Test zu BioShock von unserem Leser "Mr. Nero" - 4Players.de

 
Science Fiction-Shooter
Entwickler: Irrational Games
Publisher: 2K Games
Release:
24.08.2007
Q3 2014
Q3 2014
24.08.2007
17.10.2008
Jetzt kaufen
ab 19,99€

ab 11,29€
Spielinfo Bilder Videos

Durchschnittswertung

90%Gesamt
93%
90%
90%

Alle Lesertests

Lesertest von Mr. Nero

Wer ein atmosphärisches Meisterwerk, einen grandiosen Ego-Shooter und eine Psychostory braucht, für den ist Bioshock von 2k aus dem Jahr 2007 ein wahres Meisterwerk gewesen. Ich kramme nun noch einmal etwas in der Vergangenheit und erkläre, warum das Spiel einfach seines gleichen sucht.

Bioshock spielt Unterwasser in der Stadt Rapture und man kommt durch einen Flugzeugabsturz dorthin. Danach irrt man ca. 15 Stunden in den Gängen Raptures umher. Leider kann man die Stadt nicht verlassen, also das Wasser dient nur zur Kulisse.

Atmosphäre. Dies ist wohl das Schlagwort, das Bioshock von Anfang bis zum Ende auszeichnet. So ein dichtes Horror-Szenario mit einer unfassbar bedrückenden Atmosphäre, einer für 2007 meisterhaften Grafik, dem Flair der 1960er Jahre und einem jederzeit passenden, oft düsteren Sound habe ich vorher noch nie gesehen. Ein atmosphärisches Meisterwerk.
Alle diese Faktoren umrahmen die konsequent schaurige Story, die zwischendurch sogar mit Überaschungen aufwartet, trotz des linearen Verlaufs.

Alles greift wie in einem Uhrwerk perfekt ineinander und bietet mal was komplett anderes. Gezählt sind die Tage eines Kriegsshooters, stilvolle Ballerei mit ununterbrochener Spannungskurve, die stetig ansteigt, ist nun gefragt.
Und Bioshock bietet genau das und noch viel mehr.

Das noch viel mehr sind beispielsweise Plasamide und Toniken, die einem wie in einem Rollenspiel die Möglichkeit geben sich auszurüsten. Ein Plasmid dient z.B dafür Feinde in Feuer aufgehen zu lassen oder Killerbienen auf sie zu hetzen. Toniken unterteilen sich ihrerseits noch einmal in drei Untergruppen: Körper, Technik und Kampf. Das heißt, man kann sich immer mit den nötigen Fähigkeiten ausrüsten.
Ein Nachteil gibt es bei den Plasmiden allerdings: Man braucht sie zu selten. Dafür sind sie dann doch später zu schwach und man greift lieber auf Waffen zurück.

Diese kann man übrigens auch nach belieben verändern. Zwar trägt man alle immer bei sich, man kann aber alle upgraden und mit unterschiedlichen Munitionstypen versehen. So gibt es Brandmunition, Panzerbrechende Kugeln für Sturmgewehr und co. und für den megamäßigen Chemowerfer gibt es Stickstoff, Napalm und Ionisches Gel.
Alos kann man auch an den Waffen schön rumbasteln.

Nun noch zu den Feinden im Unterwasserreich Rapture.
Da gibt es verschiedene Arten von Splicern, die mutierte, nicht mehr ganz normale, "Menschen" darstellen, die Unterwasser komplett verrückt geworden sind. Einer wirft z.B mit Feuer, während ein anderer Granten wirft.
Neben diesen Gegnern gibt es auch die Big Daddys, die als Bodyguards von kleinen süßen Mädchen mit Spritze durch die Gegend laufen und jeden aufspießen, der sich dem Mädchen nähert. Ausgestattet sind diese mit einem mächtigen Bohrer und einer Taucherausrüstung.
Alle Gegner und auch die zahlreichen skurrilen Charaktere passen also ebenfalls zu dem düsteren Flair des Spiels.

Und Spieleindustrie: Endlich gibt es mal eine deutsche Synchro, die einfach nur perfekt geworden ist.
Pro
  • endlich mal etwas komplett anderes
  • unglaublich bedrückende Atmosphäre
  • grandiose Grafik
  • intensive, schaurige Story
  • 1960er Setting
  • düsterer Sound passt einfach
  • Toniken und Plasmide
  • viele Gegnertypen inkl. Little Sisters
  • viele skurrile Charaktere
  • Waffen sind upgradebar
  • umwerfende Synchroisation
Kontra
  • Plasmide werden eher selten benutzt
  • Meer dient nur als Kulisse
  • lineare Story ( merkt man aber kaum^^)
 

BioShock

BioShock
Mr. Nero
Mr. Nero 18.12.2010 360 
94%
11 1

War dieser Bericht hilfreich?