Sekiro: Shadows Die Twice - Test, Action, Xbox One X, PlayStation 4 Pro, PC - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: From Software
Publisher: Activision
Release:
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
Alias: Sekiro
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Spielinfo Bilder Videos

Schwachpunkte in der KI

Beim Wachverhalten zeigt sich allerdings ein Schwachpunkt: Mit den je nach Sicht weiß, gelb oder rot gefüllten Dreiecken über den Köpfen weiß man in etwa, wo sie sich befinden und wer einen gesehen hat. Das kennt man u.a. aus Uncharted und damit kann man ein wenig vorausplanen. Allerdings vermisst man das bei den Wachen, die sich zwar alarmieren und sammeln, um Sekiro zu verfolgen, aber dabei recht simple Muster anwenden - oder doch vergessen, sich kurz Bescheid zu geben. Schön ist immerhin, dass es manchmal spezielle Alarmeinheiten gibt, dass einen Hunde früher wittern und ihr Bellen die Verstärkung ruft oder dass Wachen mit Steinen nach einem werfen, wenn man irgendwo auf einem Dach entdeckt wurde. Da ist man allerdings so lange vollkommen sicher, bis ein Bogenschütze oder jemand mit einer Hakenbüchse einen im Visier hat.

Zwar reagieren Wachen auf Leichen, die man auch gar nicht wegschleppen kann, aber dafür müssen sie fast vor ihnen stehen,

An die Wand lehnen, Keramiksplitter werfen, abwarten.
An die Wand lehnen, Keramiksplitter werfen, abwarten.

sehen sie also nicht auf ein paar Meter - an anderer Stelle sehen sie einen plötzlich durch Wände. Außerdem reagieren und suchen alarmierte Wachen viel zu verzeihlich bzw. zaghaft, so dass man zuschlagen und dann in aller Ruhe abwarten kann. Manchmal bleibt die KI auch irgendwo hängen oder reagiert selbst dann nicht, wenn ein Keramiksplitter direkt vor ihren Füßen scheppernd aufprallt; manchmal wirft Sekiro auch selten dämlich, wenn Feinde schräg über ihm stehen, denn die Wurflinie darf nicht schräg sein - da erkennt man die alten Schwächen.

Tengu-Alarm in der Burg

Das klingt aber schlimmer als es ist, denn man muss eine Burg mit zwei, drei Patrouillen erstmal säubern, ohne zu sterben! Nicht ohne Grund gibt es die Unsichtbarkeitstränke. Außerdem lockern die Erfolgserlebnisse in diesen Situationen natürlich das sonst so knallharte Ringen um den Sieg auf - hier kann man durchschnaufen. Und es sind keine atmosphärischen "Gamebreaker" wie in anderen Spielen, in denen man trotz der Dummheit der Gegner zum Helden stilisiert wird oder ohne sein Zutun die nächste Zwischensequenz samt Feierszene erreicht. Trotz schwacher KI geht ohne Skills gar nichts: Wer sich keinen Plan zurechtlegt, killt auch keine komplette Burgbesatzung. Zudem wartet immer irgendwo ein mittlerer Boss, an dem man vorbei muss.

Und man bekommt irgendwann auch sagenhafte Feinde, die die KI-Schwächen noch weiter in den Hintergrund rücken. In der Mitte des Spiels, wenn man den brennenden Bullen besiegt hat, entsteht nämlich auch in der Höhe ein Gegengewicht, so dass

Die Ashina-Burg ist ein herrlich verwinkelter Schauplatz.
Die Ashina-Burg ist ein herrlich verwinkelter Schauplatz.

das Schleichen sogar länger motiviert als in Dishonored, wo man zu früh zu stark war und im letzten Drittel selbst Bosse leicht erledigte. Spätestens wenn die Tengu, die Vogelmenschen, in der wunderbar verschachtelten Ashina-Burg auf den Dächern lauern, wird es auch dort oben deutlich kniffliger - und auf neue Art unterhaltsam. Sie lauern hinter Ecken, teilweise zu zweit und verfolgen einen sowohl mit Wurfklingen als auch mit temporeichen Attacken oder Feuer.

Und das richtig Coole sind ihre schwebenden Alarmanlagen: Manchmal erkennt man an Seilen befestigte Drachen, die weit oben in der Luft schweben. Zunächst habe ich das ignoriert und mich immer wieder gewundert, woher plötzlich diese brüllenden Kamikaze-Tengu kamen, die sich wie Raketen auf mich stürzten. Als ich diese Drachen mit einem Fernglas genauer studierte, erkannte ich einen schwarzen Schatten, der sich dahinter bewegt - daher kam der Tengu! Ich kann gar nicht sagen, wie viel Spaß es machte, sich heimlich tötend durch diese schwer bewachte Burganlage zu bewegen und in ihr Inneres vorzustoßen. Zumal man auch dort wieder gefordert wird: Plötzlich tauchen blau gewandete Wachen auf, die mit ihrem fordernden Kampfstil jede KI-Schwäche ausgleichen.

Kommentare

Kefka schrieb am
Uff, gestern hatte ich den ersten Bossfight, der mich wirklich ins Schwitzen gebracht hat.
(Achtung Spoiler)
Es war
SpoilerShow
der Uhu (Vater), beim zweiten Besuch im Hirata Anwesen.
Normalerweise kann man sich ja nach einiger Zeit die Moves einprägen, aber bei dem ist mir das super schwer gefallen.
Astorek86 schrieb am
Minimax hat geschrieben: ?
03.05.2019 09:13
Randall Flagg78 hat geschrieben: ?
02.05.2019 13:06
Man muss sich sehr genau damit auseinandersetzen,
Findest Du?
Ich bin zwar nicht Minimax, möchte aber auch darauf antworten ;) . Das Kampfsystem hat halt wieder ein paar Kniffe, die einem das Spiel nicht erklärt und man selbst herausfinden muss. Etwa
SpoilerShow
während man den Gegner mit eigenen Attacken angreift, dieser ebenfalls mit einem markanten Klirren der Schwerter parieren kann. Hat man das einmal intus, lernt man selbst automatisch, nach diesem markanten Ton ebenfalls zu parieren, da einem sonst der Gegner beim nächsten Angriff mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel Lebensenergie abzieht.
Das wird im Spiel mit keinem Wort erwähnt, ist aber für mich als Spieler absolut befriedigend, wenn ich das nach einigen Kämpfen selbst herausfinde. Zugegeben kann ich da auch irgendwo den Vorwurf eines Rhythmus-Spiels nachvollziehen, dennoch sind solche Momente, wo man die Mechanik durchschaut, das Salz in der Suppe.
Dark Souls hatte das auch, dort wurde es aber teils wirklich übertrieben (auf DS1 bezogen: Konter waren eklig und echt nicht gut ausführbar; und kein Hilfetext sagt dir, dass bereits 25% des Maximalgewichts etwas an deiner Mobilität ändert). Sekiro wirkt auf mich, als habe man genau diese Punkte verfeinert und das zieht sich durchs Spiel^^.
Der Fairness halber kann ich keinen Vergleich zu DS2 und DS3 anstellen, da ich beide nicht weit genug gespielt habe (ich wollte wenigstens noch DS1 vorher beenden...).
welche Taktik zielführend ist, welcher Konter,
Der Typ hat nen Speer mach ich nen Speer-Konter.
[/quote]
Macht er einen Rundumschlag, springst du.
Macht er einen Greifangriff, schlägst du zu oder nimmst Reißaus.
Mit dem Speer kann der Typ auch einen "normalen" Angriff machen, wodurch der praktische Mikiri-Konter nicht mehr wirkt.
Bei einem Sprungangriff mit großen Radius hilft dir auch nur eine bestimmte Taktik.
Das alles mit Souls-typischer Bestrafung bei Treffern (ein...
Minimax schrieb am
Gut ich ziehe das eindimensional zurück. Trotzdem ist bis auf die Innovation der Haltung noch sehr viel Luft nach oben. Plus ich mags halt einfach nicht :D
Randall Flagg78 hat geschrieben: ?
02.05.2019 13:06
Man muss sich sehr genau damit auseinandersetzen,
Findest Du?
welche Taktik zielführend ist, welcher Konter,
Der Typ hat nen Speer mach ich nen Speer-Konter.
ggf. welche Items.
Rote Augen - Öl+Flammenwerfer
Schild - Axt
Richtig spannend finde ich die Erkenntnis, dass die Anzeige der Haltung des Feindes sehr viel mehr Relevanz hat als sein Lebensbalken.
Das stand in jedem Test, was daran spannend? Technisch gesehen ein Gegner mit regenerierender Health. Abwartetaktik geht da halt nicht.
Auch das man nur eine Waffe hat stört mich nicht. In den meisten Spielen hast Du halt 1 Million verschiedene Waffen und nutzt am Ende auch nur eine.
Oder eben das Super Duper Schwert, welches Du nach einem Level Up durch das nächste ersetzt.
Definitiv. Die Waffenauswahl ist bei vielen Spielen schlecht. Dark Souls 3 war was die Waffen anging meines Erachtens ein Schritt nach vorne. Da musste (ich) öfters mal wechseln, im Gegensatz zu den Vorgängern.
winkekatze schrieb am
Swar hat geschrieben: ?
02.05.2019 18:35
nach einer gewissen Zeit stellt sie eins her und kannst die Opfer heilen.
einmal am buddah rasten reicht aus, dann ist es fertig.
Swar schrieb am
Folgendes muss beachtet werden.
Wenn man ins Lager zurückkehrt, sitzt Emma beim erkrankten Bildhauer, untersucht sein Blut und stellt fest, das es nicht ausreicht um die Drachenfäule zu heilen, dann bittet sie dich eine Probe von irgendeinen Opfer einzusammeln, um ein Heilmittel fertigzustellen, dann wird bei den Erkrankten die Option "Blutprobe sammeln" freigeschaltet und bringst ihr dann eine Probe, nach einer gewissen Zeit stellt sie eins her und kannst die Opfer heilen.
schrieb am

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