossen werden. Und spätestens wenn die schweren Spezialeinheiten auftauchen, kann es wie in Killzone richtig knifflig werden: Nur wenn man ihnen den Helm vom Kopf schießt, sind sie überhaupt verwundbar. Vorher hat man auch im Nahkampf keine Chance, der übrigens einige Überraschungen bieten kann. Man wird auch selbst festgehalten und muss sich dann per Griff befreien; außerdem hängen sich Wachen, die man eigentlich in einen Abgrund ziehen wollte, manchmal an den eigenen Beinen fest - da hilft nur ein Reaktionstest. Besonders vielfältig sind die Gegnertypen übrigens nicht: Man hat es eigentlich nur mit den immer gleichen Söldnern zu tun.

Kommentare

VincentValentine schrieb am
Wenn man bedenkt das UC4 aufgrund der Entwicklungsumstände trotzdem noch solch ein hervorragendes Spiel geworden ist, bin ich umso mehr auf TLOU 2 gespannt welches eine normale Entwicklung und genug Zeit haben sollte und nicht neue Ideen wie bei UC4 rausgestrichen werden müssen
muecke-the-lietz schrieb am
Stalkingwolf hat geschrieben: ?
22.10.2018 12:38
Es gab 2 Stellen bei denen musste ich fummeln.
1x im Treppenhaus des Piraten bei der versperrten Tür. Da kam von allen Seiten alles angeflogen.
Und am Ende in dem Schiffsfriedhof bei dem man sogar gegen 2 gepanzerte Kerle kämpfen musste.
Dort lag aber auch eine goldene Pistole herum, welche zumindestens einen direkt ausschaltete.
Und das rollen und in Deckung gehen ein Knopf ist war schon bei GoW ab und zu ein Todesurteil.
Wegen dem Ende
SpoilerShow
Ich dachte auch es kommt noch etwas übernatürliches und bin etwas zwiegespalten. Zum einen bin froh und die Story ist dadurch Bodenständiger, aber auf der anderen Seite gab es so nur 0815 Kanonenfutter mit einem eher langweiligen Fechtduell am Ende. Aber als alter Elvira Experte konnte ich erkennen woher die Schläge kommen und rechtzeitig links oder rechts klicken ... /cheer .... ne also das Ding war ein furchtbar langweilige Endboss
Lost Legacy kaufe ich mir aber nicht. Ich finde die beiden Damen nicht wirklich interessant und das Spiel soll ja ein Semi Openworld Spiel sein.
Ich würde es dir empfehlen. Die Open World ist nur ein Kapitel und eher ein offenes Level, und das Spiel hält schon noch einige Überraschungen bereit. Zudem fühlt es sich an manchen Stellen eher wieder wie die Vorgänger an, und ist generell auch ein wenig leichtfüßiger, als das stellenweise recht ernste U4.
Und die Mädels sind in dem Teil auch interessanter, als bei ihren bisherigen Auftritten, können einen Nate aber natürlich nicht ersetzen.
MrLetiso schrieb am
xKepler-186f hat geschrieben: ?
22.10.2018 12:09
Nicht nur Indiana Jones, sondern auch Uncharted.
Touché! :Blauesauge:
Stalkingwolf schrieb am
Es gab 2 Stellen bei denen musste ich fummeln.
1x im Treppenhaus des Piraten bei der versperrten Tür. Da kam von allen Seiten alles angeflogen.
Und am Ende in dem Schiffsfriedhof bei dem man sogar gegen 2 gepanzerte Kerle kämpfen musste.
Dort lag aber auch eine goldene Pistole herum, welche zumindestens einen direkt ausschaltete.
Und das rollen und in Deckung gehen ein Knopf ist war schon bei GoW ab und zu ein Todesurteil.
Wegen dem Ende
SpoilerShow
Ich dachte auch es kommt noch etwas übernatürliches und bin etwas zwiegespalten. Zum einen bin froh und die Story ist dadurch Bodenständiger, aber auf der anderen Seite gab es so nur 0815 Kanonenfutter mit einem eher langweiligen Fechtduell am Ende. Aber als alter Elvira Experte konnte ich erkennen woher die Schläge kommen und rechtzeitig links oder rechts klicken ... /cheer .... ne also das Ding war ein furchtbar langweilige Endboss
Lost Legacy kaufe ich mir aber nicht. Ich finde die beiden Damen nicht wirklich interessant und das Spiel soll ja ein Semi Openworld Spiel sein.
xKepler-186f schrieb am
MrLetiso hat geschrieben: ?
22.10.2018 11:35
xKepler-186f hat geschrieben: ?
22.10.2018 11:17
Mich hat eher etwas an der Story gestört
SpoilerShow
Und zwar, dass es diesmal keinen übernatürlich Twist gab. Ich hätte am Ende doch gerne gegen verfluchte Piraten gekämpft. Das fand ich schade. Witzig hingegen war, dass in den Dialogen auf genau diese Möglichkeit hingewiesen wurde. Das war charmant.
... und genau das fand ich diesmal sehr gut :lol: Ist eben Geschmackssache. Aber soetwas erwartet man natürlich, wenn man von Indiana Jones kommt. Ich war am Ende dann doch sehr erleichtert.
Nicht nur Indiana Jones, sondern auch Uncharted. Muss man fairerweise sagen. Es war aber auch kein Beinbruch :)
schrieb am

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