Death Stranding - Test, Action, PlayStation 4 - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: Kojima Productions
Publisher: Sony
Release:
Q2 2020
08.11.2019
Jetzt kaufen
ab 56,90€
Spielinfo Bilder Videos
Der weite Weg in den Westen
 
In den ersten Stunden ist Sam vor allem auf eines angewiesen: seine Füße. Sie tragen ihn von A nach B. Er beginnt seine Odyssee an der Ostküste und kann weitere Orte dem digitalen Netzwerk der UCA hinzufügen, wenn er sie überzeugt - meist, indem er ihnen dringend benötigte Fracht liefert. Dann kann er die Station an einem Terminal mit dem Rest verbinden und man sieht auf der Karte der USA, wie langsam ein Wegenetz entsteht, bis ganze  Regionen eingefärbt werden.  
 
Die Steuerung in der Schultersicht ist sehr präzise, egal ob es um Sam oder später Motorräder sowie Trucks geht. Aber das Gamepad ist voll belegt, so dass man sich erstmal an alle möglichen Aktionen und Funktionen gewöhnen muss – selbst das Gedrückthalten der Options-Taste ist relevant, wenn man auf Konstruktionen zugreift. Das ist aber dank der sanften Lernkurve kein Problem. Und es ist im wahrsten Sinne des Wortes schön zu sehen, welche vielfältigen Bewegungsabläufe man ausführen kann: vom Sprühen mit Spray nach hinten auf den Rücken bis zum Werfen von Behältern mit physikalischem Schwung, vom leichten Sprung mit dem Truck oder dem Greifen nach einem Halt, wenn einen die Strömung mitreißt.  
 
Hightech und Gadgets deluxe
 
Überall im Menü- sowie Art- und Spieldesign spürt man die DNA von Kojima Productions. Auch wenn Death Stranding ein komplett anderer Ansatz ist, löst sich dieses Studio nach der Trennung von Konami nicht komplett von seinen Wurzeln. Es ist übrigens eine schöne Parallelität zwischen Story und Studio, dass es in beiden auch um das Anknüpfen an Traditionen geht.  

Aufgepasst: Flüsse haben unterschiedlich starke Strömungen.
Aufgepasst: Flüsse haben unterschiedlich starke Strömungen.
Vieles erinnert in diesem Spiel an Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain. Da ist diese Hingabe für Hightech mit einem glasklaren Produktdesign, das in seinen Formen und Funktionen so überzeugend wirkt, dass man es gleich bei Amazon suchen will. Hinzu kommt die für die japanische Gesellschaft so typische Gleichzeitigkeit von Technologie und Übersinnlichem, die nicht nur in der Manga-Kultur, sondern viel tiefer im Shintoismus begründet liegt.
 
Aber auch akustisch gibt es nette Kleinigkeiten wie etwa die Wahl der Quelle, aus der BBs Stimme kommen soll – ihr könnt sie auch nur aus dem Gamepad erklingen lassen. Wenn es schreit, weil ihr gestürzt seid oder es einen Kampf gab, könnt ihr die Kapsel abnehmen und es beruhigen, indem ihr es hin und her bewegt. Der Vorteil: Je glücklicher es ist, desto besser wirkt es als Alarmanlage bei GDs.

Kommentare

IamYvo schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
Heute 05:11
Mich stört der Monster Energy Drink nicht. Finde nur bedenklich das er quasi als Heilung/Erfrischung des Protagonisten dient. Einem nicht sehr aufgeklärten Publikum...
Ich hab mir übrigens neulich mal einen Monster gegönnt. Dachte es unterstreicht vll noch ein wenig die Atmo beim Spielen. :lol: schmeckt scheiße. Ich bleibe bei eiskaltem Red Bull. Letzteres trinke ich tatsächlich gerne mal. Selten. Und nur weil es mir schmeckt.
Was meinst mit einem nicht sehr aufgeklärten Publikum? Die Kids von heute werden dieses Spiel bestimmt nicht anfassen :D
hydro skunk 420 schrieb am
Da hier vor Kurzem der Wunsch aufkam, all die Musikstücke auch außerhalb des privaten Raumes zu hören...
Spoiler
Show
Habt ihr schonmal eine eurer Konstruktionen (zum Beispiel Wachturm) geupgradet? Also so, dass ihr dann einen "Anpassungsplatz" erhaltet?
Falls ja, wisst ihr ja Bescheid. Falls nein... unbedingt nachholen.^^
Klar, es ist immer noch nicht so, dass ihr die Musik dann "mit euch tragen" könnt. Aber trotzdem schon ziemlich cool.
Xris schrieb am
Mich stört der Monster Energy Drink nicht. Finde nur bedenklich das er quasi als Heilung/Erfrischung des Protagonisten dient. Einem nicht sehr aufgeklärten Publikum...
Ich hab mir übrigens neulich mal einen Monster gegönnt. Dachte es unterstreicht vll noch ein wenig die Atmo beim Spielen. :lol: schmeckt scheiße. Ich bleibe bei eiskaltem Red Bull. Letzteres trinke ich tatsächlich gerne mal. Selten. Und nur weil es mir schmeckt.
Gesichtselfmeter schrieb am
Episode 7, lol. Wenn man denkt, Kojima hätte seinen Zenit an Abgedrehtheit irgendwo in der MG-Saga erreicht.
Diese Ideen...
Spoiler
Show
das Heartmans Fall von einem aufblasbaren Gummiboden sanft gebremst wird, dass man 3 Minuten wartet bis er sich von seinem Herztod erholt, oder das Sam beim rausgehen auf dem Grammophon scratched. Überhaupt die ganze Hintergrundgeschichte...
, ich kann nicht mehr :mrgreen:
Kojima könnte Tetris mit Zwischensequenzen machen und ich würde ihn feiern :lol:
Ich weiß nicht, was alle mit den Bosskämpfen haben...es kann und soll nicht alles Dark Souls sein. Und kaum ein Open-World Game, FPS oder TPS haben gescheite Bosskämpfe. Weder Gears, Halo, Uncharted, etc.
Metal Gear Bosse waren von der Inszenierung immer genial, aber selten spassig vom Gameplay...das waren eher clevere "Puzzle".
In Death Stranding finde ich die Ideen was Boss-Kämpfe im weitesten Sinne angeht bislang durchweg genial und frisch.
Bin jetzt in Episode 8 und
Spoiler
Show
die beiden Clifford-Begegnunen fand ich bislang spitze allein wegen der ganzen Atmosphäre.
Der Part in WWII war sogar spielerisch super-geil, das war wie plötzlich eine Battlefield Map solo gegen Skelett-Soldaten-Bots zu spielen...in einem DHL-Simulator!!! Die BTs werden auch immer krasser...wenn Du plötzlich zwei von den Tentakel-Löwen gegenüberstehst, ist Flucht doch die bessere Wahl. Die Teer-Typen am Boden haben jetzt auch neue Tricks auf Lager.
Grafisch zieht das Spiel stellenweise locker an Red Dead 2 vorbei. Bester Schneesturm in einem Videospiel und erst die
Spoiler
Show
Superzelle am Himmel
, Hammer.
Gebt dem Mann alle GOTY-Awards und den Hatern ausreichend Salzstangen. :lol:
DONFRANCIS93 schrieb am
Ich habe das Spiel nach knapp 80 Stunden endlich beendet und muss das Ganze erstmal sacken lassen.
Trotzdem erstmal eine Review, die im Laufe der nächsten Tage erweitert wird.
Für mich auf jeden Fall mit großem Abstand die einzigartigste Spielerfahrung dieser Konsolengeneration. Ich bin kein Fan von super langsamen Spielen, aber auch kein Actionfan à la CoD. Ein SotC habe ich geliebt. Ein RDR2 hat mich zum Beispiel eher enttäuscht. Diese erzwungene Verlangsamung des schon gemächlichen Spieltempos in bestimmten Situationen fand ich damals einfach nervig (z.B. Lager). Also ich bin ich eigentlich nicht der Gamer für diese Art von Spiel.
Hier hatte ich das Problem erstaunlicherweise aber (fast) gar nicht, da das Tempo über die 80 Stunden größtenteils gleich blieb.
Ich versuche zwar Spoilerfrei zu bleiben, packe sicherheitshalber aber alles hinter Spoilerzeichen
Spoiler
Show
Positive Aspekte:
- Das Gameplay ist erstaunlich spaßig, präzise und breit gefächert. Mir fällt kein Spiel ein, dass über so eine lange Spielzeit stetig neue Gameplayaspekte bietet und diese sinnvoll und spaßig einbindet (z.B. die Zipline).
- Die Steuerung von Sam ist extrem präzise, komplex und simpel zu gleich. Das balancieren macht Spaß und man muss L2/R2 nicht dauerhaft gedrückt halten
- Auch die allgemeine Konzeption ist so genial, wie simpel. Die Openworld ist dein Feind, den du erstmal bezwingen musst. Je mehr Zeit man in dieser Welt verbringt, desto mehr wird sie zum Spielplatz, man muss sie aber trotzdem respektieren.
Es ist schon irgendwie ironisch, dass viele Spieler, die das Spiel noch nie gespielt haben, es als schlechteste Form des Openworldkonzepts beschrieben haben (Wandersimulator), obwohl DS eigentlich das einzige Spiel ist, welches das Spielkonzept "Openworld" am meisten respektiert und gekonnt einsetzt. Die meist leere und mysteröse Welt ist der Star in diesem Spiel, während die OW in vielen anderen Spielen einfach nur als Deko dient.
- Story ist fantastisch. Anfangs sehr...
schrieb am

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